Santo DomingoFoto: Desox7x · CC0 · Wikimedia Commons · Quelle
Kreuzfahrtroute

Kleine Antillen ab Dominikanischer Republik

La Romana – Santo Domingo – Dominica – Martinique – Barbados – St. Lucia – St. Vincent – Grenada – Antigua – St. Maarten – Tortola

Neun Inseln in vierzehn Nächten, von Dominicas Regenwald bis Grenadas Muskatnuss — und jede Insel mit eigener Währung, Sprache und Geschichte.

14 NächteReisedauer
11Häfen
Dezember bis JanuarBeste Reisezeit
KaribikBei Kreuzfahrern
2 Santo Domingo 4 Roseau 5 Fort-de-France 6 Bridgetown 7 Castries 8 Kingstown 9 St. George’s 11 St. John’s 12 Philipsburg 13 Road Town 1 La Romana 15 La Romana Schematische Darstellung – keine maßstabsgetreue Karte
Start und ZielHafenSeetag

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Deine Route im Überblick

Alle Stationen in der Reihenfolge der Reise.

1

La Romana

Tag 1
Blick von oben auf den Parque Central von La Romana mit der Kirche Santa Rosa de Lima ©Foto: Seibano17 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
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Abfahrt um 22:00 Uhr. La Romana ist Einschiffungshafen; wer einen Vortag hat, nimmt Altos …

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2

Santo Domingo

Tag 2
Die Calle Las Damas in der Zona Colonial von Santo Domingo, die älteste gepflasterte Straße Amerikas ©Foto: Desox7x · CC0 · Wikimedia Commons
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Sechzehn Stunden, und der Terminal Don Diego liegt 600 Meter von der Welterbe-Altstadt …

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Seetag

Tag 3
Sonnendeck eines Kreuzfahrtschiffes auf offener See ©Foto: MustangJoe (Joe deSousa) · CC0 1.0 · Wikimedia Commons
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Von Hispaniola nach Südosten in die Kleinen Antillen, rund 700 Seemeilen. Der Passat …

Seetag
4

Roseau

Tag 4
Roseau auf Dominica vor den bewaldeten Bergen des Landesinneren ©Foto: Edgar El · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons
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Zehn Stunden auf der grünsten Insel der Kleinen Antillen. Der Kai liegt an der Bayfront …

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5

Fort-de-France

Tag 5
Fort-de-France auf Martinique vom Wasser aus, mit dem Turm der Kathedrale Saint-Louis ©Foto: Scott S Bateman · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
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Zehn Stunden auf französischem Übersee-Département — EU-Gebiet, Euro, kein Umtausch …

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6

Bridgetown

Tag 6
Der Careenage in Bridgetown mit Booten und dem Uhrturm des Parlaments ©Foto: Winston Edghill · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
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Zehn Stunden auf Barbados. Bridgetown und die Garnison sind UNESCO-Welterbe; dazu …

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7

Castries

Tag 7
Blick über den Hafen von Castries auf St. Lucia ©Foto: P. Hughes · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons
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Zehn Stunden, auf dieser Abfahrt als Reedehafen mit Ausbootung — möglicherweise vor …

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8

Kingstown

Tag 8
Der Hafen von Kingstown auf St. Vincent von Süden ©Foto: madmack66 · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons
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Zehn Stunden auf der am wenigsten touristischen Insel der Route. Keine Kreuzfahrtmeile …

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9

St. George’s

Tag 9
Das Carenage von St. George’s auf Grenada mit den roten Ziegeldächern an den Hängen ©Foto: Ranvor · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
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Zehn Stunden auf der Gewürzinsel. Der Terminal liegt mitten in St. George’s, und das …

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Seetag

Tag 10
Sonnendeck eines Kreuzfahrtschiffes auf offener See ©Foto: MustangJoe (Joe deSousa) · CC0 1.0 · Wikimedia Commons
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Von Grenada am Südrand des Hurrikangürtels zurück nach Norden Richtung Antigua, entlang …

Seetag
11

St. John’s

Tag 11
Das Government House in St. John’s auf Antigua ©Foto: Ulises Icardi · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
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Zehn Stunden auf Antigua. St. John’s liegt am Kai, und im Süden steht Nelson’s Dockyard — …

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12

Philipsburg

Tag 12
Das Gerichtsgebäude von 1793 an der Front Street in Philipsburg auf St. Maarten ©Foto: Dr. Thomas Liptak · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
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Zwölf Stunden auf der geteilten Insel: Sint Maarten ist niederländisch, Saint-Martin …

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13

Road Town

Tag 13
Blick über Road Town auf Tortola mit einem Kreuzfahrtschiff am Kai ©Foto: Photo: Henry A-W (Henry aw 23:34, 10 July 2006 (UTC)) · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
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Zehn Stunden auf Tortola, dem Hauptort der Britischen Jungferninseln. The Baths auf …

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Seetag

Tag 14
Sonnendeck eines Kreuzfahrtschiffes auf offener See ©Foto: MustangJoe (Joe deSousa) · CC0 1.0 · Wikimedia Commons
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Von den Jungferninseln zurück nach Hispaniola. Letzter Tag an Bord, und der Zeitpunkt …

Seetag
15

La Romana

Tag 15
Blick von oben auf den Parque Central von La Romana mit der Kirche Santa Rosa de Lima ©Foto: Seibano17 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
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Ankunft um 08:00 Uhr in La Romana. Der Flughafen liegt zehn Minuten entfernt; wer einen …

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Alle Häfen dieser Route

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Schiffe auf dieser Route

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Die Route im Detail

Was diese Reise ist

Eine Inselkette von Norden nach Süden und zurück: die Kleinen Antillen, von der Dominikanischen Republik über Dominica, Martinique, Barbados, St. Lucia, St. Vincent und Grenada bis Antigua, St. Maarten und Tortola.

Vierzehn Nächte, neun Inselhäfen, nur drei Seetage. Das ist eine dichte Route — und ihr Reiz liegt darin, wie unterschiedlich diese Inseln sind, obwohl sie nur Stunden auseinanderliegen.

Auf Martinique gilt der Euro und es gibt Baguette; auf Dominica wird Kwéyòl gesprochen und es gibt keine weißen Strände; auf St. Vincent gibt es keine Kreuzfahrtmeile; auf Grenada riecht die Luft nach Muskat. Das sind nicht Varianten eines Themas, sondern neun verschiedene Länder — französisch, britisch, niederländisch geprägt, mit vier Währungen.

Die Reihenfolge

La Romana, Abfahrt am ersten Tag um 22:00 Uhr.

Santo Domingo, 06:00 bis 22:00 Uhr — sechzehn Stunden in der ältesten durchgehend bewohnten europäischen Stadt Amerikas. Der Terminal Don Diego liegt 600 Meter von der Welterbe-Altstadt.

Ein Seetag nach Süden, dann Dominica (Roseau), 09:00 bis 19:00 Uhr: neun aktive Vulkane, 365 Flüsse, Welterbe-Regenwald — und kaum Strand.

Martinique (Fort-de-France), 08:00 bis 18:00 Uhr: französisches Übersee-Département, also EU-Gebiet mit Euro.

Barbados (Bridgetown), 08:00 bis 18:00 Uhr. St. Lucia, 07:30 bis 17:30 Uhr, auf dieser Abfahrt als Reedehafen — mit Ausbootung, möglicherweise direkt bei den Pitons.

St. Vincent (Kingstown), 08:00 bis 18:00 Uhr: der älteste botanische Garten der westlichen Hemisphäre. St. George's auf Grenada, 08:00 bis 18:00 Uhr: der Hufeisenhafen im versunkenen Vulkankrater.

Ein Seetag, dann Antigua, 08:00 bis 18:00 Uhr, St. Maarten, 08:00 bis 20:00 Uhr, und Road Town auf Tortola, 08:00 bis 18:00 Uhr. Nach einem letzten Seetag am 15. Tag um 08:00 Uhr zurück in La Romana.

Worauf man sich einstellen sollte

Vier Währungen. Auf Martinique der Euro, auf Dominica, St. Lucia, St. Vincent, Grenada und Antigua der Ostkaribische Dollar (fest bei 2,70 je US-Dollar), in der Dominikanischen Republik der Peso, auf Barbados der Barbados-Dollar (2:1 zum US-Dollar), auf St. Maarten der Antillen-Gulden. US-Dollar werden überall genommen — nehmen Sie kleine Scheine mit, dann brauchen Sie nichts zu wechseln. Wechselgeld kommt in Landeswährung zurück.

Taxipreise werden auf einigen Inseln pro Person gerechnet (Dominica), auf anderen pro Fahrzeug (St. Lucia, Grenada). Fragen Sie immer nach dem Gesamtpreis und legen Sie die Rückkehrzeit fest.

Linksverkehr auf Dominica, St. Lucia, St. Vincent, Grenada, Barbados, Antigua und Tortola; Rechtsverkehr auf Martinique, St. Maarten und in der Dominikanischen Republik. Für Mietwagen braucht man auf den britisch geprägten Inseln meist eine lokale Fahrerlaubnis, die am Schalter gegen Gebühr ausgestellt wird.

Nicht jede Insel ist eine Strandinsel. Dominica hat dunklen Vulkansand und keine weißen Strände; auf St. Vincent liegen sie auf den Grenadinen und sind vom Schiff aus nicht erreichbar. Grand Anse auf Grenada, Anse Mitan auf Martinique und die Strände von Barbados und St. Maarten liefern dagegen genau das Bild, das man erwartet.

Die Reisezeit ist die Trockenzeit — Dezember bis Januar, außerhalb des Hurrikangürtels, mit 26 bis 31 Grad und beständigem Passat. Im Bergland regnet es trotzdem fast täglich kurz.

Die Geschichte ist präsent und wird nicht geglättet. Der Sklavenmarkt in Roseau, die Deportation der Garifuna von St. Vincent, der gestürzte Joséphine-Sockel in Fort-de-France, die Erschießung von Maurice Bishop in Fort George. Wer fragt, bekommt Antworten — und sollte zuhören statt eine Meinung mitzubringen.

Für wen das passt

Für Reisende, die Inseln vergleichen wollen statt eine zu vertiefen, und die mit neun Landgängen in vierzehn Tagen zurechtkommen. Wer einen Strandurlaub mit Schiff sucht, findet ihn hier auch — aber auf nur etwa der Hälfte der Häfen.

Höhepunkte der Route

  • Sechzehn Stunden Santo Domingo: die älteste durchgehend bewohnte europäische Stadt Amerikas, 600 Meter vom Kai
  • Dominica als grüne Ausnahme — 365 Flüsse, Welterbe-Regenwald, Trafalgar Falls und das Champagne Reef mit aufsteigenden Gasbläschen
  • Martinique als EU-Gebiet mit Euro: Weltausstellungspavillon von 1889 und die 1902 vom Mont Pelée vernichtete Stadt Saint-Pierre
  • Der Hufeisenhafen von St. George’s in einem versunkenen Vulkankrater, dazu der erste Unterwasser-Skulpturenpark der Welt
  • Neun Inseln, vier Währungen, drei Kolonialsprachen — und nur drei Seetage
Zuletzt geprüft: 10.10.2026

Tipps für diese Route

Kleine US-Dollar-Scheine mitnehmen: Sie werden auf allen Inseln genommen, und man muss dann nichts wechseln.
Taxipreise vor dem Einsteigen klären — auf Dominica wird pro Person gerechnet, auf St. Lucia und Grenada pro Fahrzeug. Immer nach dem Gesamtpreis fragen.
St. Lucia ist auf dieser Abfahrt als Reedehafen ausgewiesen: Ausbootung mit Tenderbooten, möglicherweise vor Soufrière statt in Castries. Das Tagesprogramm prüfen, es ändert den Tagesplan vollständig.
Auf Dominica Schuhe mit Profil einpacken — die Wege zu den Wasserfällen sind nass und die Felsen glatt.
Die Pitons liegen 40 Kilometer von Castries, anderthalb Stunden pro Richtung. Wer sie sehen will, verplant den ganzen Tag.
Muskatnuss und Muskatblüte von Grenada, Bay-Öl von Dominica, Rhum agricole von Martinique — die besten Mitbringsel kosten wenige Dollar auf den Märkten.

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Quellen und Aktualität
Zuletzt geprüft10.10.2026

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