Die Zona Colonial zu Fuß
Vom Kai ins Jahr 1502: Vizekönigspalast, älteste Festung, erste Kathedrale Amerikas — alles in …
Tour ansehenEin 210 Meter langes Betonkreuz mit umstrittener Geschichte und vier türkise Seen unter der Erde — zum letzten zieht ein Fährmann am Seil.
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2 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 11 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
©Foto: Martin Falbisoner · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsEin 210 Meter langes Betonkreuz von 1992, das nachts ein Lichtkreuz in den Himmel wirft — und bis heute umstritten ist.
©Foto: Phyrexian · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsVier eingestürzte Kalksteinhöhlen mit türkisen Süßwasserseen — zum letzten fährt ein handgezogenes Floß.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 60 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Wer die Zona Colonial am Vormittag gesehen hat, nimmt für den Nachmittag ein Taxi nach Osten. Zwei Ziele liegen drei Kilometer auseinander, zusammen rund zweieinhalb Stunden inklusive Fahrt.
Erster Halt ist der Faro a Colón — der eigenwilligste Bau der Stadt und ein Lehrstück darüber, wie unterschiedlich man 1492 bewerten kann. Zum 500. Jahrestag eröffnete 1992 ein liegendes Betonkreuz von 210 Metern Länge und 44 Metern Höhe, dessen 146 Scheinwerfer nachts ein Lichtkreuz in den Himmel werfen. Innen ein Marmorsarkophag, in dem nach dominikanischer Auffassung die Gebeine Christoph Kolumbus' ruhen — die Kathedrale von Sevilla beansprucht dieselben, und eine DNA-Untersuchung sprach 2006 für Sevilla.
Umstritten ist der Bau aus mehreren Gründen: über 70 Millionen Dollar in einem armen Land, für das Gelände abgerissene Wohnviertel und tausende Umgesiedelte, eine Mauer, die bis heute muro de la vergüenza heißt — Mauer der Scham. Das Lichtkreuz verbraucht so viel Strom, dass in der Nachbarschaft regelmäßig das Licht ausfiel; es wird nur zu Anlässen eingeschaltet. Papst Johannes Paul II. weigerte sich 1992, das Monument zu weihen.
Drei Kilometer weiter liegt Los Tres Ojos, ein eingestürztes Kalksteinhöhlensystem mit Süßwasserseen unter der Erde. Eine in den Fels gehauene Treppe führt hinab; unten öffnen sich Hallen mit Stalaktiten und Löchern in der Decke, durch die Licht und Lianen fallen. Das Wasser ist klar und türkis. Zum vierten Becken zieht sich ein Fährmann auf einem Floß an einem Seil durch einen Felstunnel — das ist der schönste Teil und kostet ein kleines Extra.
Gebadet wird nicht; es ist Nationalpark. Gedreht wurde hier mehrfach, unter anderem für Tarzan- und Jurassic Park-Szenen.
Praktisch: Taxipauschale mit Wartezeit rund 20 bis 25 US-Dollar je Stunde, oder Uber, das in Santo Domingo zuverlässig arbeitet. Eintritte: Faro rund 100 Pesos, Tres Ojos 350 plus Floß. Die Treppen in den Höhlen sind nass und glatt; mit Gehhilfe ist der Abstieg nicht machbar.
Vom Kai ins Jahr 1502: Vizekönigspalast, älteste Festung, erste Kathedrale Amerikas — alles in …
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