St. George’s
Ein Hufeisenhafen in einem versunkenen Vulkankrater, rote Ziegeldächer an den Hängen — und der …
Hafen entdeckenKreuzfahrthäfen auf eigene Faust entdecken
Die Gewürzinsel — ein Drittel der Weltmuskatnuss, ein Hufeisenhafen und ein Unterwasser-Skulpturenpark.
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1 Hafen mit Hafenführer, Wegen vom Terminal und Landgang-Vorschlägen.
Ein Hufeisenhafen in einem versunkenen Vulkankrater, rote Ziegeldächer an den Hängen — und der …
Hafen entdeckenZiele, die sich während eines Hafenstopps gut erreichen lassen.
Der hufeisenförmige Innenhafen in einem versunkenen Vulkankrater, umstanden von Lagerhäusern mit roten …
Französische Festung von 1705 über der Hafeneinfahrt — der beste Blick auf das Hufeisen, und der Ort …
Muskatnuss, Muskatblüte, Zimtrinde und Kakao auf einem Platz, der seit 1790 Markt ist — 300 Meter vom …
Grenada ist die südlichste Insel der Kleinen Antillen und riecht danach: Muskatnuss, Zimt, Nelken, Kakao. Die Insel liefert einen erheblichen Teil der Weltmuskatproduktion — die Nuss steht sogar auf der Nationalflagge, als einzige Frucht im Wappen eines Staates.
Der Hafen ist das erste Argument: St. George's liegt in einem versunkenen Vulkankrater. Der Carenage, der innere Hafen, bildet ein Hufeisen, an dem sich Lagerhäuser mit roten Ziegeldächern die Hänge hochstaffeln. Es gilt als einer der schönsten Hafenorte der Karibik, und man muss dafür nirgendwohin fahren — man steht drin.
Nicht verwechseln: St. George's heißt auch der alte Hauptort auf Bermuda. Gemeint ist hier die Hauptstadt Grenadas.
Zur Geschichte: 1983 wurde Grenada nach einem Militärputsch von den USA besetzt — Operation Urgent Fury, die einzige amerikanische Invasion in der Karibik des
Verfassung von 1974 wiederhergestellt. Wer danach fragt, bekommt differenzierte Antworten; es ist kein Tabu, aber auch kein Smalltalk.
Hurrikan Ivan, 2004: Der Sturm traf die Insel direkt und zerstörte 90 Prozent der Gebäude sowie fast den gesamten Muskatbestand. Muskatbäume brauchen acht bis zehn Jahre bis zur ersten Ernte — die Wirtschaft erholte sich über ein Jahrzehnt. Das erklärt, warum manches Dach neuer aussieht als das Haus darunter.
Eine Besonderheit unter Wasser: Vor der Molinere Bay liegt seit 2006 der erste Unterwasser-Skulpturenpark der Welt — Betonfiguren in fünf bis acht Metern Tiefe, die inzwischen von Korallen überwachsen sind. Man erreicht sie schnorchelnd oder per Glasbodenboot.
Zum Geld: Ostkaribischer Dollar bei 2,70 je US-Dollar. Dollar werden genommen, Wechselgeld in XCD.
Zum Klima: 25 bis 31 Grad. Grenada liegt am Südrand des Hurrikangürtels und wird seltener getroffen als die Inseln weiter nördlich — Ivan war die Ausnahme.
Zur Einreise: Reisepass genügt, kein Visum.
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