Old Market und Markthalle Roseau
Ein Platz, der Sklavenmarkt war, heute Handwerk — und daneben die Markthalle mit Maracuja, Kakao und …
Kreuzfahrthafen auf eigene Faust
Hauptstadt der grünsten Insel der Kleinen Antillen — der Kai liegt an der Bayfront, und zehn Kilometer dahinter beginnt der Regenwald.
Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum von Roseau unterschiedlich schnell. Hier findest du alle Möglichkeiten im Überblick.
Der Kreuzfahrtkai an der Bayfront, unmittelbar an Roseau. Von der Gangway sind es 250 Meter zur Markthalle und zum Old Market, 300 zum Dominica Museum. Am Ausgang stehen zugelassene Taxifahrer und Tourvermittler; es gibt eine Touristeninformation und Stände mit lokalem Handwerk.
Der Frachthafen zwei Kilometer nördlich von Roseau, der bei starkem Schwell oder zwei gleichzeitigen Anläufen auch Kreuzfahrtschiffe aufnimmt. Dann fährt ein Shuttle in die Stadt — zu Fuß ist die Strecke an der Küstenstraße nicht angenehm.
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Welcher Liegeplatz es wird, entscheidet die Reederei. Die Buchstaben findest du oben auf der Karte wieder.
Diese Ziele lassen sich von Roseau aus während eines Hafenstopps gut erreichen.
Ein Platz, der Sklavenmarkt war, heute Handwerk — und daneben die Markthalle mit Maracuja, Kakao und …
Vierzig Hektar Bäume am Stadtrand — und ein Schulbus, den 1979 ein Baobab zerquetschte und der immer …
Zwei Wasserfälle nebeneinander, einer heiß und einer kalt — zehn Minuten vom Parkplatz zur Plattform …
Eine Felsspalte, durch die man 50 Meter schwimmt, bis ein Wasserfall in die Schlucht stürzt — nur für …
Schnorcheln im Sprudel: vulkanisches Gas steigt in Bläschen aus dem Meeresboden, dazwischen Korallen …
Fertige Routen mit Zeitplan, Karte und Empfehlung für die Rückkehr zum Schiff.
Zwei Wasserfälle nebeneinander, einer heiß und einer kalt — und danach 50 Meter schwimmend in eine …
Tour ansehenMarkt und botanischer Garten zu Fuß, dann schnorcheln durch aufsteigende Gasbläschen am Champagne …
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Auch Ziele außerhalb des Zentrums sind machbar.
Ein ganzer Tag – auch für Ausflüge in die Umgebung.
Der Kai liegt an der Bayfront mitten in Roseau: Von der Gangway sind es 250 Meter zur Markthalle und zum Old Market. Es gibt keinen Shuttle, weil keiner nötig ist.
Vor dem Terminal stehen Taxifahrer und Tourvermittler in dichter Reihe. Die Ansprache ist beharrlich, aber freundlich; die Fahrer sind durchweg zugelassen (Kennzeichen beginnen mit H oder HA) und oft gute Führer. Preise sind halbwegs einheitlich und pro Person gerechnet — fragen Sie ausdrücklich nach dem Gesamtpreis.
Mietwagen gibt es, sind aber auf Dominica eine Entscheidung: Linksverkehr, enge Bergstraßen ohne Leitplanken, steile Serpentinen, und man braucht eine lokale Fahrerlaubnis (rund 12 US-Dollar, am Schalter ausgestellt).
Roseau hat rund 15.000 Einwohner und ist keine schöne Stadt im üblichen Sinn — aber eine ehrliche. Wellblechdächer, Holzhäuser mit Veranden, dazwischen französische Steinbauten aus dem 18. Jahrhundert, enge Gassen im Altstadtviertel um die Old Market Plaza.
Diese Plaza war jahrhundertelang Sklavenmarkt, dann Gemüsemarkt, heute Souvenirstände. Das ist ausgeschildert und wird nicht beschönigt.
Lohnend sind der Botanische Garten am Stadtrand und das kleine Dominica Museum im alten Postgebäude am Kai.
Dominica hat neun aktive Vulkane, 365 Flüsse und einen Regenwald, der bis ans Meer reicht. Der Morne Trois Pitons National Park ist seit 1997 UNESCO-Welterbe — das erste Naturerbe der Ostkaribik.
In Hafenreichweite: die Trafalgar Falls, zwei Wasserfälle nebeneinander, von denen einer heiß und einer kalt ist. Die Titou Gorge, eine Felsschlucht, durch die man schwimmt. Der Emerald Pool im Regenwald. Und das Champagne Reef, wo vulkanisches Gas als Bläschen aus dem Meeresboden aufsteigt.
Was es nicht gibt: hellen Sandstrand. Dominica ist vulkanisch, der Sand ist grau bis schwarz, und wer baden will, geht in einen Flusspool.
Bei zehn Stunden Liegezeit schafft man zwei Naturziele plus Stadt. Trafalgar Falls mit Titou Gorge: vier Stunden. Champagne Reef: drei. Emerald Pool: vier.
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Nein. Dominica ist für eigene Faust gut geeignet, weil die Fahrer am Kai zugelassen, ortskundig und gesprächig sind. Üblich sind Halbtagesfahrten zu zwei bis drei Zielen mit Wartezeit, rund 50 bis 70 US-Dollar pro Person bei kleinen Gruppen. Schließen Sie sich mit anderen zusammen — der Preis sinkt deutlich, und die Fahrer organisieren das selbst.
Keine weißen. Dominica ist geologisch jung und vulkanisch, der Sand ist dunkelgrau bis schwarz. Die besten Badestellen sind Mero Beach an der Westküste (dunkler Sand, ruhiges Wasser), Champagne Reef zum Schnorcheln und die Flusspools unter den Wasserfällen. Wer eine Karibikwoche am weißen Strand sucht, hat Dominica falsch gewählt — wer Natur sucht, richtig.
Eine Stelle an der Südwestküste, an der vulkanisches Gas durch den Meeresboden austritt und in feinen Bläschen aufsteigt — man schnorchelt durch Sprudel. Dazu Korallen, Schwämme und viel Fisch. Der Einstieg geht über groben Kies, Wasserschuhe helfen. Acht Kilometer vom Hafen, mit dem Taxi 20 Minuten. Zwei bis drei Stunden inklusive Fahrt.
Unterschiedlich. Zu den Trafalgar Falls führt ein gepflasterter Weg von zehn Minuten bis zur Aussichtsplattform; wer bis ins Becken will, muss über große, glatte Felsen klettern, und das ist ernst gemeint. Zum Emerald Pool sind es 15 Minuten auf einem gut angelegten Pfad. Die Titou Gorge dagegen erfordert, 50 Meter durch kaltes Wasser in eine Felsspalte zu schwimmen — nur für sichere Schwimmer.
Ostkaribischer Dollar, fest bei 2,70 je US-Dollar. US-Dollar werden überall genommen, Wechselgeld kommt in XCD zurück. Rechnen Sie XCD geteilt durch drei für den Dollarbetrag. Bargeld ist wichtig: Fahrer, Eintritte an Naturzielen und Marktstände nehmen keine Karte.
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