Morne FortuneFoto: D G Brown · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons · Quelle

St. Lucia

Kreuzfahrthäfen auf eigene Faust entdecken

Zwei Vulkankegel als Wahrzeichen, ein Drive-in-Vulkan und vierzehn Besitzerwechsel zwischen Briten und Franzosen.

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Castries Schematische Darstellung – keine maßstabsgetreue Karte
Kreuzfahrthafen

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1 Hafen mit Hafenführer, Wegen vom Terminal und Landgang-Vorschlägen.

Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte in St. Lucia

Ziele, die sich während eines Hafenstopps gut erreichen lassen.

Kreuzfahrt in St. Lucia: was dich erwartet

St. Lucia erkennt man schon vom Schiff aus: die Pitons, zwei spitze Vulkankegel, die bei Soufrière im Südwesten direkt aus dem Meer aufsteigen — Gros Piton mit 771 und Petit Piton mit 743 Metern. Sie stehen auf der Welterbeliste und sind das Bild, das die Insel verkauft.

Zur Geschichte — die Insel wechselte vierzehnmal den Besitzer: Briten und Franzosen rangen 150 Jahre um St. Lucia, was ihr den Beinamen Helen of the West Indies eintrug, nach Helena von Troja. Seit 1814 ist sie britisch geprägt, seit 1979 unabhängig. Geblieben ist die Mischung: Man spricht Englisch, fährt links — und heißt Dupont, isst accra und redet untereinander Kwéyòl, ein französisch basiertes Kreol.

Zum Geld: Ostkaribischer Dollar, fest bei 2,70 je US-Dollar. Dollar werden überall genommen; Wechselgeld kommt in XCD.

Was St. Lucia besonders macht: Der Sulphur Springs Park bei Soufrière wird als weltweit einziger Drive-in-Vulkan vermarktet — man fährt tatsächlich in die Caldera eines eingestürzten Vulkans hinein und steht vor dampfenden, schwefelgelben Becken. Der Geruch ist beträchtlich, der Eindruck auch.

Zur Erreichbarkeit: Das muss man wissen — die Pitons und Soufrière liegen nicht am Hafen. Von Castries sind es rund 40 Kilometer über eine kurvige Bergstraße, gut anderthalb Stunden pro Richtung. Wer sie sehen will, verplant damit den Tag. Manche Abfahrten ankern stattdessen direkt vor Soufrière und booten aus; dann steht man mittendrin.

Zwei Nobelpreise: St. Lucia hat die höchste Nobelpreisdichte der Welt — Derek Walcott (Literatur 1992) und Arthur Lewis (Wirtschaft 1979) stammen beide von hier, bei damals rund 100.000 Einwohnern.

Zum Klima: 26 bis 31 Grad das ganze Jahr. Trocken von Dezember bis Mai, feucht und hurrikangefährdet von Juni bis November.

Zur Einreise: Reisepass genügt, kein Visum.

Zuletzt geprüft: 07.10.2026
Quellen und Aktualität
Zuletzt geprüft07.10.2026

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