Roseau
Hauptstadt der grünsten Insel der Kleinen Antillen — der Kai liegt an der Bayfront, und zehn …
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Die grüne Ausnahme der Kleinen Antillen — 365 Flüsse, Regenwald, kochende Quellen und fast kein Strand.
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1 Hafen mit Hafenführer, Wegen vom Terminal und Landgang-Vorschlägen.
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Dominica ist der Gegenentwurf zum Karibikbild. Wer Puderzuckerstrände erwartet, wird enttäuscht; wer Regenwald, Wasserfälle und Berge mag, findet hier die eindrucksvollste Insel der Kleinen Antillen.
Nicht verwechseln: Dominica ist nicht die Dominikanische Republik. Die liegt 800 Kilometer nordwestlich, ist spanischsprachig und zwanzigmal größer. Dominica hat 72.000 Einwohner, spricht Englisch und wird Do-mi-NII-ka ausgesprochen, nicht Do-MI-nika.
Die Geologie erklärt alles: Dominica ist jung und vulkanisch — neun aktive Vulkane auf 750 Quadratkilometern, mehr als auf jeder anderen Insel der Erde dieser Größe. Daraus folgt: steile Hänge bis 1.447 Meter, enorme Niederschläge im Bergland (bis 7.500 Millimeter im Jahr), und deshalb die 365 Flüsse, mit denen die Insel wirbt — einer für jeden Tag. Der Boiling Lake im Welterbe-Nationalpark Morne Trois Pitons ist der zweitgrößte kochende See der Welt.
Und es folgt auch: kaum Sandstrände. Was es gibt, ist dunkelgrau bis schwarz, vulkanisch. Wer schwimmen will, geht in einen Flusspool oder zum Champagne Reef, wo Gasbläschen aus dem Meeresboden aufsteigen.
Zum Geld: Der Ostkaribische Dollar ist fest an den US-Dollar gekoppelt — 2,70 XCD je USD. US-Dollar werden überall genommen, das Wechselgeld kommt in XCD zurück. Rechnen Sie grob: XCD-Preis geteilt durch drei ergibt etwa den Dollarbetrag.
Zu den Kalinago: Dominica ist die einzige Insel der Kleinen Antillen mit einer durchgehenden indigenen Bevölkerung. Rund 3.000 Kalinago — früher Kariben genannt — leben im Kalinago Territory an der Ostküste. Die steilen Berge, die die Insel für Plantagen unattraktiv machten, haben sie geschützt.
Was man einplanen muss: Es regnet. Fast täglich, meist kurz, im Bergland länger. Wege sind nass, Wurzeln glatt, und Wanderschuhe sind kein Luxus. Nach dem Hurrikan Maria (2017) wurde viel wieder aufgebaut, manches ist noch provisorisch.
Zur Einreise: Reisepass genügt, kein Visum.
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