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Santo Domingo

Kreuzfahrthafen auf eigene Faust

Die älteste Stadt Amerikas — Kathedrale, Universität und Festung alle als Erste der Neuen Welt, und der Kai liegt am Rand der Zona Colonial.

Hafen-Info
Liegeplätze Terminal Don Diego · Sans Souci
ZeitzoneUTC−4, keine Sommerzeit
WährungDominikanischer Peso (DOP); US-Dollar in Touristenlagen
SpracheSpanisch; Englisch in Museen und Hotels
Typische LiegezeitLanger Anlauf, oft 06:00 bis 22:00 Uhr Unverbindlicher Erfahrungswert. Deine tatsächliche Liegezeit steht in den Unterlagen deiner Reederei.

Vom Schiff in die Stadt

Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum von Santo Domingo unterschiedlich schnell. Hier findest du alle Möglichkeiten im Überblick.

A Terminal Don Diego

Der Kreuzfahrtkai an der Mündung des Río Ozama, direkt am Nordrand der Zona Colonial. Von der Gangway sind es 300 Meter zum Alcázar de Colón und 600 zur Calle El Conde. Taxistand und Touristeninformation am Ausgang; ein Shuttle ist nicht nötig.

Entfernung ins Zentrum600 m
Zu Fuß11 Min.
Zu Fuß
Dauer8–25 Min.
Entfernung 600 m
Vom Terminal Don Diego führt ein beschilderter Weg in die Zona Colonial: 300 Meter zur Plaza España und zum Alcázar, 600 zur Fußgängerzone Calle El Conde, zwölf Minuten zur Kathedrale. Alles flach, aber auf Kopfsteinpflaster — feste Schuhe.
Taxi
Dauer5–25 Min.
Preis In der Stadt 300 bis 700 Pesos, Stundenpauschale 20 bis 25 US-Dollar
Es gibt kein Taxameter — der Preis wird vorher ausgehandelt. Für Los Tres Ojos und den Faro a Colón zusammen bieten Fahrer Pauschalen mit Wartezeit an. Nehmen Sie Wagen vom offiziellen Stand am Terminal oder rufen Sie über die App Uber, die in Santo Domingo zuverlässig funktioniert und günstiger ist. · Am Terminal verfügbar
Öffentlicher Bus
Dauer20–60 Min.
Preis Metro 20 Pesos, Guagua 25 bis 50
Santo Domingo hat eine saubere, günstige Metro mit zwei Linien; die Station Parque Independencia liegt am Westrand der Altstadt. Die Guaguas, private Kleinbusse, sind billig, aber überfüllt und ohne erkennbare Haltestellen. Für Hafenbesucher sind Fuß und Taxi praktischer. · Metro alle 5 bis 10 Minuten
Shuttlebus
Dauer10–15 Min.
Preis Meist im Reisepreis
Nur relevant, wenn das Schiff in Sans Souci liegt: Dann fährt ein Shuttle über die Brücke zur Zona Colonial. Vom Terminal Don Diego aus gibt es keinen, weil keiner gebraucht wird. · Alle 20 bis 30 Minuten
Mietwagen
Dauer15–60 Min.
Preis Ab rund 50 US-Dollar am Tag
Wir raten in Santo Domingo davon ab. Der Verkehr ist dicht und regelarm, Motorroller fahren in jede Richtung, Parken in der Altstadt ist kaum möglich. Für die Ziele dieses Hafens braucht man kein Auto. · Vorab buchen
Plane immer einen Puffer ein, um rechtzeitig zurück am Schiff zu sein. Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
Stadtzentrum Zona Colonial und Ca… Catedral Primada de… Alcázar de Colón Fortaleza Ozama Mercado Modelo Los Tres Ojos Faro a Colón A Terminal Don Diego B Sans Souci Schematische Darstellung – keine maßstabsgetreue Karte · gestrichelte Punkte liegen außerhalb des Ausschnitts
A · Terminal Don DiegoB · Sans SouciZiele in der Stadt

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Orte auf dieser Karte als Liste
  1. Terminal Don Diego – Liegeplatz A
  2. Sans Souci – Liegeplatz B
  3. Stadtzentrum – Zentrum
  4. Zona Colonial und Calle El Conde – 8 Min. zu Fuß
  5. Catedral Primada de América – 12 Min. zu Fuß
  6. Alcázar de Colón – 4 Min. zu Fuß
  7. Fortaleza Ozama – 11 Min. zu Fuß
  8. Mercado Modelo – 19 Min. zu Fuß
  9. Los Tres Ojos – 10 km
  10. Faro a Colón – 40 Min. zu Fuß

Liegeplätze in Santo Domingo

  • A Terminal Don Diegohäufigster 11 Min. zu Fuß ins Zentrum
  • B Sans Souci 38 Min. zu Fuß ins Zentrum

Welcher Liegeplatz es wird, entscheidet die Reederei. Die Buchstaben findest du oben auf der Karte wieder.

Top-Sehenswürdigkeiten

Diese Ziele lassen sich von Santo Domingo aus während eines Hafenstopps gut erreichen.

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Mercado Modelo

Zweistöckige Markthalle am Nordrand der Altstadt — Bernstein, Larimar, Kakao, Rum und beharrliche …

Markt
19 Min. vom Terminal 1 Std.

Beliebte Landgänge auf eigene Faust

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Wie viel Zeit hast du?

Wähle nach deiner Liegezeit in Santo Domingo – wir zeigen dir passende Touren.

3 bis 5 Stunden

Genug Zeit für die Höhepunkte in Ruhe.

2 passende Touren
Höhlenseen und das Lichtkreuz
5 bis 8 Stunden

Auch Ziele außerhalb des Zentrums sind machbar.

2 passende Touren
Höhlenseen und das Lichtkreuz
Mehr als 8 Stunden

Ein ganzer Tag – auch für Ausflüge in die Umgebung.

2 passende Touren
Höhlenseen und das Lichtkreuz

Santo Domingo auf eigene Faust: was du wissen solltest

Vom Schiff in die Stadt

Das ist einer der besten Hafenstandorte der Karibik: Der Terminal Don Diego liegt an der Mündung des Río Ozama, und von der Gangway sind es 600 Meter in die Zona Colonial — zu Fuß, flach, ohne Shuttle. Der Alcázar de Colón steht 300 Meter entfernt.

Manche Schiffe liegen stattdessen in Sans Souci auf der Ostseite des Flusses. Dann sind es drei Kilometer über die Brücke, und man braucht Shuttle oder Taxi. Was für Ihr Schiff gilt, steht im Tagesprogramm.

Taxis stehen am Terminal; Preise werden vorher vereinbart, es gibt kein Taxameter. Für die Zona Colonial braucht man keines.

Die Stadt

Santo Domingo wurde 1498 gegründet und ist die älteste durchgehend bewohnte europäische Stadt Amerikas. Von hier wurde der Kontinent erobert und verwaltet: Cortés, Pizarro, Balboa und Ponce de León brachen alle von diesem Hafen auf.

Die Reihe der Ersten ist lang und nachprüfbar: die erste Kathedrale der Neuen Welt (1540 geweiht), die erste Universität (1538), das erste Krankenhaus, die erste Festung, die erste gepflasterte Straße. Die Zona Colonial steht seit 1990 auf der UNESCO-Welterbeliste.

Und es ist keine Museumsstadt: In den Kolonialhäusern wohnen Leute, auf den Plätzen spielt Musik, und abends sitzt halb Santo Domingo auf der Plaza España vor dem Alcázar.

Die Stadt hat mit dem Umland über drei Millionen Einwohner und ist damit die größte der Karibik — außerhalb der Altstadt ist sie laut, voll und ungeordnet.

Was es zu sehen gibt

Die Catedral Primada de América, die Alcázar de Colón als Wohnpalast des Kolumbus-Sohnes Diego, die Fortaleza Ozama mit dem Torre del Homenaje von 1505, die Calle Las Damas als älteste Straße, das Panteón Nacional. Alles innerhalb von zwölf Gehminuten.

Weiter draußen: die Höhlenseen Los Tres Ojos und der Faro a Colón, ein kreuzförmiger Betonbau von 1992, der nachts ein Lichtkreuz in den Himmel wirft.

Zeit

Die Zona Colonial trägt vier bis fünf Stunden zu Fuß. Mit Los Tres Ojos und dem Faro sind es sieben. Bei 16 Stunden Liegezeit bleibt Luft für ein Abendessen an Land — und das lohnt.

Gut zu wissen

  • Vom Terminal Don Diego sind es 600 Meter in die Zona Colonial — kein Shuttle nötig. Liegt das Schiff dagegen in Sans Souci, sind es drei Kilometer über die Brücke.
  • Die Zona Colonial ist flach und kompakt: alle Hauptziele liegen in zwölf Gehminuten, auf Kopfsteinpflaster. Feste Schuhe mitnehmen.
  • Taxis haben kein Taxameter. Preis vor dem Einsteigen vereinbaren; innerhalb der Stadt 300 bis 700 Pesos.
  • Außerhalb der Altstadt und nach Einbruch der Dunkelheit in Nebenstraßen Wertsachen nicht zeigen. In der Zona Colonial ist Polizei sichtbar präsent.
  • Nur Wasser aus Flaschen trinken, keine Eiswürfel von der Straße.
Zuletzt geprüft: 10.10.2026

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Die Calle Las Damas in der Zona Colonial von Santo Domingo, die älteste gepflasterte Straße Amerikas

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Routen, die Santo Domingo anlaufen

Häufige Fragen zum Kreuzfahrthafen Santo Domingo

Komme ich zu Fuß in die Altstadt?

Vom Terminal Don Diego ja — 600 Meter, etwa acht Minuten, flach und beschildert. Der Alcázar de Colón und die Plaza España liegen sogar nur 300 Meter entfernt. Liegt Ihr Schiff in Sans Souci auf der anderen Flussseite, sind es drei Kilometer über die Brücke; dann Shuttle oder Taxi nehmen.

Was ist die „erste Kathedrale Amerikas“ genau?

Die Catedral Primada de América, Baubeginn 1512, geweiht 1540 — die älteste noch stehende und noch genutzte Kathedrale der westlichen Hemisphäre. Der Bau mischt gotische Gewölbe mit einer Renaissance-Fassade aus Korallenkalk. Bis 1992 lagen hier die Gebeine von Christoph Kolumbus; dann wurden sie in den Faro a Colón überführt. Spanien und Italien bestreiten allerdings, dass es seine waren.

Lohnen Los Tres Ojos?

Ja, wenn Sie nach der Altstadt noch Zeit haben. Es sind vier offene Kalksteinhöhlen mit Süßwasserseen, zehn Kilometer östlich, in einem Stadtpark. Man steigt eine Treppe hinab, das Wasser ist klar und türkis, zum vierten See fährt ein handgezogenes Floß. Eineinhalb Stunden inklusive Fahrt; mit dem Taxi 20 Minuten.

Wie zahle ich?

Dominikanischer Peso. In der Zona Colonial nehmen Restaurants und Läden Karte, Märkte und Taxis wollen Bargeld. US-Dollar werden in Touristenlagen akzeptiert, aber zu schlechtem Kurs. Geldautomaten gibt es an der Calle El Conde. Wechseln Sie nur, was Sie brauchen — Pesos sind außerhalb der Dominikanischen Republik wertlos.

Quellen und Aktualität
Zuletzt geprüft10.10.2026

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