La Savane und Fort Saint-Louis
Ein Park voller Königspalmen am Wasser, dahinter eine Festung von 1640, die noch Marinestützpunkt ist.
Kreuzfahrthafen auf eigene Faust
Frankreich in der Karibik — Euro, Baguette und Normalspur-Bürokratie, dazu ein Eiffel-zeitlicher Bibliotheksbau und der Vulkan, der 1902 eine Stadt auslöschte.
Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum von Fort-de-France unterschiedlich schnell. Hier findest du alle Möglichkeiten im Überblick.
Der Kreuzfahrtkai an der Pointe Simon im Zentrum von Fort-de-France. Von der Gangway sind es 300 Meter zum Grand Marché und 400 zum Park La Savane; der Fähranleger für die Vedettes nach Trois-Îlets liegt unmittelbar daneben. Taxistand und Touristeninformation am Ausgang.
Der größere Terminal zwei Kilometer nordöstlich der Innenstadt, für Schiffe, die nicht an der Pointe Simon liegen können. Es gibt eine Halle mit Läden; in die Stadt fährt ein Shuttle, der Fußweg führt an einer Hauptstraße entlang und ist nicht angenehm.
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Welcher Liegeplatz es wird, entscheidet die Reederei. Die Buchstaben findest du oben auf der Karte wieder.
Diese Ziele lassen sich von Fort-de-France aus während eines Hafenstopps gut erreichen.
Ein Park voller Königspalmen am Wasser, dahinter eine Festung von 1640, die noch Marinestützpunkt ist.
Ein Eisen-und-Glas-Pavillon von der Pariser Weltausstellung 1889, abgebaut, verschifft und hier wieder …
Markthalle von 1901 mit Vanilleschoten, Gewürzkörben, Rumständen und Madras-Stoffen.
Tropischer Garten mit 3.000 Arten und Hängebrücken in den Baumkronen, zehn Kilometer über der Stadt.
Heller Sand und ruhiges Wasser, zwanzig Fährminuten über die Bucht — der schnellste Weg vom Kai an …
Fertige Routen mit Zeitplan, Karte und Empfehlung für die Rückkehr zum Schiff.
Eine Festung, die noch Marinestützpunkt ist, ein Weltausstellungspavillon von 1889 und eine …
Tour ansehenHängebrücken in den Baumkronen auf 400 Metern — und danach die Stadt, die 1902 in drei Minuten …
Tour ansehenWähle nach deiner Liegezeit in Fort-de-France – wir zeigen dir passende Touren.
Auch Ziele außerhalb des Zentrums sind machbar.
Ein ganzer Tag – auch für Ausflüge in die Umgebung.
Martinique ist französisches Übersee-Département und damit Teil der Europäischen Union: Euro, EU-Recht, französische Post, Mobilfunk im EU-Tarif. Für deutsche Gäste ist das der entspannteste Hafen dieser Route — man braucht nichts zu wechseln und nichts zu klären.
Das Schiff liegt meist am Terminal de Croisière Pointe Simon mitten in Fort-de-France: Von der Gangway sind es 300 Meter zur Markthalle und 400 zum Park La Savane. Größere Schiffe gehen an die Pointe des Grives, zwei Kilometer nördlich; dann fährt ein Shuttle.
Direkt am Kai liegt der Fähranleger, und der ist wichtig: Von hier fahren Vedettes über die Bucht nach Trois-Îlets und Anse Mitan — 20 Minuten, und man ist an den Stränden, ohne eine Stunde um die Bucht zu fahren.
Fort-de-France hat rund 75.000 Einwohner und ist eine französische Provinzstadt mit karibischem Klima: schmiedeeiserne Balkone, Boulangerien, Apotheken mit Grünkreuz, Verkehrsschilder in Normschrift — und dazwischen Mangobäume und Bougainvillea.
Mittelpunkt ist der Park La Savane am Wasser, überragt vom Fort Saint-Louis, einer noch militärisch genutzten Festung aus dem 17. Jahrhundert, die man mit Führung besichtigen darf.
Das Glanzstück ist die Bibliothèque Schoelcher: ein Pavillon aus Eisen, Glas und Keramik, für die Pariser Weltausstellung 1889 gebaut, dann abgebaut, verschifft und hier wieder aufgestellt. Benannt nach Victor Schoelcher, der 1848 die Abschaffung der Sklaverei in den französischen Kolonien durchsetzte — sein Name steht auf Martinique auf Schulen, Plätzen und Straßen.
Dazu die Cathédrale Saint-Louis mit Eisenskelett, der Grand Marché mit Gewürzen und Rumständen, und die Einkaufsstraßen um die Rue Victor Hugo.
Saint-Pierre im Norden, 30 Kilometer entfernt: die einstige Hauptstadt, das „Paris der Antillen", die am 8. Mai 1902 durch einen Glutlawinenausbruch des Mont Pelée in Minuten vernichtet wurde — rund 30.000 Tote, zwei Überlebende. Die Ruinen stehen noch.
Der Jardin de Balata zehn Kilometer nördlich, ein tropischer Garten mit Hängebrücken in den Baumkronen.
Und die Rumbrennereien: Martinique hat als einzige Region der Welt eine AOC für Rum — Rhum agricole, aus frischem Zuckerrohrsaft statt aus Melasse.
Stadt zu Fuß: zwei bis drei Stunden. Jardin de Balata: zweieinhalb. Saint-Pierre: vier bis fünf. Anse Mitan per Fähre: drei. Bei zehn Stunden passen Stadt plus ein Ausflug.
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Hafen entdeckenNein. Martinique gehört zu Frankreich und damit zur Eurozone — dieselben Scheine, dieselben Karten, EU-Roaming beim Handy, keine Auslandsgebühren. Es ist der einzige Hafen dieser Route, auf dem man ohne Vorbereitung an Land gehen kann. Karten werden fast überall genommen, auf dem Markt lieber Bargeld.
Wenn Sie Geschichte mögen, ist es das stärkste Ziel der Insel. Am 8. Mai 1902 zerstörte eine Glutlawine des Mont Pelée die Stadt in weniger als drei Minuten und tötete rund 30.000 Menschen; es gab zwei Überlebende, einer davon ein Gefangener in einer dickwandigen Zelle. Theaterruinen, Kirchenmauern und die Zelle stehen noch, dazu ein Vulkanmuseum. 30 Kilometer, mit dem Mietwagen 45 Minuten, mit dem Taxi teuer. Rechnen Sie vier bis fünf Stunden.
Mit der Fähre vom Kai. Die Vedettes fahren alle 30 bis 60 Minuten über die Bucht nach Anse Mitan und Trois-Îlets, brauchen 20 Minuten und kosten rund 8 Euro je Richtung. Anse Mitan hat hellen Sand, ruhiges Wasser und Lokale. Um die Bucht zu fahren dauert dagegen eine Stunde. Die berühmten Südstrände wie Les Salines liegen 50 Kilometer entfernt und lohnen bei zehn Stunden Liegezeit nicht.
Rum aus frisch gepresstem Zuckerrohrsaft statt aus Melasse — eine Methode, die auf Martinique überlebte, weil die Insel nach dem Niedergang der Zuckerindustrie auf Rum umstellte. Seit 1996 gibt es dafür eine AOC, die einzige Herkunftsbezeichnung für Rum weltweit. Er schmeckt grasiger und schärfer als Melasserum. Probieren Sie ihn als Ti-Punch: weißer Rhum, Limettenschale, Rohrzuckersirup, kein Eis im Glas, selbst gemischt.
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