Das French Quarter und der Jackson Square
Schmiedeeiserne Balkone über engen Gassen, eine Kathedrale von 1789 und der älteste Platz der Stadt — …
Kreuzfahrthafen auf eigene Faust
Die einzige amerikanische Stadt, die am Fluss liegt statt am Meer — Jazz, französisches Erbe, kreolische Küche und zwei Übernachtungen Zeit dafür.
Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum von New Orleans unterschiedlich schnell. Hier findest du alle Möglichkeiten im Überblick.
Der Kreuzfahrtkai am Mississippi südwestlich des Zentrums, mit Terminalgebäude und Taxistand. Zum French Quarter sind es zwei Kilometer; die Haltestelle der Riverfront-Straßenbahn liegt wenige Minuten entfernt.
Der zweite Kreuzfahrtkai, 500 Meter flussaufwärts vom Julia Street Terminal, mit Parkhaus und Abfertigung. Gleiche Wege in die Stadt.
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Welcher Liegeplatz es wird, entscheidet die Reederei. Die Buchstaben findest du oben auf der Karte wieder.
Diese Ziele lassen sich von New Orleans aus während eines Hafenstopps gut erreichen.
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Ein Dutzend Clubs an drei Häuserblocks, in denen Einheimische Musik hören — nicht die Bourbon Street …
Mit der ältesten Straßenbahnlinie der Welt zu Villen unter Eichen — und zu einem Friedhof, auf dem …
Das offizielle Museum der USA zum Zweiten Weltkrieg — hier, weil in New Orleans die Landungsboote …
Flachboote durch Zypressenwälder mit Spanischem Moos — Alligatoren, Reiher, Schildkröten und eine …
Fertige Routen mit Zeitplan, Karte und Empfehlung für die Rückkehr zum Schiff.
Mit der ältesten Straßenbahnlinie der Welt zu Villen unter Eichen und zu einem Friedhof mit …
Tour ansehenDer erste Abend und Tag: durch das spanisch gebaute French Quarter, Kaffee mit Chicorée am Café du …
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Auch Ziele außerhalb des Zentrums sind machbar.
Ein ganzer Tag – auch für Ausflüge in die Umgebung.
Nach New Orleans fährt man den Mississippi hinauf — rund 160 Kilometer von der Mündung, sechs bis sieben Stunden auf einem Fluss, der sich in weiten Schleifen durch Marschland windet. Links und rechts Zuckerrohr, Raffinerien, Plantagenhäuser, Frachter. Das steht im Reiseplan als Mississippi-Passage, und es lohnt, dafür an Deck zu sein.
Das Schiff macht am Julia Street Cruise Terminal oder am Erato Street Terminal fest, beide am Flussufer südwestlich des Zentrums. Zum French Quarter sind es zwei Kilometer — zu Fuß 25 Minuten am Fluss entlang, oder fünf Minuten mit dem Taxi.
Praktischer ist die Straßenbahn: Die Riverfront Line hält wenige Minuten vom Terminal und fährt am Ufer entlang bis zum French Market. Die St. Charles Line ist die älteste durchgehend betriebene Straßenbahnlinie der Welt (seit 1835) und führt durch den Garden District.
New Orleans wurde 1718 von Franzosen gegründet, war ab 1762 spanisch, kam 1800 kurz zurück an Frankreich und wurde 1803 mit dem Louisiana Purchase amerikanisch — Napoleon verkaufte ein Gebiet von 2,1 Millionen Quadratkilometern für 15 Millionen Dollar, weil er Geld für den Krieg brauchte.
Diese Schichtung erklärt die Stadt. Das French Quarter heißt zwar so, ist aber baulich spanisch: Zwei Großbrände 1788 und 1794 zerstörten die französischen Holzhäuser, und die Spanier bauten mit Ziegeln, Innenhöfen und den schmiedeeisernen Balkonen wieder auf, für die die Stadt heute bekannt ist.
Dazu kommt das afrikanische und karibische Erbe: Aus der Verbindung westafrikanischer Rhythmen mit europäischen Instrumenten entstand hier um 1900 der Jazz.
Zur Hitze: Von Mai bis September sind 32 Grad bei hoher Luftfeuchte normal. Nachmittags gibt es fast täglich ein Gewitter, kurz und heftig.
Zur Sicherheit, offen gesagt: New Orleans hat eine hohe Kriminalitätsrate. French Quarter, Garden District, Marigny und die Hauptstraßen sind tagsüber und abends belebt und unproblematisch; die Nebenstraßen nördlich der Rampart Street und Teile von Tremé sollte man als Besucher meiden, besonders nachts. Nicht allein durch leere Straßen gehen.
Zu Trinkgeld und Preisen: 18 bis 20 Prozent sind üblich, auch an der Bar. Alkohol darf man in Plastikbechern auf der Straße trinken — eine Besonderheit, die sonst in den USA nirgends gilt.
French Quarter drei Stunden, Garden District mit Straßenbahn drei, das WWII-Museum drei, eine Sumpffahrt vier. Zwei Übernachtungen tragen vier dieser Ziele — und einen Abend mit Musik.
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Hafen entdeckenJa, es sind zwei Kilometer am Fluss entlang, rund 25 Minuten. Angenehmer ist die Riverfront-Straßenbahn, die wenige Minuten vom Terminal hält und bis zum French Market fährt. Ein Tagespass für Straßenbahn und Bus kostet rund 3 US-Dollar.
In der Preservation Hall im French Quarter — ein kahler Raum ohne Getränke, in dem seit 1961 traditioneller New-Orleans-Jazz gespielt wird, Sets von 45 Minuten, Karten vorab. Lebendiger und ohne Eintritt ist die Frenchmen Street im Viertel Marigny, zehn Gehminuten östlich: ein Dutzend Clubs nebeneinander, ab dem frühen Abend. Die Bourbon Street ist dagegen vor allem laut.
Gumbo, Jambalaya und Étouffée als kreolische Eintöpfe, Po’ Boys als Sandwich mit frittierten Austern oder Shrimps, Austern roh oder gegrillt, und Beignets — frittierte Teigkissen unter Puderzucker — im Café du Monde. Das Café hat seit 1862 geöffnet, rund um die Uhr, und nimmt bis heute nur Bargeld.
Ja, wenn man Zeit hat. Die Bayous beginnen 40 bis 60 Kilometer westlich; Flachboote fahren durch Zypressenwälder mit Spanischem Moos, und man sieht Alligatoren, Reiher und Schildkröten. Mit Fahrt dauert das vier Stunden — mit zwei Übernachtungen gut machbar.
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