French Quarter, Beignets und Jazz
Der erste Abend und Tag: durch das spanisch gebaute French Quarter, Kaffee mit Chicorée am Café du …
Tour ansehenMit der ältesten Straßenbahnlinie der Welt zu Villen unter Eichen und zu einem Friedhof mit Grabhäusern — danach das Museum, das hier stehen muss.
Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
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2 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 36 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
©Foto: Infrogmation of New Orleans · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsMit der ältesten Straßenbahnlinie der Welt zu Villen unter Eichen — und zu einem Friedhof, auf dem oberirdisch bestattet wird.
©Foto: ironypoisoning · CC BY-SA 2.0 · Wikimedia CommonsDas offizielle Museum der USA zum Zweiten Weltkrieg — hier, weil in New Orleans die Landungsboote gebaut wurden, mit denen die Alliierten landeten.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 75 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Der zweite volle Tag führt aus dem French Quarter heraus.
Die St. Charles Streetcar fährt seit 1835 und ist damit die älteste durchgehend betriebene Straßenbahnlinie der Welt. Die Wagen stammen von 1923, aus Mahagoni, mit Holzbänken und Fenstern zum Hochschieben. Klimaanlage gibt es nicht, und das gehört dazu.
Sie führt in den Garden District, der ab den 1830er-Jahren als Gegenentwurf entstand: Nach dem Louisiana Purchase zogen Amerikaner zu, wurden von den französisch-kreolischen Familien im Vieux Carré aber nicht aufgenommen — also bauten sie flussaufwärts ihr eigenes Viertel, auf großen Parzellen mit Gärten ringsum.
Was dort steht, sind Villen mit weißen Säulen, umlaufenden Veranden und schmiedeeisernen Zäunen, überwölbt von Virginia-Eichen mit Spanischem Moos.
Mitten darin liegt der Lafayette Cemetery No. 1 von 1833, und er erklärt eine Eigenart der Stadt: Hier wird oberirdisch bestattet, in Grabhäusern aus Ziegel und Stuck. Der Grund ist der Grundwasserspiegel — New Orleans liegt teils unter dem Meeresspiegel, und Särge kamen bei Regen wieder hoch. Die Grüfte werden über Generationen wiederverwendet: Nach einem Jahr und einem Tag werden die Überreste nach hinten geschoben.
Nachmittags das National WWII Museum, einen Kilometer vom Terminal. Dass es hier steht, hat einen Grund: In New Orleans baute Andrew Higgins die Landungsboote, mit denen die Alliierten in der Normandie und im Pazifik an Land gingen — über 20.000 Stück. Eisenhower nannte ihn „den Mann, der den Krieg für uns gewonnen hat".
Der Kongress hat das Haus zum offiziellen Museum der USA für den Zweiten Weltkrieg erklärt. Es zeigt die Feldzüge in Europa und im Pazifik, Flugzeuge über mehrere Etagen, und eine Abteilung zur Heimatfront, die auch die Widersprüche benennt: Rassentrennung in einer Armee, die gegen Rassenideologie kämpfte.
Zeitrechnung: rund sieben Stunden. Mit zwei Übernachtungen bequem.
Praktisch: Tagespass für Straßenbahn rund 3 US-Dollar, passend zahlen oder per App. Museumseintritt rund 35 US-Dollar; drei bis vier Stunden einplanen, weniger lohnt kaum. Die Villen sind Privatbesitz — von der Straße ansehen.
Der erste Abend und Tag: durch das spanisch gebaute French Quarter, Kaffee mit Chicorée am Café du …
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