French Quarter, Beignets und Jazz
Der erste Abend und Tag: durch das spanisch gebaute French Quarter, Kaffee mit Chicorée am Café du …
Tour ansehenSchmiedeeiserne Balkone über engen Gassen, eine Kathedrale von 1789 und der älteste Platz der Stadt — baulich spanisch, obwohl der Name anderes sagt.
Das French Quarter, auf Französisch Vieux Carré, ist der älteste Teil von New Orleans — abgesteckt 1718, als die Stadt gegründet wurde.
Der Name führt in die Irre: Was dort steht, ist baulich spanisch. Zwei Großbrände 1788 und 1794 vernichteten fast alle französischen Holzhäuser, und die damals herrschenden Spanier bauten mit Ziegeln, Innenhöfen, Flachdächern — und den schmiedeeisernen Balkonen, für die das Viertel heute berühmt ist. Sie sind das Bild der Stadt und keineswegs französisch.
Mittelpunkt ist der Jackson Square, früher Place d’Armes. An seiner Nordseite steht die St. Louis Cathedral, 1789 geweiht, die älteste durchgehend genutzte Kathedrale der USA, flankiert vom Cabildo — dem spanischen Rathaus, in dem 1803 der Louisiana Purchase unterzeichnet wurde — und vom Presbytère. Beide sind heute Museen; das Presbytère zeigt eine eindringliche Ausstellung zu Hurrikan Katrina.
Auf dem Platz selbst: Straßenmusiker, Porträtmaler, Wahrsagerinnen, und eine Reiterstatue von Andrew Jackson.
Zum Fluss hin liegt der Café du Monde — seit 1862 geöffnet, rund um die Uhr, nur Bargeld. Es gibt Beignets, frittierte Teigkissen unter einem Berg Puderzucker, und Chicorée-Kaffee. Daneben der French Market, ein Markt seit 1791.
Die Gassen dahinter — Royal Street mit Antiquitätenläden und Galerien, Chartres Street, Dumaine — sind der schönere Teil. Die Bourbon Street ist laut, voller Bars und abends voller Betrunkener; sie gehört zur Stadt, aber nicht zum Besten.
Sehenswert außerdem: die Pirate’s Alley, das Lafitte’s Blacksmith Shop von 1722 — eine Bar in einem der ältesten Gebäude der USA, bei Kerzenlicht —, und die Innenhöfe, von denen viele durch offene Tore einsehbar sind.
Zur Planung: 2,2 Kilometer vom Terminal, 25 Gehminuten oder zehn mit der Straßenbahn. Drei Stunden.
Praktisch: Das Café du Monde nimmt nur Bargeld. Trinkgeld 18 bis 20 Prozent. Alkohol in Plastikbechern ist auf der Straße erlaubt. Nicht in die Nebenstraßen nördlich der Rampart Street.
Vom Liegeplatz Julia Street Cruise Terminal bis Das French Quarter und der Jackson Square.
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Das French Quarter und der Jackson Square ist Teil folgender Landgänge.
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