French Quarter, Beignets und Jazz
Der erste Abend und Tag: durch das spanisch gebaute French Quarter, Kaffee mit Chicorée am Café du …
Tour ansehenEin Dutzend Clubs an drei Häuserblocks, in denen Einheimische Musik hören — nicht die Bourbon Street, sondern die echte.
Wer in New Orleans Musik hören will, geht nicht auf die Bourbon Street. Er geht zehn Minuten weiter östlich, über die Esplanade Avenue in das Viertel Faubourg Marigny, zur Frenchmen Street.
Auf drei Häuserblocks stehen dort rund ein Dutzend Clubs nebeneinander: Spotted Cat, d.b.a., Snug Harbor, Blue Nile, The Maison. In den meisten gibt es keinen Eintritt oder nur einen kleinen Betrag; man geht hinein, hört zwanzig Minuten, trinkt etwas und zieht weiter.
Gespielt wird alles, was die Stadt hervorgebracht hat: traditioneller Dixieland, Gypsy Jazz, Brass Bands, Funk, Blues, Zydeco aus dem Cajun-Land. Die Musiker sind überwiegend einheimisch und gut; viele spielen abends hier und tagsüber in Studios.
Es beginnt früh — viele Sets starten gegen 17 oder 18 Uhr —, was für Kreuzfahrtgäste günstig ist, deren Schiff abends ausläuft. Mit zwei Übernachtungen kann man das ohne Zeitdruck erleben.
Davor oder danach: Auf der Straße steht abends der Frenchmen Art Market, ein offener Kunstmarkt in einem Hinterhof, und es gibt Lokale mit kreolischer Küche.
Wer tagsüber Musik sucht: Die Preservation Hall im French Quarter spielt seit 1961 traditionellen New-Orleans-Jazz in einem kahlen Raum ohne Getränke und ohne Verstärkung — Sets von 45 Minuten, Karten am besten vorab. Es ist weniger Club als Institution.
Ein Hinweis zur Geschichte: Der Jazz entstand in dieser Stadt um 1900, aus der Verbindung westafrikanischer Rhythmen mit europäischen Blasinstrumenten — viele davon stammten aus Militärbeständen nach dem Bürgerkrieg. Der Congo Square, auf dem versklavte Menschen sonntags trommeln und tanzen durften, gilt als einer der Ursprungsorte.
Zur Planung: drei Kilometer vom Terminal, zehn Minuten mit dem Taxi. Drei Stunden am Abend.
Praktisch: Bargeld für die Musiker-Hüte, Trinkgeld ist hier das Einkommen. Die Clubs sind eng und laut. Zurück mit dem Taxi, nicht zu Fuß durch die Seitenstraßen.
Vom Liegeplatz Julia Street Cruise Terminal bis Frenchmen Street und der Jazz.
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Plane genügend Zeit für den Rückweg ein. Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
Frenchmen Street und der Jazz ist Teil folgender Landgänge.
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