Straßenbahn, Villen und das Kriegsmuseum
Mit der ältesten Straßenbahnlinie der Welt zu Villen unter Eichen und zu einem Friedhof mit …
Tour ansehenDas offizielle Museum der USA zum Zweiten Weltkrieg — hier, weil in New Orleans die Landungsboote gebaut wurden, mit denen die Alliierten landeten.
Dass das National WWII Museum in New Orleans steht und nicht in Washington, hat einen konkreten Grund: Hier baute Andrew Higgins die Landungsboote, mit denen die Alliierten in der Normandie, in Nordafrika und im Pazifik an Land gingen — über 20.000 Stück.
Eisenhower sagte später, Higgins sei „der Mann, der den Krieg für uns gewonnen hat": Ohne flachgehende Boote mit Bugrampe hätte man Häfen erobern müssen, und das wäre anders ausgegangen.
Das Museum eröffnete 2000 als D-Day Museum und ist inzwischen auf mehrere Gebäude angewachsen. Der Kongress hat es zum offiziellen Museum der Vereinigten Staaten für den Zweiten Weltkrieg erklärt.
Was man sieht:
Campaigns of Courage führt chronologisch durch den Krieg in Europa und im Pazifik — mit Schützengräben, einem Dschungelpfad, Fahrzeugen und sehr vielen persönlichen Zeugnissen.
Der US Freedom Pavilion zeigt Flugzeuge, von der B-17 bis zum Jagdflugzeug, aufgehängt über mehrere Etagen und von Stegen aus einsehbar.
The Arsenal of Democracy behandelt die Heimatfront: Rüstungsproduktion, Rationierung, Frauen in Fabriken, und auch die Widersprüche — Rassentrennung in einer Armee, die gegen Rassenideologie kämpfte, und die Internierung japanischstämmiger Amerikaner.
Dazu ein 4D-Film mit Tom Hanks und ein Besucherarmband, das einen durch die Geschichte eines echten Soldaten führt.
Zur Einordnung: Das Museum ist amerikanisch erzählt, und die Perspektive ist entsprechend. Es ist dabei deutlich reflektierter, als man erwarten würde, und methodisch hervorragend gemacht.
Zur Planung: ein Kilometer vom Terminal, 15 Gehminuten. Drei bis vier Stunden — weniger lohnt kaum.
Praktisch: Eintritt rund 35 US-Dollar, Film extra. Täglich geöffnet. Klimatisiert, und damit ein gutes Ziel für die Mittagshitze oder einen Gewitternachmittag.
Vom Liegeplatz Julia Street Cruise Terminal bis Das National WWII Museum.
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Plane genügend Zeit für den Rückweg ein. Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
Das National WWII Museum ist Teil folgender Landgänge.
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