Hamburg
Abfahrts- und Zielhafen vieler Nordeuropa-Routen. Die Kreuzfahrtterminals liegen in Altona, der …
Hafen entdeckenHamburg – Shetland – Seyðisfjörður – Akureyri – Prins-Christian-Sund – Nuuk – Sisimiut – Claushavn – Nanortalik – Reykjavík – Kirkwall – Hamburg
Zweiundzwanzig Tage bis zur Diskobucht: vier grönländische Häfen, der Welterbe-Eisfjord von Ilulissat, dazu Island, Shetland und Orkney — mit drei Übernachtungen im Hafen.
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Alle Stationen in der Reihenfolge der Reise.
©Foto: Aleksandr Zykov from Russia · CC BY-SA 2.0 · Wikimedia CommonsAbfahrt am Abend von der Elbe.
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©Foto: MustangJoe (Joe deSousa) · CC0 1.0 · Wikimedia CommonsDurch die Nordsee nach Norden.
Seetag
©Foto: Iain Lees · CC BY-SA 2.0 · Wikimedia CommonsReedehafen auf Shetland. Zehn Stunden für Jarlshof, Scalloway und die Vogelfelsen.
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©Foto: MustangJoe (Joe deSousa) · CC0 1.0 · Wikimedia CommonsÜber den Nordatlantik nach Island.
Seetag
©Foto: Jakub Hałun · CC BY 4.0 · Wikimedia CommonsDer Kai liegt im Ort, 250 Meter zur blauen Kirche. Kein Fahrzeug nötig.
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©Foto: de:User:Jutta234 · CC BY-SA 2.5 · Wikimedia CommonsNeun Stunden im Norden Islands: Stadt und Goðafoss, oder Mývatn als Tagesziel.
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©Foto: MustangJoe (Joe deSousa) · CC0 1.0 · Wikimedia CommonsÜber die Dänemarkstraße nach Grönland.
SeetagHundert Kilometer durch einen Sund, der stellenweise nur 500 Meter breit ist, mit …
©Foto: MustangJoe (Joe deSousa) · CC0 1.0 · Wikimedia CommonsDie Westküste Grönlands hinauf.
Seetag
©Foto: patano · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia CommonsGrönlands Hauptstadt und der einzige Anlauf mit Kai statt Tender. 1,5 Kilometer in den …
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©Foto: Chmee2/Valtameri · CC BY 3.0 · Wikimedia CommonsReedehafen, 40 Kilometer nördlich des Polarkreises. Ältestes Kirchengebäude Grönlands …
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©Foto: Buiobuione · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsReedehafen an der Diskobucht. Von hier aus der Ilulissat-Eisfjord — die Tenderfahrt geht …
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©Foto: Buiobuione · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsDer zweite Halbtag: Ilulissat mit dem Holzsteg nach Sermermiut, oder eine zweite Fahrt …
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©Foto: MustangJoe (Joe deSousa) · CC0 1.0 · Wikimedia CommonsDie Westküste wieder hinunter nach Süden.
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©Foto: eleonora anello · CC BY 4.0 · Wikimedia CommonsReedehafen, Grönlands südlichster Ort. Freilichtmuseum, Hausberg, Tasermiut-Fjord.
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©Foto: MustangJoe (Joe deSousa) · CC0 1.0 · Wikimedia CommonsZurück über die Dänemarkstraße nach Island.
Seetag
©Foto: Diego Delso · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsAnkunft am Abend — im Juli ist es hell, und die Stadt lohnt auch spät.
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©Foto: Diego Delso · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsDer volle Tag: Þingvellir, die Blaue Lagune oder der Goldene Ring.
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©Foto: MustangJoe (Joe deSousa) · CC0 1.0 · Wikimedia CommonsVon Island nach Südosten.
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©Foto: Chmee2 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia CommonsReedehafen auf Orkney, Ankunft am Nachmittag. St. Magnus und die Altstadt.
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©Foto: Chmee2 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia CommonsDer zweite Tag für Skara Brae und den Ring of Brodgar — älter als Stonehenge.
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©Foto: MustangJoe (Joe deSousa) · CC0 1.0 · Wikimedia CommonsDurch die Nordsee zurück zur Elbe.
Seetag
©Foto: Aleksandr Zykov from Russia · CC BY-SA 2.0 · Wikimedia CommonsAnkunft am Morgen in Hamburg.
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Tour ansehenDiese Schiffe fahren die Route. Die Hafenführer und Touren gelten unabhängig vom Schiff.
Die längste und nördlichste Route im AIDA-Programm, die noch von Hamburg aus startet und dorthin zurückkehrt. Sie führt über Schottland und Island an die Westküste Grönlands, bis zur Diskobucht auf 69 Grad Nord, und über Südgrönland zurück.
Zweiundzwanzig Tage, davon neun Seetage. Das ist viel, und es ist unvermeidlich: Die Strecken im Nordatlantik sind lang, und zwischen den grönländischen Häfen liegen hunderte Seemeilen.
Wer Häfen zählt, bekommt zehn Anläufe. Wer Arktis sehen will, bekommt sie — mit Eisbergen, Gletscherfronten, Inuit-Siedlungen und einer Passage, die zu den eindrucksvollsten der Schifffahrt gehört.
Hamburg ab 18:00 Uhr, dann ein Seetag durch die Nordsee.
Shetland Inseln (Lerwick), 09:00 bis 19:00 Uhr, als Reedehafen. Zehn Stunden für Wikingergeschichte, Steilküsten und Papageitaucher.
Ein Seetag, dann Island: Seyðisfjörður 09:00 bis 17:00 Uhr, ein Ort mit 650 Einwohnern, blauer Holzkirche und Bergen, die tausend Meter senkrecht aufsteigen — der Kai liegt im Ort. Danach Akureyri 08:30 bis 17:30 Uhr, Islands Norden mit dem Goðafoss eine halbe Stunde entfernt.
Tag 8: die Prins-Christian-Sund-Passage. Das Schiff fährt durch einen 100 Kilometer langen Sund, der Südgrönland vom Festland trennt — stellenweise nur 500 Meter breit, mit Gletschern, die bis ans Wasser reichen. Man geht nicht an Land; man steht an Deck. Ob die Passage stattfindet, entscheidet das Eis.
Dann die vier grönländischen Häfen:
Nuuk (Godthaab), 08:00 bis 18:00 Uhr — die Hauptstadt, 19.000 Einwohner, mit Kai statt Tender. Nationalmuseum mit den Mumien von Qilakitsoq, der Kolonialhafen, ein Fjordsystem größer als Dänemark.
Sisimiut, 09:00 bis 18:00 Uhr, Reedehafen — 40 Kilometer nördlich des Polarkreises, mit dem ältesten Kirchengebäude Grönlands und hunderten Schlittenhunden am Ortsrand.
Claushavn (Ilimanaq) mit Übernachtung, Reedehafen: ab 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr am Folgetag. Eine Siedlung mit fünfzig Einwohnern — und von dort aus der Ilulissat-Eisfjord, seit 2004 UNESCO-Welterbe. Das ist der Höhepunkt der Reise.
Nanortalik, 10:00 bis 18:00 Uhr, Reedehafen — Grönlands südlichster Ort mit dem vollständigsten Kolonialensemble des Landes.
Zurück über Reykjavík mit Übernachtung (ab 19:30 Uhr bis 16:30 Uhr am Folgetag) und Kirkwall auf Orkney, ebenfalls mit Übernachtung und als Reedehafen.
Am 23. Tag um 08:00 Uhr liegt das Schiff wieder in Hamburg.
Die Tender. Fünf der zehn Anläufe sind Reedehäfen — Shetland, Sisimiut, Claushavn, Nanortalik und Kirkwall. Rechnen Sie je Anlauf eine Stunde Liegezeit ab.
Die Absagen. In Grönland kann ein Anlauf kurzfristig entfallen, wenn zu viel Treibeis in die Bucht kommt oder zu viel Wind steht. Dasselbe gilt für die Prins-Christian-Sund-Passage. Das ist keine Nachlässigkeit der Reederei, sondern die Arktis — und wer damit nicht leben kann, bucht eine andere Reise.
Das Wetter. An der grönländischen Westküste liegen die Sommertemperaturen bei 5 bis 12 Grad. Mit Sonne fühlt es sich wärmer an, auf dem Wasser zwischen Eisbergen deutlich kälter. Mehrere Schichten, Windjacke, Mütze und Handschuhe — auch im Juli.
Die Mücken. An Land sind sie im Juli und August eine echte Plage. Ein Kopfnetz kostet wenige Euro und entscheidet darüber, ob eine Wanderung Freude macht oder nicht.
Die Preise. Grönland und Island liegen auf nordeuropäischem Niveau: ein einfaches Mittagessen 20 bis 30 Euro. Karten funktionieren in Nuuk, Sisimiut und Ilulissat, in Ilimanaq und Nanortalik nicht überall — ein paar dänische Kronen mitnehmen.
Für Reisende, die Landschaft über Städte stellen, mit neun Seetagen umgehen können und bereit sind, ein Programm nach dem Eis zu richten. Was man dafür bekommt, ist eine Küste, die man anders kaum erreicht.
Weniger passt sie für Gäste, die feste Pläne brauchen, und für Familien mit kleinen Kindern.
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