Claushavn
Eine Siedlung mit knapp fünfzig Einwohnern an der Diskobucht — Ankerplatz für den …
Hafen entdeckenKreuzfahrthäfen auf eigene Faust entdecken
Die größte Insel der Erde, autonomer Teil des Königreichs Dänemark — vier Häfen an der Westküste und ein Eisfjord, der zum Welterbe gehört.
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4 Häfen mit Hafenführer, Wegen vom Terminal und Landgang-Vorschlägen.
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Hafen entdeckenGrönlands Hauptstadt mit 19.000 Einwohnern — Kolonialhafen, Nationalmuseum mit den Mumien von …
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Hafen entdeckenZiele, die sich während eines Hafenstopps gut erreichen lassen.
UNESCO-Welterbe seit 2004: Der Sermeq Kujalleq schiebt jährlich 35 Kubikkilometer Eis ins Meer — …
Ein Holzsteg führt vom Stadtrand Ilulissats über die Tundra bis an die Kante des Eisfjords — vorbei an …
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Grönland ist mit 2,16 Millionen Quadratkilometern die größte Insel der Erde, und rund 80 Prozent davon liegen unter einem Eisschild, der an der dicksten Stelle über drei Kilometer misst. Bewohnt ist nur der eisfreie Küstensaum, und dort leben insgesamt etwa 56.000 Menschen — weniger als in einer deutschen Kleinstadt, verteilt auf eine Fläche so groß wie Westeuropa.
Es gibt keine Straßen zwischen den Orten. Wer von einer Siedlung zur nächsten will, nimmt das Boot, den Hubschrauber oder im Winter den Hundeschlitten. Das erklärt, warum Schiffe hier nicht Zubringer, sondern Lebensader sind.
Zur Zugehörigkeit: Grönland ist ein autonomer Bestandteil des Königreichs Dänemark, seit 1979 mit eigener Regierung, seit 2009 mit erweiterter Selbstverwaltung. Es gehört nicht zur EU — die Grönländer traten 1985 wieder aus, hauptsächlich wegen der Fischerei.
Zur Bevölkerung: Rund 89 Prozent sind Inuit, Nachfahren der Thule-Kultur, die ab dem
und zwischen 985 und etwa 1450 gab es nordische Siedlungen der Wikinger, deren Verschwinden bis heute nicht abschließend erklärt ist.
Zur Einreise: Für deutsche Staatsangehörige genügt der Reisepass. Grönland gehört nicht zum Schengen-Raum, die Formalitäten erledigt aber das Kreuzfahrtunternehmen.
Zum Geld: Gezahlt wird in dänischen Kronen. Karten funktionieren in Nuuk, Sisimiut und Ilulissat zuverlässig, in kleinen Siedlungen nicht immer — ein paar Scheine schaden nicht.
Was man wissen muss: Fast alle grönländischen Häfen sind Reedehäfen. Die Schiffe ankern, und Tender bringen die Gäste an Land. Bei Wind, Seegang oder Treibeis kann ein Anlauf kurzfristig entfallen — das ist hier häufiger als anderswo und keine Nachlässigkeit, sondern Arktis.
Und das Wetter: Im Sommer liegen die Temperaturen an der Westküste bei 5 bis 12 Grad, mit Sonne gefühlt wärmer, mit Wind deutlich kälter. Mücken sind im Juli und August an Land eine echte Plage — ein Kopfnetz kostet wenig und rettet den Ausflug.
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