Nationalmuseum Grönlands
Das beste Arktis-Museum des Landes — mit den fünfhundert Jahre alten Mumien von Qilakitsoq, Kajaks …
Kreuzfahrthafen auf eigene Faust
Grönlands Hauptstadt mit 19.000 Einwohnern — Kolonialhafen, Nationalmuseum mit den Mumien von Qilakitsoq und ein Fjordsystem, das größer ist als Dänemark.
Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum von Nuuk unterschiedlich schnell. Hier findest du alle Möglichkeiten im Überblick.
Der Hafenbereich im Süden der Stadt mit dem Liegeplatz für Kreuzfahrtschiffe. Taxis und Shuttles warten am Kai, die Stadtbushaltestelle liegt in Gehweite. Zum alten Kern Kolonihavnen sind es 1,5 Kilometer.
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Diese Ziele lassen sich von Nuuk aus während eines Hafenstopps gut erreichen.
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Der älteste Teil Nuuks: bunte Holzhäuser am Wasser, die Kirche von 1849 und das Standbild von Hans …
Ein Haus, dessen Holzfassade die Wellen des Nordlichts nachzeichnet — Kino, Konzerte, Ausstellungen und …
Der offene Markt am Hafen, auf dem Jäger und Fischer verkaufen, was sie am Morgen gefangen haben — …
Der Hausberg hinter der Stadt, 420 Meter hoch — in anderthalb Stunden zu schaffen, mit Blick über Nuuk …
Fertige Routen mit Zeitplan, Karte und Empfehlung für die Rückkehr zum Schiff.
420 Höhenmeter über der Stadt: anderthalb Stunden hinauf durch arktische Tundra, und am Horizont …
Tour ansehenDie Stadt ohne Fahrzeug: die Mumien von Qilakitsoq, die ältesten Häuser Grönlands, das Kulturhaus …
Tour ansehenWähle nach deiner Liegezeit in Nuuk – wir zeigen dir passende Touren.
Auch Ziele außerhalb des Zentrums sind machbar.
Ein ganzer Tag – auch für Ausflüge in die Umgebung.
Nuuk hat einen Kai, an dem Kreuzfahrtschiffe festmachen können — in Grönland keine Selbstverständlichkeit. Vom Liegeplatz im Hafenbereich Nuuk Havn sind es rund anderthalb Kilometer in den alten Stadtkern Kolonihavnen; zu Fuß 20 Minuten, leicht hügelig.
Bei großen Schiffen oder belegtem Kai wird getendert. Das Tagesprogramm sagt, was gilt.
Am Terminal stehen Taxis und Shuttlebusse. Nuuk hat außerdem ein Stadtbusnetz mit drei Linien, das zuverlässig fährt und günstig ist — die Haltestellen sind ausgeschildert, bezahlt wird in bar oder per App.
Nuuk heißt auf Grönländisch schlicht „Landspitze". Gegründet wurde der Ort 1728 vom norwegisch-dänischen Missionar Hans Egede, der eigentlich die verschollenen Wikingersiedlungen suchte — er fand keine, blieb trotzdem und nannte die Siedlung Godthåb, „gute Hoffnung".
Heute leben hier rund 19.000 Menschen, ein Drittel der grönländischen Bevölkerung. Das macht Nuuk zur mit Abstand größten Stadt des Landes — und zu einem Ort mit zwei Gesichtern: unten am Wasser die bunten Holzhäuser des Kolonialhafens, oben am Hang Plattenbauten aus den 1960er-Jahren, als die dänische Verwaltung die Bevölkerung aus kleinen Siedlungen in Wohnblocks umsiedelte. Das ist bis heute ein wunder Punkt grönländischer Geschichte, und man sieht ihn vom Schiff aus.
Dazwischen eine Stadt, die funktioniert: Universität, Parlament, Kulturhaus Katuaq mit Nordlicht-Fassade, Cafés, ein Einkaufszentrum und ein Nationalmuseum, das zu den besten Arktis-Museen überhaupt zählt.
Nuuk liegt am Eingang des Nuup Kangerlua, eines Fjordsystems, das sich 160 Kilometer ins Land zieht und eine Fläche hat, die größer ist als Dänemark. Dahinter stehen die Berge — Sermitsiaq, der Hausberg mit dem Sattel, ist 1.210 Meter hoch und von überall zu sehen.
Für Museum, Kolonihavnen und Katuaq reichen drei bis vier Stunden. Eine Bootsfahrt in den Fjord dauert drei bis fünf. Zehn Stunden Liegezeit tragen beides.
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Hafen entdeckenMeist nicht. Nuuk hat einen Kai, an dem Kreuzfahrtschiffe festmachen; das ist in Grönland die Ausnahme. Bei belegtem Liegeplatz oder sehr großen Schiffen kann dennoch getendert werden — das Tagesprogramm sagt es.
Kaum. In Nuuk wird fast alles mit Karte bezahlt, auch kleine Beträge. Für den Stadtbus und für Stände auf dem Markt Kalaaliaraq sind ein paar Scheine praktisch.
Nicht an einem Hafentag. Der Berg liegt auf einer eigenen Insel, ist 1.210 Meter hoch und verlangt Bootsanfahrt plus eine lange Bergtour. Wer wandern will, nimmt den Lille Malene direkt hinter der Stadt — zwei bis drei Stunden hin und zurück.
Grönland ist teuer, vergleichbar mit Island oder Norwegen. Ein einfaches Mittagessen liegt bei 20 bis 30 Euro. Günstiger wird es im Supermarkt Brugseni, und auf dem Markt Kalaaliaraq gibt es Fisch, Robbe und Rentier direkt von den Jägern.
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