Hallgrímskirkja
Die Betonkirche über der Stadt, deren Fassade den Basaltsäulen Islands nachgebaut ist — und der Turm …
Kreuzfahrthafen auf eigene Faust
Islands Hauptstadt und einzige größere Stadt — der Kai liegt vier Kilometer außerhalb, von dort beginnt alles: Altstadt, Halbinsel Reykjanes und der Goldene Ring.
Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum von Reykjavik unterschiedlich schnell. Hier findest du alle Möglichkeiten im Überblick.
Der Kai für große Schiffe im Hafenteil Sundahöfn, vier Kilometer östlich der Innenstadt. Ein Terminalgebäude mit Infostand und WLAN, davor Taxis und Busse. Der Shuttle fährt zum Harpa, der Stadtbus 16 hält wenige Minuten entfernt.
Der innerstädtische Hafen, an dem kleinere Schiffe liegen. Von hier beginnt die Altstadt an der Gangway — AIDA nutzt diesen Liegeplatz nicht.
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Welcher Liegeplatz es wird, entscheidet die Reederei. Die Buchstaben findest du oben auf der Karte wieder.
Diese Ziele lassen sich von Reykjavik aus während eines Hafenstopps gut erreichen.
Die Betonkirche über der Stadt, deren Fassade den Basaltsäulen Islands nachgebaut ist — und der Turm …
Das Konzerthaus mit der Glasfassade aus Sechsecken, daneben der alte Fischerhafen mit …
Tausend Jahre isländische Geschichte in einem Haus — von der Landnahme über die Christianisierung bis …
Eine Glaskuppel auf sechs Warmwassertanks — Aussichtsplattform rundherum, dazu eine begehbare Eishöhle …
Ein Thermalbad am offenen Atlantik mit Infinity-Kante zum Meer — näher an Reykjavík als die Blaue …
Fertige Routen mit Zeitplan, Karte und Empfehlung für die Rückkehr zum Schiff.
Der Anlauftag beginnt um 15 Uhr — diese Runde nutzt den Abend: Shuttle zum Harpa, Uferpromenade …
Tour ansehenFür den Tag, an dem der Wind quer steht: tausend Jahre Geschichte im Nationalmuseum, danach Perlan …
Tour ansehenDie Übernachtung macht es möglich: morgens zum Kontinentalspalt von Þingvellir, nachmittags ins …
Tour ansehenWähle nach deiner Liegezeit in Reykjavik – wir zeigen dir passende Touren.
Kurz an Land, das Wichtigste sehen.
Genug Zeit für die Höhepunkte in Ruhe.
Auch Ziele außerhalb des Zentrums sind machbar.
Ein ganzer Tag – auch für Ausflüge in die Umgebung.
Reykjavík hat zwei Anlegestellen, und der Unterschied ist erheblich. Große Schiffe liegen am Skarfabakki im Hafenteil Sundahöfn, rund vier Kilometer östlich der Innenstadt. Kleine Schiffe kommen an den Alten Hafen mitten im Zentrum — das ist bei AIDA nicht der Fall.
Vom Skarfabakki gibt es drei Wege: den Shuttle der Reederei (kostet, fährt zum Harpa-Konzerthaus), den Stadtbus Linie 16 von der Haltestelle wenige Minuten vom Kai, oder zu Fuß auf dem Küstenweg — eine knappe Stunde entlang des Wassers, bei Gegenwind länger. Taxis warten am Terminal; sie sind teuer, wie alles hier.
Wer zum Flughafen Keflavík oder zur Blauen Lagune will, braucht einen Bus oder Transfer. Der Flughafen liegt 50 Kilometer entfernt.
Reykjavík heißt „Rauchbucht", nach den Dampfschwaden der heißen Quellen, die die ersten Siedler im Jahr 874 gesehen haben sollen. Heute leben in der Stadt und ihrem Umland rund 240.000 Menschen — etwa zwei Drittel aller Isländer. Es ist die nördlichste Hauptstadt eines souveränen Staates.
Die Stadt ist klein und zu Fuß zu bewältigen. Ihr Mittelpunkt ist die Hallgrímskirkja auf dem Hügel, von deren Turm man über die bunten Blechdächer bis zum Meer und zu den Bergen auf der anderen Seite der Bucht sieht. Nach unten führt die Skólavörðustígur, eine Straße mit Regenbogen-Bemalung, Galerien und Läden.
Am Wasser stehen das Konzerthaus Harpa mit seiner Glasfassade und, ein paar hundert Meter weiter, die Stahlskulptur Sólfar, die von jedem Islandplakat grüßt.
Geheizt wird mit Erdwärme: Das Wasser aus dem Hahn ist heiß, kostenlos und riecht nach Schwefel. Das Trinkwasser ist kalt, extrem gut und ebenfalls kostenlos — Wasser zu kaufen ist hier sinnlos.
Island ist teuer, und Reykjavík ist der teuerste Teil davon. Ein Mittagessen in einem einfachen Lokal liegt bei 25 bis 35 Euro, ein halber Liter Bier bei 10 bis 13 Euro, ein Kaffee bei 5 Euro. Das ist kein Kreuzfahrtzuschlag, sondern das Preisniveau des Landes.
Das Wetter wechselt stündlich. Im Sommer sind 12 Grad ein guter Tag, und der Wind ist immer da. Regenjacke und festes Schuhwerk gehören dazu — auch im Juli.
Weil das Schiff nachmittags ankommt und erst am nächsten Abend wieder fährt, hat man zwei Hälften: einen Abend und einen vollen Tag. Der Abend passt für die Stadt — Kirche, Uferpromenade, Essen. Der ganze Tag passt für eine Fahrt hinaus: Þingvellir mit dem Kontinentalspalt, die Blaue Lagune oder der Goldene Ring.
Im Sommer wird es nicht dunkel. Wer die Stadt um Mitternacht in vollem Licht sehen will, hat die Gelegenheit — sie kommt nicht oft wieder.
Für die Innenstadt reichen drei Stunden. Für Þingvellir oder die Blaue Lagune braucht man einen halben bis ganzen Tag — und genau dafür gibt es die Übernachtung.
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Hafen entdeckenVom Skarfabakki sind es vier Kilometer. Es gibt den Reederei-Shuttle zum Harpa (kostenpflichtig), den Stadtbus Linie 16 ab einer Haltestelle nahe dem Kai, Taxis am Terminal oder den Küstenweg zu Fuß — rund 55 Minuten, bei Wind deutlich länger.
Mit Übernachtung ja, ohne eher nicht. Die Lagune liegt 50 Kilometer südwestlich, Hin- und Rückfahrt kosten zusammen gut zwei Stunden, dazu zwei Stunden im Wasser. Der Zeitpunkt muss vorab gebucht werden — spontan geht nichts.
Nein. In Island wird praktisch alles mit Karte bezahlt, auch Kleinbeträge und Toiletten. Bargeld abzuheben ist unnötig und kostet Gebühren.
Das Nationalmuseum, das Siedlungsmuseum am Aðalstræti, das Perlan mit seiner Eishöhle und die Thermalbäder funktionieren bei jedem Wetter. In ein Thermalbad bei Regen zu gehen ist in Island das Normale, nicht das Besondere.
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