Foto: Diego Delso · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons · Quelle

Reykjavik

Kreuzfahrthafen auf eigene Faust

Islands Hauptstadt und einzige größere Stadt — der Kai liegt vier Kilometer außerhalb, von dort beginnt alles: Altstadt, Halbinsel Reykjanes und der Goldene Ring.

Hafen-Info
Liegeplätze Skarfabakki · Alter Hafen Reykjavík
ZeitzoneUTC+0, ohne Sommerzeit
WährungIsländische Krone (ISK) — Karte überall, Bargeld unnötig
SpracheIsländisch, Englisch durchgehend
Typische LiegezeitHäufig mit Übernachtung: Ankunft nachmittags, Abfahrt am Folgetag abends Unverbindlicher Erfahrungswert. Deine tatsächliche Liegezeit steht in den Unterlagen deiner Reederei.

Vom Schiff in die Stadt

Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum von Reykjavik unterschiedlich schnell. Hier findest du alle Möglichkeiten im Überblick.

A Skarfabakki

Der Kai für große Schiffe im Hafenteil Sundahöfn, vier Kilometer östlich der Innenstadt. Ein Terminalgebäude mit Infostand und WLAN, davor Taxis und Busse. Der Shuttle fährt zum Harpa, der Stadtbus 16 hält wenige Minuten entfernt.

Entfernung ins Zentrum4,3 km
Shuttlebus
Dauer15–25 Min.
Preis Rund 15 bis 20 Euro für die Hin- und Rückfahrt
Der Shuttle der Reederei fährt vom Skarfabakki zum Konzerthaus Harpa am Alten Hafen. Von dort ist die gesamte Innenstadt zu Fuß erreichbar. Letzte Rückfahrt rechtzeitig vor Abfahrt — Zeit am Terminal aushängen lassen. · Alle 20 bis 30 Minuten
Öffentlicher Bus
Dauer20–30 Min.
Preis Rund 4 Euro je Fahrt, Karte oder App
Die Stadtbuslinie 16 hält wenige Gehminuten vom Kai an der Klettagarðar. Sie fährt zum Hlemmur-Knoten nahe dem Zentrum. Im Bus wird nicht gewechselt — Karte, App Klappið oder passend zahlen. · Alle 20 bis 30 Minuten
Taxi
Dauer10–15 Min.
Preis Rund 20 bis 30 Euro in die Innenstadt
Taxis stehen am Terminal, die Fahrt in die Innenstadt dauert zehn bis fünfzehn Minuten. Island hat keine Billig-Taxis; der Preis ist, was er ist. Für zwei bis vier Personen wird es gegenüber dem Shuttle rechnerisch günstig. · Am Terminal verfügbar
Zu Fuß
Dauer50–70 Min.
Entfernung 4,3 km
Ein Küstenweg führt vom Skarfabakki am Wasser entlang bis zur Sólfar-Skulptur und weiter zum Harpa — vier Kilometer, flach, durchgehend befestigt. Bei Gegenwind dauert es deutlich länger als die 55 Minuten, die der Weg nahelegt.
Plane immer einen Puffer ein, um rechtzeitig zurück am Schiff zu sein. Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
Stadtzentrum Hallgrímskirkja Harpa und der Alte H… Nationalmuseum Islands Perlan und der Blick… Sky Lagoon Þingvellir: der Kont… Blaue Lagune A Skarfabakki B Alter Hafen Reykjavík Schematische Darstellung – keine maßstabsgetreue Karte · gestrichelte Punkte liegen außerhalb des Ausschnitts
A · SkarfabakkiB · Alter Hafen ReykjavíkZiele in der Stadt

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Orte auf dieser Karte als Liste
  1. Skarfabakki – Liegeplatz A
  2. Alter Hafen Reykjavík – Liegeplatz B
  3. Stadtzentrum – Zentrum
  4. Hallgrímskirkja – 5,0 km
  5. Harpa und der Alte Hafen – 60 Min. zu Fuß
  6. Nationalmuseum Islands – 5,5 km
  7. Perlan und der Blick über die Bucht – 6,0 km
  8. Sky Lagoon – 8,0 km
  9. Þingvellir: der Kontinentalspalt – 49 km
  10. Blaue Lagune – 52 km

Liegeplätze in Reykjavik

  • A Skarfabakkihäufigster 4,3 km ins Zentrum
  • B Alter Hafen Reykjavík 7 Min. zu Fuß ins Zentrum

Welcher Liegeplatz es wird, entscheidet die Reederei. Die Buchstaben findest du oben auf der Karte wieder.

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1 passende Tour
Reykjavík am Abend: Hafen, Sonnenfahrt …
3 bis 5 Stunden

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Reykjavík am Abend: Hafen, Sonnenfahrt …
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Reykjavík am Abend: Hafen, Sonnenfahrt …
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Ein ganzer Tag – auch für Ausflüge in die Umgebung.

3 passende Touren
Reykjavík am Abend: Hafen, Sonnenfahrt …

Reykjavik auf eigene Faust: was du wissen solltest

Vom Schiff in die Stadt

Reykjavík hat zwei Anlegestellen, und der Unterschied ist erheblich. Große Schiffe liegen am Skarfabakki im Hafenteil Sundahöfn, rund vier Kilometer östlich der Innenstadt. Kleine Schiffe kommen an den Alten Hafen mitten im Zentrum — das ist bei AIDA nicht der Fall.

Vom Skarfabakki gibt es drei Wege: den Shuttle der Reederei (kostet, fährt zum Harpa-Konzerthaus), den Stadtbus Linie 16 von der Haltestelle wenige Minuten vom Kai, oder zu Fuß auf dem Küstenweg — eine knappe Stunde entlang des Wassers, bei Gegenwind länger. Taxis warten am Terminal; sie sind teuer, wie alles hier.

Wer zum Flughafen Keflavík oder zur Blauen Lagune will, braucht einen Bus oder Transfer. Der Flughafen liegt 50 Kilometer entfernt.

Die Stadt

Reykjavík heißt „Rauchbucht", nach den Dampfschwaden der heißen Quellen, die die ersten Siedler im Jahr 874 gesehen haben sollen. Heute leben in der Stadt und ihrem Umland rund 240.000 Menschen — etwa zwei Drittel aller Isländer. Es ist die nördlichste Hauptstadt eines souveränen Staates.

Die Stadt ist klein und zu Fuß zu bewältigen. Ihr Mittelpunkt ist die Hallgrímskirkja auf dem Hügel, von deren Turm man über die bunten Blechdächer bis zum Meer und zu den Bergen auf der anderen Seite der Bucht sieht. Nach unten führt die Skólavörðustígur, eine Straße mit Regenbogen-Bemalung, Galerien und Läden.

Am Wasser stehen das Konzerthaus Harpa mit seiner Glasfassade und, ein paar hundert Meter weiter, die Stahlskulptur Sólfar, die von jedem Islandplakat grüßt.

Geheizt wird mit Erdwärme: Das Wasser aus dem Hahn ist heiß, kostenlos und riecht nach Schwefel. Das Trinkwasser ist kalt, extrem gut und ebenfalls kostenlos — Wasser zu kaufen ist hier sinnlos.

Worauf man sich einstellen muss

Island ist teuer, und Reykjavík ist der teuerste Teil davon. Ein Mittagessen in einem einfachen Lokal liegt bei 25 bis 35 Euro, ein halber Liter Bier bei 10 bis 13 Euro, ein Kaffee bei 5 Euro. Das ist kein Kreuzfahrtzuschlag, sondern das Preisniveau des Landes.

Das Wetter wechselt stündlich. Im Sommer sind 12 Grad ein guter Tag, und der Wind ist immer da. Regenjacke und festes Schuhwerk gehören dazu — auch im Juli.

Die Übernachtung nutzen

Weil das Schiff nachmittags ankommt und erst am nächsten Abend wieder fährt, hat man zwei Hälften: einen Abend und einen vollen Tag. Der Abend passt für die Stadt — Kirche, Uferpromenade, Essen. Der ganze Tag passt für eine Fahrt hinaus: Þingvellir mit dem Kontinentalspalt, die Blaue Lagune oder der Goldene Ring.

Im Sommer wird es nicht dunkel. Wer die Stadt um Mitternacht in vollem Licht sehen will, hat die Gelegenheit — sie kommt nicht oft wieder.

Zeit

Für die Innenstadt reichen drei Stunden. Für Þingvellir oder die Blaue Lagune braucht man einen halben bis ganzen Tag — und genau dafür gibt es die Übernachtung.

Gut zu wissen

  • Große Schiffe liegen am Skarfabakki, vier Kilometer außerhalb — Shuttle, Bus 16 oder eine knappe Stunde zu Fuß am Wasser.
  • Leitungswasser ist kalt, exzellent und kostenlos; Heißwasser riecht nach Schwefel, das ist normal.
  • Island ist sehr teuer: Mittagessen 25 bis 35 Euro, Bier 10 bis 13 Euro. Karte wird überall genommen, Bargeld braucht man nicht.
  • Mit Übernachtung bleiben ein Abend und ein ganzer Tag — die Stadt abends, die Fahrt hinaus am nächsten Tag.
Zuletzt geprüft: 03.10.2026

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Fotos von Kreuzfahrern

Reykjavík vom Wasser aus, mit dem Konzerthaus Harpa an der Uferlinie

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Häufige Fragen zum Kreuzfahrthafen Reykjavik

Wie komme ich vom Schiff in die Stadt?

Vom Skarfabakki sind es vier Kilometer. Es gibt den Reederei-Shuttle zum Harpa (kostenpflichtig), den Stadtbus Linie 16 ab einer Haltestelle nahe dem Kai, Taxis am Terminal oder den Küstenweg zu Fuß — rund 55 Minuten, bei Wind deutlich länger.

Lohnt sich die Blaue Lagune vom Schiff aus?

Mit Übernachtung ja, ohne eher nicht. Die Lagune liegt 50 Kilometer südwestlich, Hin- und Rückfahrt kosten zusammen gut zwei Stunden, dazu zwei Stunden im Wasser. Der Zeitpunkt muss vorab gebucht werden — spontan geht nichts.

Brauche ich isländische Kronen?

Nein. In Island wird praktisch alles mit Karte bezahlt, auch Kleinbeträge und Toiletten. Bargeld abzuheben ist unnötig und kostet Gebühren.

Was mache ich bei Regen?

Das Nationalmuseum, das Siedlungsmuseum am Aðalstræti, das Perlan mit seiner Eishöhle und die Thermalbäder funktionieren bei jedem Wetter. In ein Thermalbad bei Regen zu gehen ist in Island das Normale, nicht das Besondere.

Quellen und Aktualität
Zuletzt geprüft03.10.2026

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Karten ohne FremdzugriffDie Übersicht ist gezeichnet, nicht geladen.
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