Hinaus zum Riff
Zehn Kilometer draußen liegt das drittgrößte Barriereriff der Welt — flache Korallenbänke, 30 Meter …
Tour ansehenZwei Kilometer Hauptstraße von Küste zu Küste, dazu Holzvillen mit Veranden unter Palmen — und der südlichste Punkt der USA.
Die Duval Street läuft zwei Kilometer quer über die Insel, vom Golf von Mexiko bis zum Atlantik, und sie ist Key Wests Rückgrat: Bars, Restaurants, Galerien, Läden, dazwischen Kirchen und Holzhäuser.
Sie ist voll, laut und teilweise albern — und sie gehört dazu. Wer es ruhiger mag, geht einen Block nach rechts oder links, und die Stadt wird sofort eine andere: stille Gassen mit Conch Houses, jenen Holzhäusern aus dem 19. Jahrhundert mit umlaufenden Veranden, Fensterläden und Widow's Walks auf dem Dach — Plattformen, von denen Frauen nach den Schiffen ihrer Männer Ausschau hielten. Dazwischen Palmen, Bougainvillea und freilaufende Hühner.
Diese Häuser stammen aus der Zeit, in der Key West zeitweise die reichste Stadt der USA pro Kopf war — durch Wrecking: Die Bewohner bargen Schiffe, die auf dem vorgelagerten Riff strandeten, und behielten einen Anteil der Ladung. Ein Turm auf jedem Dach half, Strandungen als Erster zu sehen. Das Shipwreck Museum am Mallory Square erzählt das.
Sehenswert in der Altstadt:
Der Southernmost Point, eine bemalte Betonboje an der Ecke Whitehead/South Street, die den südlichsten Punkt der kontinentalen USA markiert — mit dem Hinweis „90 Miles to Cuba". Es stimmt ungefähr, der tatsächlich südlichste Punkt liegt auf Militärgelände nebenan, und man steht meist eine Viertelstunde an für das Foto.
Die Key West Lighthouse von 1848, die man besteigen kann, gegenüber von Hemingways Haus.
Das Custom House, ein Backsteinbau von 1891, heute Kunst- und Geschichtsmuseum.
Und das Truman Little White House, in dem Präsident Harry Truman elf Arbeitsurlaube verbrachte.
Zum Essen: Conch Fritters, Key Lime Pie — mit den kleinen, sehr sauren Limetten der Keys, auf einem Krümelboden, und per Gesetz des guten Geschmacks nicht grün gefärbt — und frischer Fisch.
Zur Planung: 500 Meter vom Kai. Drei Stunden.
Praktisch: Alles zu Fuß. Trinkgeld 18 bis 20 Prozent. Am Southernmost Point früh sein, sonst steht man an.
Vom Liegeplatz Mallory Square Pier bis Duval Street und die Altstadt.
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Plane genügend Zeit für den Rückweg ein. Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
Duval Street und die Altstadt ist Teil folgender Landgänge.
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