Soufrière, die Pitons und der Drive-in-Vulkan
Die zwei Welterbe-Kegel aus der Nähe, Schlammbäder in einer Caldera und ein Wasserfall in Ocker — …
Tour ansehenWassertaxi in die Stadt, Markthalle von 1894, die bunteste Kirche der Ostkaribik — und oben der Hügel, um den 14-mal gekämpft wurde.
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3 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 23 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
©Foto: David Stanley from Nanaimo, Canada · CC BY 2.0 · Wikimedia CommonsMarkthalle mit orangerotem Dach von 1894 am Wasser — Kakao, Kokosöl, Bay-Rum und Korbwaren aus Choiseul.
©Foto: Terry Ott from Washington, DC Metro Area, United States of America · CC BY 2.0 · Wikimedia CommonsEin Platz mit 400 Jahre altem Saman-Baum, benannt nach dem Nobelpreisträger — und daneben die bunteste Kirche der Ostkaribik.
©Foto: D G Brown · CC BY 2.0 · Wikimedia CommonsDer Hügel über Castries mit Blick auf Hafen, Stadt und bei klarer Luft bis Martinique — dazu eine Festung, um die 14-mal gekämpft wurde.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 60 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Wer die Pitons auslässt, bekommt in Castries einen entspannten halben Tag — und spart sich drei Stunden Bergstraße.
Der erste Schritt ist der wichtigste: Nehmen Sie von Pointe Seraphine das Wassertaxi über das Hafenbecken statt des Fußwegs. Es braucht fünf Minuten, kostet zwei bis vier US-Dollar, und der Landweg wären 1,3 Kilometer an einer befahrenen Straße ohne durchgehenden Gehweg.
Fünf Gehminuten vom Anleger steht der Central Market in einer Eisenhalle von 1894 mit orangerotem Wellblechdach. Drei Bereiche gehören zusammen: Gemüsehalle mit Dasheen, Brotfrucht und Soursop, Handwerkshalle gegenüber, und die Garküchen, in denen man für wenige Dollar isst, was die Insel isst — grüne Banane mit Salzfisch, Callaloo-Suppe. Mitnehmbar sind Kakao von der Insel, kalt gepresstes Kokosöl, Bay-Rum als Einreibemittel und Korbwaren aus Choiseul, aus Lataniablatt geflochten — echtes Inselhandwerk, nach dem man ausdrücklich fragen sollte.
Drei Minuten weiter der Derek Walcott Square mit einem 400 Jahre alten Saman-Baum, der den Platz mit seiner Krone fast ausfüllt. Benannt nach dem Dichter, der 1930 in Castries geboren wurde und 1992 den Nobelpreis für Literatur erhielt. Mit dem Ökonomen Arthur Lewis (1979) hat St. Lucia zwei Nobelpreisträger bei damals 100.000 Einwohnern — die höchste Dichte weltweit, und man erwähnt das hier mit Nachdruck.
An der Ostseite die Cathedral Basilica of the Immaculate Conception von 1897. Von außen unauffällig, innen überraschend: Wände, Decken und Pfeiler sind vollständig bunt ausgemalt. Der St. Lucianer Dunstan St. Omer stellte die biblischen Figuren mit schwarzer Haut dar, Jahrzehnte bevor das üblich wurde — er entwarf auch die Nationalflagge.
Zum Abschluss mit dem Taxi auf den Morne Fortune, 260 Meter über der Stadt: unter einem das Hafenbecken mit dem eigenen Schiff, nach Norden die Küste bis Pigeon Island, bei klarer Luft über den Kanal bis Martinique. Der Name ist ironisch — zwischen 1650 und 1815 wechselte St. Lucia 14-mal zwischen Frankreich und Großbritannien, und wer diesen Hügel hielt, hielt den Hafen. Oben liegen die Reste von Fort Charlotte und das Grab von Arthur Lewis.
Praktisch: Castries ist viermal abgebrannt, zuletzt 1948 — deshalb steht hier kaum alte Architektur. Markt sonntags geschlossen, samstags am lebhaftesten. Zum Morne nicht zu Fuß: 260 Höhenmeter ohne Gehweg und ohne Schatten. Taxi rund 25 US-Dollar je Wagen.
Die zwei Welterbe-Kegel aus der Nähe, Schlammbäder in einer Caldera und ein Wasserfall in Ocker — …
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