Castries und der Morne Fortune
Wassertaxi in die Stadt, Markthalle von 1894, die bunteste Kirche der Ostkaribik — und oben der …
Tour ansehenDer Hügel über Castries mit Blick auf Hafen, Stadt und bei klarer Luft bis Martinique — dazu eine Festung, um die 14-mal gekämpft wurde.
Morne Fortune — der Hügel des Glücks — steigt unmittelbar südlich von Castries auf 260 Meter und liefert den besten Überblick in Hafenreichweite: unter einem das Hafenbecken mit dem eigenen Schiff, dahinter die Stadt, nach Norden die Küste bis Pigeon Island, nach Süden die Berge. Bei klarer Luft sieht man über den Kanal bis Martinique.
Der Name ist ironisch, denn hier wurde gekämpft. Zwischen 1650 und 1815 wechselte St. Lucia 14-mal zwischen Frankreich und Großbritannien, und Morne Fortune war jedes Mal der Schlüssel: Wer den Hügel hielt, hielt den Hafen. Die Befestigungen wurden von beiden Seiten abwechselnd ausgebaut.
Oben liegt Fort Charlotte, eine Anlage aus dem 18. Jahrhundert mit Powder Magazine, Kasernen, Redoute und dem Inniskilling Monument — benannt nach dem irischen Regiment, das 1796 in einem verlustreichen Nachtangriff den Hügel nahm. Die Gebäude gehören heute zum Sir Arthur Lewis Community College; man kann frei zwischen ihnen gehen, es ist kein Museumsbetrieb. Auf dem Gelände liegt auch das Grab von Arthur Lewis, dem Nobelpreisträger von 1979.
Ein Stück unterhalb steht das Government House, der Sitz des Generalgouverneurs, ein viktorianischer Holzbau mit Türmchen; das kleine Museum darin öffnet nur an wenigen Tagen.
Am Hang liegt die Werkstattsiedlung Eudovic's Art Studio, in der aus Wurzelholz des einheimischen Laurier Canelle Skulpturen geschnitzt werden — man darf zusehen.
Praktisch: Fünf Kilometer vom Terminal, mit dem Taxi 15 Minuten über eine steile, kurvige Straße. Zu Fuß möglich, aber 260 Höhenmeter in der Hitze an einer Straße ohne Gehweg — wir raten ab. Frei zugänglich. Eine Stunde reicht; der Blick ist morgens am klarsten, bevor die Wolken über den Bergen aufziehen.
Vom Liegeplatz Pointe Seraphine bis Morne Fortune.
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Vom Morne Fortune gibt es keinen Bus zurück zum Hafen — behalten Sie die Nummer Ihres Fahrers oder lassen Sie ihn oben warten. Zu Fuß sind es fünf Kilometer bergab an einer Straße ohne Gehweg, rund 70 Minuten; das ist bei Hitze keine Rückfallebene. Rechnen Sie vom Gipfel 20 Minuten mit dem Taxi bis Pointe Seraphine und planen Sie eine Stunde Puffer vor der Einschiffungsfrist.
Plane genügend Zeit für den Rückweg ein. Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
Morne Fortune ist Teil folgender Landgänge.
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