Soufrière, die Pitons und der Drive-in-Vulkan
Die zwei Welterbe-Kegel aus der Nähe, Schlammbäder in einer Caldera und ein Wasserfall in Ocker — …
Tour ansehenZwei Vulkankegel auf der Welterbeliste, ein Drive-in-Vulkan mit Schlammbädern und ein Wasserfall in Ocker — der Ganztagesausflug der Insel.
Soufrière ist das Ziel, für das man nach St. Lucia kommt — und es ist ein ganzer Tag.
Die Pitons sind zwei spitze Lavadome, die direkt aus dem Meer aufsteigen: Gros Piton mit 771 und Petit Piton mit 743 Metern, dazwischen eine Bucht. Sie stehen seit 2004 auf der UNESCO-Welterbeliste, als Naturerbe, zusammen mit dem geothermischen Feld dahinter. Der Anblick vom Wasser oder von der Straße darüber ist der Grund, dass St. Lucia so aussieht, wie es aussieht.
Besteigen lässt sich nur der Gros Piton, mit Führer, in vier bis fünf Stunden — mit einer Liegezeit nicht machbar. Die Aussichtspunkte an der Straße reichen völlig.
Sulphur Springs, zwei Kilometer außerhalb, wird als weltweit einziger Drive-in-Vulkan beworben. Das trifft zu: Man fährt in die Caldera eines Vulkans, der vor etwa 40.000 Jahren einstürzte, und steht dann auf einer Plattform über dampfenden, schwefelgelben Becken, in denen grauer Schlamm blubbert. Es riecht intensiv nach faulen Eiern, das Gestein ist ockergelb verfärbt, und an einigen Stellen ist der Boden heiß. Ein Führer ist im Eintritt enthalten.
Unterhalb liegen die Schlammbäder: warme, flache Becken, in denen man sich mit schwefelhaltigem Schlamm einreibt und dann abspült. Badesachen mitnehmen — der Schlamm färbt helle Stoffe dauerhaft, und Silberschmuck wird schwarz.
Dazu die Diamond Falls im Botanical Garden: ein Wasserfall, dessen Fels durch Mineralien in Ocker, Gelb, Grün und Violett gestreift ist und dessen Farbe sich mit der Mineralführung verändert. Die Bäder daneben ließ Ludwig XVI. 1784 für seine Truppen anlegen.
Die ehrliche Rechnung: 40 Kilometer, aber anderthalb Stunden pro Richtung über eine Bergstraße mit engen Kehren. Mit Stopps in Marigot Bay und an den Aussichtspunkten kommen Sie auf sieben bis acht Stunden — bei zehn Stunden Liegezeit ist das der Tag. Wer seekrankheitsfest ist, nimmt stattdessen den Katamaran entlang der Küste: länger unterwegs, aber der Blick auf die Pitons vom Wasser ist der bessere.
Liegt Ihr Schiff als Reedehafen vor Soufrière statt in Castries, entfällt die Fahrt vollständig — dann ist alles in Minuten erreicht.
Praktisch: Sulphur Springs rund 10 US-Dollar, Diamond Falls rund 10. Fahrerpauschale 140 bis 180 US-Dollar je Wagen für den Tag. Festes Schuhwerk, Badesachen, Wechselkleidung, Wasser. Rückkehrzeit mit dem Fahrer verbindlich festlegen und großzügig puffern.
Vom Liegeplatz Pointe Seraphine bis Soufrière mit Pitons und Sulphur Springs.
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Soufrière mit Pitons und Sulphur Springs ist Teil folgender Landgänge.
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