Agua-Clara-Schleusen
Das Besucherzentrum an der neuen Schleusenspur: Terrasse über der Kammer, Blick auf 366 Meter lange …
Kreuzfahrthafen auf eigene Faust
Das atlantische Ende des Panamakanals — die Schleusen von Agua Clara sind eine Viertelstunde entfernt, die Stadt selbst sollte man meiden.
Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum von Colón unterschiedlich schnell. Hier findest du alle Möglichkeiten im Überblick.
Das umschlossene Terminalgelände mit Läden, Restaurants, Geldautomaten, WLAN und Taxistand. Bewacht und unproblematisch; außerhalb des Zauns beginnt Colón, und dort sollte man nicht zu Fuß unterwegs sein.
Der ältere Kreuzfahrtkai im Hafenteil Cristóbal, 1,5 Kilometer südwestlich von Colón 2000. Wird gelegentlich genutzt; auch von hier führt kein gehbarer Weg zu einem Ziel.
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Welcher Liegeplatz es wird, entscheidet die Reederei. Die Buchstaben findest du oben auf der Karte wieder.
Diese Ziele lassen sich von Colón aus während eines Hafenstopps gut erreichen.
Das Besucherzentrum an der neuen Schleusenspur: Terrasse über der Kammer, Blick auf 366 Meter lange …
Der Damm, der 1913 den größten Stausee der Welt schuf — und mit ihm der See, der die Mitte des Kanals …
Eine spanische Festung von 1597 auf einer Klippe über der Chagres-Mündung — Weltkulturerbe, dreimal …
Der Hafen, über den das Silber Perus nach Spanien ging — Festungsruinen am Wasser, die Zollhalle und …
Die Altstadt der Hauptstadt — Weltkulturerbe mit Kathedrale, Kolonialhäusern und dem Blick auf die …
Fertige Routen mit Zeitplan, Karte und Empfehlung für die Rückkehr zum Schiff.
Die neue Schleusenspur von 2016 mit Schiffen von 366 Metern, danach der Damm von 1913 und die alten …
Tour ansehenDas Schiff liegt an Colón 2000, einem umschlossenen Terminalgelände mit Läden, Restaurants, Geldautomaten und einem Taxistand. Der Bereich ist bewacht und unproblematisch.
Vom Ausgang des Geländes stehen Taxis und Kleinbusse, und hier beginnt die entscheidende Entscheidung dieses Hafens: wohin, und mit wem. Es gibt keinen Weg, der zu Fuß irgendwo hinführt, wo man hin will.
Ausflugsbusse der Reederei stehen direkt am Kai. Örtliche Fahrer bieten Fahrten zu den Schleusen, nach Portobelo oder nach Panamá-Stadt an; der Preis wird vorher vereinbart.
Colón hat rund 80.000 Einwohner und eine der höchsten Kriminalitätsraten Mittelamerikas. Die Innenstadt ist verfallen — prächtige Häuser aus der Kanalbauzeit mit Balkonen und Säulen, die nie saniert wurden und in denen heute Menschen ohne Wasser und Strom wohnen. Es ist bedrückend, und es ist nicht als Ausflugsziel geeignet.
Die klare Empfehlung: Verlassen Sie das Terminalgelände nicht zu Fuß. Das ist keine übertriebene Vorsicht, sondern die einheitliche Auskunft von Reedereien, Auswärtigem Amt und Einwohnern. Wer etwas sehen will, nimmt ein Fahrzeug oder einen Ausflug.
Direkt neben dem Terminal liegt die Zona Libre de Colón, die zweitgrößte Freihandelszone der Welt. Sie ist auf Großhandel ausgelegt, nicht auf Endkunden, und für einen Nachmittagsbesuch wenig geeignet.
Den Kanal. Fünfzehn Kilometer südlich liegen die Agua-Clara-Schleusen der 2016 eröffneten dritten Schleusenspur, mit einem Besucherzentrum, einer Aussichtsterrasse und dem Blick auf Schiffe, die 366 Meter lang sind und zentimetergenau einfahren. Daneben der Gatúnsee, der bei seiner Aufstauung 1913 der größte Stausee der Welt war.
Dazu: die spanische Kolonialfestung San Lorenzo über der Mündung des Chagres, das Weltkulturerbe Portobelo mit seinen Forts und dem Schwarzen Christus, und — bei zehneinhalb Stunden Liegezeit tatsächlich erreichbar — die Altstadt von Panamá-Stadt.
Agua Clara dreieinhalb Stunden. Portobelo vier. Panamá-Stadt sieben bis acht — das ist dann der ganze Tag und braucht einen Ausflug mit festem Zeitplan.
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Innerhalb des Terminalgeländes Colón 2000 ja, darüber hinaus nein. Die Stadt gilt als gefährlich, und das ist die einheitliche Auskunft von Reedereien, Behörden und Einwohnern. Wer etwas sehen will, nimmt Taxi, Kleinbus oder einen gebuchten Ausflug.
Ja, an den Agua-Clara-Schleusen 15 Kilometer südlich. Das Besucherzentrum hat eine Terrasse über der neuen Schleusenspur; Durchfahrten gibt es über den Tag verteilt, vormittags meist mehrere. Eine Anzeige im Zentrum nennt die erwarteten Schiffe.
Bei einer Liegezeit von 05:30 bis 16:00 Uhr ja. Achtzig Kilometer auf der Autobahn bedeuten eineinhalb Stunden je Richtung, es bleiben rund sieben Stunden. Das genügt für die Altstadt Casco Viejo, die Miraflores-Schleusen und die Ruinen von Panamá Viejo. Buchen Sie das als Ausflug — auf eigene Faust ist der Zeitdruck erheblich.
Ein paar US-Dollar sind nützlich für Taxis, Eintritte und Trinkgelder. Im Terminal und im Besucherzentrum funktionieren Karten, bei Fahrern und kleinen Ständen nicht. Kleine Scheine mitnehmen — auf einen Fünfziger gibt niemand Wechselgeld.
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