Colón
Das atlantische Ende des Panamakanals — die Schleusen von Agua Clara sind eine Viertelstunde …
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Landbrücke zwischen den Amerikas — Colón liegt am atlantischen Ende des Panamakanals, der Schleusenblick ist von hier eine knappe Fahrt entfernt.
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Panama ist die schmalste Stelle des amerikanischen Doppelkontinents, und daraus ist alles entstanden: der Kanal, der seit 1914 Atlantik und Pazifik verbindet, und ein Land, dessen Wirtschaft an dieser einen Wasserstraße hängt.
Für Kreuzfahrtgäste ist Colón der Anlaufpunkt am atlantischen Ende. Von dort erreicht man die Agua-Clara-Schleusen der 2016 eröffneten neuen Kanalspur, wo man großen Schiffen beim Durchschleusen zusieht — und die Reste der spanischen Kolonialzeit an der Küste.
Zur Einreise: Reisepass genügt; die Formalitäten erledigt das Kreuzfahrtunternehmen.
Zum Geld: Panama hat keine eigenen Banknoten — gezahlt wird mit US-Dollar. Der Balboa existiert nur als Münze.
Was man zur Sicherheit wissen muss, offen gesagt: Die Stadt Colón hat einen schlechten Ruf, und er ist nicht unbegründet. Die Hafenzone Colón 2000 ist abgesichert und unproblematisch; ein Spaziergang in die Innenstadt ist dagegen nicht zu empfehlen. Wer Colón verlassen will, nimmt ein Taxi oder einen Ausflug — nicht die eigenen Füße.
Und das Wetter: 28 bis 32 Grad, schwül, mit Regen vor allem zwischen Mai und November. Die Schleusen liegen in der Sonne, Hut und Wasser gehören dazu.
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