Wenn es regnet: Museum, Eishöhle und Aussicht
Für den Tag, an dem der Wind quer steht: tausend Jahre Geschichte im Nationalmuseum, danach Perlan …
Tour ansehenDer Anlauftag beginnt um 15 Uhr — diese Runde nutzt den Abend: Shuttle zum Harpa, Uferpromenade, Hallgrímskirkja, und im Sommer wird es nicht dunkel.
Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
Oben eine schematische Übersicht ohne Fremdzugriff. Die richtige Karte lädt Kartenbilder von OpenStreetMap – dabei geht deine IP-Adresse an den Kartendienst. Deine Zustimmung merken wir auf diesem Gerät; widerrufen kannst du sie unter jeder geladenen Karte.
2 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Bis ins Zentrum sind es 4,3 km — zu Fuß ist das keine Strecke mehr.
©Foto: Tristan Ferne from UK · CC BY 2.0 · Wikimedia CommonsDas Konzerthaus mit der Glasfassade aus Sechsecken, daneben der alte Fischerhafen mit Walbeobachtungsbooten und Fischrestaurants.
©Foto: Andreas Tille · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsDie Betonkirche über der Stadt, deren Fassade den Basaltsäulen Islands nachgebaut ist — und der Turm mit dem Blick über alle Dächer.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 60 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Diese Route ist für die erste Hälfte des Anlaufs gedacht. Das Schiff macht nachmittags um 15:00 Uhr fest, und es bleibt bis zum nächsten Abend — der erste Tag gibt also einen Abend her, und den verbringt man am besten in der Stadt, nicht auf der Straße.
Vom Skarfabakki nimmt man den Shuttle oder den Bus 16; beides endet in der Nähe des Konzerthauses Harpa am Alten Hafen. Die Glasfassade aus Sechsecken lohnt von innen — die Eingangshalle ist frei zugänglich, und von den oberen Ebenen sieht man durch das Glas über Hafen und Berge.
Von dort geht man am Wasser nach Osten. Nach wenigen Minuten steht die Sólfar, die Sonnenfahrt, am Ufer: Stahlrippen, die wie ein Wikingerschiff aussehen und nach dem Bildhauer keines sind. Hinter ihr liegt die Bucht und der Berg Esja.
Dann hinauf zur Hallgrímskirkja. Die Straße Skólavörðustígur führt mit einem gemalten Regenbogen auf dem Asphalt direkt auf das Portal zu, vorbei an Galerien und Wollläden. Oben lohnt der Turm, solange er offen ist — der Blick über die bunten Blechdächer ist der von Reykjavík.
Zum Abendessen geht man zurück Richtung Hafen: In den alten Fischhallen sind Lokale, und am Kai gibt es das Fenster mit der Hummersuppe. Preise siehe Hafenseite — Island ist teuer, und das gilt auch hier.
Im Sommer wird es nicht dunkel. Wer nach dem Essen noch einmal die Promenade entlanggeht, hat die Stadt bei einem Licht, das es sonst nirgends gibt.
Zeitrechnung: rund drei Stunden ab Shuttle, dazu Essen.
Praktisch: Letzte Shuttlefahrt am Terminal erfragen und notieren — zu Fuß sind es vier Kilometer zurück, bei Gegenwind über eine Stunde. Der Kirchturm schließt früher als die Kirche. Jacke, auch im Juli.
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