Fort-de-France zu Fuß
Eine Festung, die noch Marinestützpunkt ist, ein Weltausstellungspavillon von 1889 und eine …
Tour ansehenMarkthalle von 1901 mit Vanilleschoten, Gewürzkörben, Rumständen und Madras-Stoffen.
Der Grand Marché steht in einer gusseisernen Halle von 1901 an der Rue Isambert, neun Gehminuten vom Kai, und ist Fort-de-Frances bester Einkaufsort für alles, was mit nach Hause soll.
Die Stände sind dicht gestellt und farbig sortiert: Gewürzkörbe mit Muskat, Zimtrinde, Nelken, Kurkuma, Vier-Gewürz-Mischungen für Colombo — dem martinikanischen Currygericht —, Vanilleschoten in Reihen, getrocknete Chilis, Kakao.
Dazu die Spezialitäten der Insel: Rhum agricole von den Brennereien Clément, Depaz, Neisson, La Favorite, oft mit Probe; Shrubb, ein Likör aus Rum und Orangenschale, der zu Weihnachten gehört; Confitures aus Guave, Maracuja und Goyave; Sirop de canne für den Ti-Punch; eingelegte Kolibri-Chilis.
Textil: Madras, der karierte Baumwollstoff, aus dem die Trachten geschneidert sind, als Meterware, Tischdecken oder Kopftuch. Die Faltung des Kopftuchs hatte früher eine Bedeutung — die Anzahl der aufstehenden Spitzen signalisierte, ob eine Frau vergeben war.
Draußen auf dem Platz liegen Gemüse und Früchte: Christophine, Igname, Brotfrucht, Maracuja, Zuckerapfel.
Zur Ausfuhr: Innerhalb der EU unbedenklich — Martinique ist EU-Gebiet, es gibt keine Zollgrenze. Rum, Vanille, Gewürze und Marmelade dürfen ohne Mengenbeschränkung mit.
Praktisch: Montags bis samstags vormittags am besten, sonntags geschlossen. Preise sind angeschrieben, gehandelt wird kaum. Karten werden an größeren Ständen genommen, kleine lieber Bargeld. Es ist warm und eng in der Halle; gehen Sie früh.
Vom Liegeplatz Terminal de Croisière Pointe Simon bis Grand Marché de Fort-de-France.
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Grand Marché de Fort-de-France ist Teil folgender Landgänge.
Eine Festung, die noch Marinestützpunkt ist, ein Weltausstellungspavillon von 1889 und eine …
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