Nosy Komba: die Lemureninsel
Eine halbe Stunde mit dem Boot: Schwarze Makis, die auf Schultern klettern, ein Dorf mit Stickereimarkt …
Kreuzfahrthafen auf eigene Faust
Madagaskars Ferieninsel im Nordwesten — Ylang-Ylang-Plantagen, Kraterseen, Lemuren zum Anfassen auf Nosy Komba und Strände im Nordwesten.
Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum von Nosy Be unterschiedlich schnell. Hier findest du alle Möglichkeiten im Überblick.
Der Kai von Hell-Ville, an dem die Tender anlanden. Am Anleger stehen Taxis, Tuk-Tuks und Händler; der Ort mit Markt und Uferstraße beginnt nach wenigen hundert Metern. Boote nach Nosy Komba und Lokobe legen in der Nähe ab.
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Diese Ziele lassen sich von Nosy Be aus während eines Hafenstopps gut erreichen.
Eine halbe Stunde mit dem Boot: Schwarze Makis, die auf Schultern klettern, ein Dorf mit Stickereimarkt …
Der höchste Punkt der Insel mit Blick auf mehrere heilige Kraterseen — und auf die Küste bis zu den …
Das letzte Stück Urwald der Insel, nur mit der Piroge erreichbar — Schwarze Makis, Nachtlemuren, Boas …
Der schönste Strand der Insel: heller Sand, flaches Wasser und Sonnenuntergänge, für die der Nordwesten …
Der Hauptort der Insel: Kolonialbauten, ein voller Markt mit Vanille und Gewürzen — und ein Name, der …
Fertige Routen mit Zeitplan, Karte und Empfehlung für die Rückkehr zum Schiff.
Hinauf zum Mont Passot über die heiligen Kraterseen, durch Ylang-Ylang-Plantagen, und zum Schluss …
Tour ansehenEine halbe Stunde mit dem Boot: Schwarze Makis, die auf Schultern klettern, ein Dorf mit …
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Auch Ziele außerhalb des Zentrums sind machbar.
Ein ganzer Tag – auch für Ausflüge in die Umgebung.
Nosy Be ist Reedehafen. Das Schiff ankert vor Hell-Ville (malagasy: Andoany), und Tender bringen die Gäste an den Kai — zehn bis zwanzig Minuten. Rund eine Stunde der Liegezeit geht dafür ab.
Vom Anleger beginnt Hell-Ville nach wenigen hundert Metern. Am Kai warten Taxis, Tuk-Tuks und Ausflugsfahrzeuge; es gibt auch Sammeltaxis, die die Hauptstraßen bedienen.
Für Fahrten über die Insel — Mont Passot, Andilana, die Destillerien — nimmt man ein Taxi mit Festpreis oder einen gebuchten Ausflug. Die Straßen sind besser als auf dem Festland, aber nicht gut.
Nosy Be heißt schlicht „große Insel" und ist mit 320 Quadratkilometern Madagaskars wichtigstes Ferienziel. Rund 75.000 Menschen leben hier.
Sie ist vulkanisch: Im Inneren liegen über ein Dutzend Kraterseen, umgeben von bewaldeten Hügeln, und der höchste Punkt ist der Mont Passot mit 329 Metern.
Ihr Beiname ist „Insel der Düfte", und der ist verdient. Hier wachsen Ylang-Ylang, Vanille, Pfeffer, Zimt, Kaffee und Zuckerrohr. Besonders das Ylang-Ylang prägt die Insel: Die knorrigen Bäume mit den gelben, stark duftenden Blüten stehen in Plantagen am Straßenrand, und in kleinen Destillerien wird daraus Öl gewonnen — ein Grundstoff der Parfümindustrie, der in fast jedem klassischen Duft steckt.
Hell-Ville ist nicht nach der Hölle benannt, sondern nach Admiral de Hell, einem französischen Gouverneur. Der Ort hat Kolonialbauten, einen Markt und eine Uferstraße; wie in Antsiranana ist vieles verwittert.
Nosy Komba, die Nachbarinsel, mit halbzahmen Schwarzen Makis. Lokobe, das letzte Stück Urwald der Insel, nur per Piroge erreichbar. Der Mont Passot mit Blick über die Kraterseen. Und Andilana im Nordwesten, der beste Strand.
Nosy Be ist deutlich touristischer als Antsiranana, und das merkt man: Es gibt mehr Angebote, mehr Englisch und Italienisch — und mehr Verkäufer, die beharrlich sind. Freundlich ablehnen und weitergehen funktioniert.
Zur Sicherheit gilt dasselbe wie überall in Madagaskar: tagsüber unproblematisch, keine Wertsachen zeigen, nicht allein in abgelegene Gegenden.
Hell-Ville eine Stunde, Mont Passot zwei, Nosy Komba vier, Lokobe fünf. Elf Stunden abzüglich Tender tragen zwei Ziele.
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Eine der größten Naturbuchten der Welt, eine verwitterte Kolonialstadt — und im Hinterland …
Hafen entdeckenAm sichersten auf Nosy Komba: Dort leben halbzahme Schwarze Makis in einem Dorfreservat, die auf Schultern klettern und Bananen nehmen. Wild und ursprünglicher ist das Reservat Lokobe an der Südostküste, nur per Piroge erreichbar — dort sieht man Schwarze Makis, Nachtlemuren und Chamäleons, aber mit mehr Aufwand.
Ein Baum mit gelben, stark duftenden Blüten, aus denen durch Wasserdampfdestillation ätherisches Öl gewonnen wird — ein Grundstoff fast jedes klassischen Parfüms, darunter Chanel No. 5. Auf Nosy Be stehen die Plantagen am Straßenrand, und mehrere kleine Destillerien zeigen das Verfahren. Ein Fläschchen kostet wenige Euro.
Ja, als kurzer Programmpunkt. Von der Spitze auf 329 Metern sieht man mehrere der Kraterseen, die Nordwestküste und bei klarer Sicht die Nachbarinseln. Die Seen gelten als heilig — Baden, Fischen und oft auch Schweinefleisch sind dort tabu. Zum Sonnenuntergang ist der Platz berühmt, aber da liegt man längst wieder an Bord.
In Ariary. Euro werden fast überall genommen, zu einem schlechten Kurs. Geldautomaten gibt es in Hell-Ville. Handeln ist üblich — bei Souvenirs beginnt man etwa bei der Hälfte. Kleine Scheine mitbringen, Wechselgeld ist knapp.
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