Antsiranana
Eine der größten Naturbuchten der Welt, eine verwitterte Kolonialstadt — und im Hinterland …
Hafen entdeckenKreuzfahrthäfen auf eigene Faust entdecken
Die viertgrößte Insel der Erde, 88 Prozent ihrer Arten gibt es nirgends sonst — die Kreuzfahrthäfen liegen im Norden bei Antsiranana und Nosy Be.
Oben eine schematische Übersicht ohne Fremdzugriff. Die richtige Karte lädt Kartenbilder von OpenStreetMap – dabei geht deine IP-Adresse an den Kartendienst. Deine Zustimmung merken wir auf diesem Gerät; widerrufen kannst du sie unter jeder geladenen Karte.
2 Häfen mit Hafenführer, Wegen vom Terminal und Landgang-Vorschlägen.
Eine der größten Naturbuchten der Welt, eine verwitterte Kolonialstadt — und im Hinterland …
Hafen entdeckenMadagaskars Ferieninsel im Nordwesten — Ylang-Ylang-Plantagen, Kraterseen, Lemuren zum Anfassen …
Hafen entdeckenZiele, die sich während eines Hafenstopps gut erreichen lassen.
Einer der größten Naturhäfen der Welt, und mitten darin ein heiliger Kegelfelsen, den niemand betritt.
Bergregenwald auf einem erloschenen Vulkan: Wasserfälle, Kraterseen, Chamäleons — und Lemuren, die man …
Türme und Zinnen aus rotem Sandstein, von Regen aus dem Boden gefräst — eine Miniaturlandschaft in Rost …
Eine halbe Stunde mit dem Boot: Schwarze Makis, die auf Schultern klettern, ein Dorf mit Stickereimarkt …
Der höchste Punkt der Insel mit Blick auf mehrere heilige Kraterseen — und auf die Küste bis zu den …
Das letzte Stück Urwald der Insel, nur mit der Piroge erreichbar — Schwarze Makis, Nachtlemuren, Boas …
Madagaskar ist mit 587.000 Quadratkilometern die viertgrößte Insel der Erde und löste sich vor rund 88 Millionen Jahren vom indischen Subkontinent. Seither entwickelte sich das Leben hier für sich allein — mit dem Ergebnis, dass rund 88 Prozent aller Arten endemisch sind: Es gibt sie nirgends sonst.
Das bekannteste Beispiel sind die Lemuren, von denen über hundert Arten existieren, alle nur auf dieser Insel. Dazu Chamäleons, von denen die Hälfte aller bekannten Arten hier lebt, Baobabs und eine Pflanzenwelt, die Botaniker seit zweihundert Jahren beschäftigt.
Zu den Menschen: Rund 30 Millionen Madagassen leben hier, und ihre Herkunft ist erstaunlich: Die ersten Siedler kamen vor etwa 1.500 Jahren mit Auslegerbooten aus Borneo — über 7.000 Kilometer offenen Ozean. Die Sprache Malagasy gehört zur austronesischen Familie und ist mit dem Malaiischen verwandt, nicht mit afrikanischen Sprachen. Später kamen Bantu-Völker vom Festland, dazu Araber, Inder und Franzosen.
Zur Lage, offen gesagt: Madagaskar gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Rund drei Viertel der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze, die Infrastruktur ist schwach, und der Verlust der Wälder durch Brandrodung ist dramatisch — über 80 Prozent des ursprünglichen Waldes sind verschwunden. Wer hier an Land geht, sieht beides: eine Natur, die es nirgends sonst gibt, und Armut, die man nicht übersieht.
Zur Einreise: Es gilt Visumpflicht; für Kreuzfahrtgäste erledigt das in der Regel das Schiff, man braucht aber einen Reisepass mit ausreichender Gültigkeit und je nach Reeder ein Passbild.
Zum Geld: Gezahlt wird in Ariary. Euro werden in Hafennähe genommen, zu einem Kurs, der Ihnen nicht gefällt. Geldautomaten gibt es in Antsiranana und Hell-Ville. Handeln ist üblich und erwartet.
Zur Gesundheit: Für den Norden wird Malariaprophylaxe empfohlen — das sollte man Wochen vor der Reise mit einem Tropenmediziner klären, nicht am Hafentag. Kein Leitungswasser trinken, kein Eis in Getränken abseits von Hotels.
Und das Klima: Im Norden tropisch, 25 bis 32 Grad. Die Regenzeit von Dezember bis März bringt kurze, heftige Schauer und gelegentlich Zyklone.
Für diese Seite sind keine Einzelquellen hinterlegt.