Foto: Diego Delso · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons · Quelle
Natur & Landschaft

Nosy Komba: die Lemureninsel

Eine halbe Stunde mit dem Boot: Schwarze Makis, die auf Schultern klettern, ein Dorf mit Stickereimarkt und ein Hausberg.

13 kmVom Terminal
4 Std.Aufenthaltsdauer

Beschreibung

Nosy Komba liegt zwischen Nosy Be und dem Festland, hat rund 3.000 Einwohner und ist per Boot in 30 Minuten erreichbar. Der Name heißt „Insel der Lemuren", und das ist kein Marketing.

Im Dorf Ampangorina gibt es ein kleines Reservat, in dem Schwarze Makis (Eulemur macaco) leben. Sie sind halbzahm, weil die Dorfgemeinschaft sie seit Generationen schützt — der Lemur gilt als fady, als tabu, und wird nicht gejagt. Die Tiere klettern auf Schultern und Köpfe und nehmen Bananenstücke aus der Hand.

Ein Hinweis zur Biologie, der oft verwirrt: Nur die Männchen sind schwarz. Die Weibchen sind rotbraun mit weißen Ohrbüscheln und sehen so verschieden aus, dass man sie lange für eine andere Art hielt.

Ob man Wildtiere füttern sollte, ist eine berechtigte Frage. Hier ist die Antwort differenziert: Die Tiere leben frei, die Fütterung ist begrenzt und reguliert, und der Tourismus ist der Grund, warum der Wald um das Dorf noch steht. Wer es nicht möchte, geht trotzdem hin und schaut nur zu.

Im Dorf gibt es einen Markt mit Stickereien — die Frauen von Nosy Komba sind dafür bekannt, und die Arbeiten sind handgemacht und gut. Dazu Schnitzereien und Vanille.

Ein Weg führt auf den Antaninaomby, den Hausberg mit 622 Metern; der Aufstieg dauert zwei Stunden und ist bei dieser Hitze anstrengend. Für einen Hafentag reicht der untere Teil.

Viele Ausflüge kombinieren Nosy Komba mit Nosy Tanikely, einem Meeresnationalpark mit hervorragendem Schnorchelriff — Schildkröten, Rochen, Korallen — der nochmals 20 Minuten entfernt liegt.

Zur Planung: 13 Kilometer, 30 Minuten Boot je Richtung. Mit Aufenthalt vier Stunden, mit Nosy Tanikely sechs.

Praktisch: Nur als gebuchter Ausflug oder mit vereinbartem Boot — es gibt keinen Landweg. Landegebühr für das Reservat, bar. Mückenschutz, Sonnenschutz, Wasser. Keine losen Gegenstände, wenn die Lemuren auf der Schulter sitzen.

Zuletzt geprüft: 05.10.2026

Lage und Anfahrt

Vom Liegeplatz Hell-Ville bis Nosy Komba: die Lemureninsel.

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Nosy Komba: die LemureninselLiegeplatzZiele in der Nähe

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Orte auf dieser Karte als Liste
  1. Nosy Komba: die Lemureninsel – Ziel
  2. Hell-Ville – Liegeplatz
  3. Mont Passot und die Kraterseen – in der Nähe
  4. Das Reservat Lokobe – in der Nähe
  5. Andilana und die Strände im Nordwesten – in der Nähe
  6. Hell-Ville und der Markt – in der Nähe

Praktische Informationen

Empfohlene Dauer4 Std.

Zurück zum Schiff

Plane genügend Zeit für den Rückweg ein. Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.

Vom Liegeplatz Hell-Ville

Entfernung 13 km

Bestandteil dieser Touren

Nosy Komba: die Lemureninsel ist Teil folgender Landgänge.

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Quellen und Aktualität
Zuletzt geprüft05.10.2026

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