Über die Insel: Kraterseen, Düfte und ein Strand
Hinauf zum Mont Passot über die heiligen Kraterseen, durch Ylang-Ylang-Plantagen, und zum Schluss …
Tour ansehenEine halbe Stunde mit dem Boot: Schwarze Makis, die auf Schultern klettern, ein Dorf mit Stickereimarkt — und das Riff von Nosy Tanikely daneben.
Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
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2 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 14 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
©Foto: Diego Delso · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsEine halbe Stunde mit dem Boot: Schwarze Makis, die auf Schultern klettern, ein Dorf mit Stickereimarkt und ein Hausberg.
©Foto: Hiroki Ogawa · CC BY 3.0 · Wikimedia CommonsDer Hauptort der Insel: Kolonialbauten, ein voller Markt mit Vanille und Gewürzen — und ein Name, der nichts mit der Hölle zu tun hat.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 120 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Nosy Be ist Reedehafen, und von elf Stunden geht eine für die Tender ab. Der Rest reicht gut für die Nachbarinsel, die der Hauptgrund dieses Anlaufs ist.
Nosy Komba liegt zwischen Nosy Be und dem Festland und ist per Boot in 30 Minuten erreichbar. Der Name heißt „Insel der Lemuren", und das ist kein Marketing.
Im Dorf Ampangorina gibt es ein Reservat mit Schwarzen Makis (Eulemur macaco). Sie sind halbzahm, weil die Dorfgemeinschaft sie seit Generationen schützt — der Lemur gilt als fady, als tabu, und wird nicht gejagt. Die Tiere klettern auf Schultern und Köpfe und nehmen Bananenstücke aus der Hand.
Ein Hinweis, der oft verwirrt: Nur die Männchen sind schwarz. Die Weibchen sind rotbraun mit weißen Ohrbüscheln und sehen so verschieden aus, dass man sie lange für eine eigene Art hielt.
Ob man Wildtiere füttern sollte, ist eine berechtigte Frage. Hier ist die Antwort differenziert: Die Tiere leben frei, die Fütterung ist begrenzt und reguliert, und der Tourismus ist der Grund, warum der Wald um das Dorf noch steht. Wer es nicht möchte, schaut nur zu.
Im Dorf gibt es einen Markt mit Stickereien — die Frauen von Nosy Komba sind dafür bekannt, und die Arbeiten sind handgemacht und gut. Dazu Schnitzereien und Vanille.
Viele Ausflüge hängen Nosy Tanikely an, einen Meeresnationalpark zwanzig Bootsminuten weiter mit einem hervorragenden Schnorchelriff: Schildkröten, Rochen, Korallen, und eine Sichtweite, die selten enttäuscht. Wer schnorcheln will, bucht die Kombination.
Zurück in Hell-Ville lohnt der Markt: Vanille zu einem Bruchteil des europäischen Preises — gute Schoten sind weich, biegsam und ölig —, dazu Pfeffer, Nelken, Zimt und Ylang-Ylang-Öl. Gehandelt wird, und es wird erwartet.
Zeitrechnung: rund sechs Stunden mit Überfahrten; mit Nosy Tanikely acht.
Praktisch: Nur als gebuchter Ausflug oder mit vereinbartem Boot — es gibt keinen Landweg zurück. Landegebühr bar. Mückenschutz, Sonnenschutz, Wasser. Keine losen Gegenstände, wenn die Lemuren auf der Schulter sitzen: Brillen und Mützen sind weg, bevor man es merkt.
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