Die Bucht und der Zuckerhut
Einer der größten Naturhäfen der Welt, und mitten darin ein heiliger Kegelfelsen, den niemand betritt.
Kreuzfahrthafen auf eigene Faust
Eine der größten Naturbuchten der Welt, eine verwitterte Kolonialstadt — und im Hinterland Regenwald, roter Sandstein und die Smaragdsee.
Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum von Antsiranana unterschiedlich schnell. Hier findest du alle Möglichkeiten im Überblick.
Der Kai in der großen Naturbucht, an dem Kreuzfahrtschiffe festmachen. Am Ausgang stehen Taxis, Tuk-Tuks und Ausflugsfahrzeuge; in die Innenstadt ist es ein Kilometer. Händler bieten direkt am Terminal Vanille, Gewürze und Holzarbeiten an.
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Diese Ziele lassen sich von Antsiranana aus während eines Hafenstopps gut erreichen.
Einer der größten Naturhäfen der Welt, und mitten darin ein heiliger Kegelfelsen, den niemand betritt.
Bergregenwald auf einem erloschenen Vulkan: Wasserfälle, Kraterseen, Chamäleons — und Lemuren, die man …
Türme und Zinnen aus rotem Sandstein, von Regen aus dem Boden gefräst — eine Miniaturlandschaft in Rost …
Ein Fischerdorf mit Strand am Buchtausgang, davor eine flache Lagune in einem Grün, das den Namen …
Breite Alleen, verwitterte Kolonialfassaden in Türkis und Ocker — und ein Markt mit Vanille, Gewürzen …
Fertige Routen mit Zeitplan, Karte und Empfehlung für die Rückkehr zum Schiff.
Eine Regenwaldinsel auf einem erloschenen Vulkan — Wasserfälle, Kraterseen, Chamäleons kleiner als …
Tour ansehenVerwitterte Kolonialfassaden und ein voller Markt, danach mit dem Auslegerboot in eine Lagune, die …
Tour ansehenWähle nach deiner Liegezeit in Antsiranana – wir zeigen dir passende Touren.
Auch Ziele außerhalb des Zentrums sind machbar.
Ein ganzer Tag – auch für Ausflüge in die Umgebung.
Antsiranana liegt an einer Bucht, die zu den größten Naturhäfen der Welt zählt — rund 155 Quadratkilometer Wasserfläche, durch eine schmale Einfahrt vom Indischen Ozean getrennt. Die Einfahrt am Morgen ist der erste Höhepunkt des Tages: Backbord steht der Zuckerhut (Nosy Lonjo), ein kegelförmiger Felsen im Wasser, der für die Einheimischen heilig ist und nicht betreten wird.
Das Schiff macht am Kai fest. In die Stadt sind es rund ein Kilometer, 15 Gehminuten.
Am Terminal warten Taxis, Ausflugsbusse und Tuk-Tuks — die gelben Dreiräder sind das Verkehrsmittel der Stadt und kosten wenig. Preis vorher vereinbaren, es gibt keine Taxameter.
Wer ins Hinterland will — Montagne d’Ambre, Tsingy Rouge, Mer d’Émeraude —, braucht einen Geländewagen mit Fahrer. Die Pisten sind schlecht, und ohne Ortskenntnis fährt man nicht.
Antsiranana heißt auf Französisch Diego Suarez — benannt nach zwei portugiesischen Seefahrern, die im 16. Jahrhundert hier landeten. Rund 115.000 Menschen leben in der Stadt.
Von 1885 bis 1973 war sie französischer Marinestützpunkt, und das prägt sie bis heute: breite Alleen, Kolonialbauten mit schmiedeeisernen Balkonen, ein Rathaus, ein Postamt, Villen. Vieles davon ist verwittert — abblätternder Putz, kaputte Fensterläden, Pflanzen in den Fassaden. Das ist kein hergerichtetes Kolonialviertel wie anderswo, sondern eine Stadt, die ihre Bausubstanz nicht halten kann.
Lebendig ist sie trotzdem: der Markt, die Rue Colbert als Hauptstraße mit Lokalen, das Treiben am Hafen. Und sie ist bunt — die Häuser sind in Türkis, Ocker und Rosa gestrichen.
Der eigentliche Grund für den Anlauf ist das Umland, und es ist bemerkenswert:
Montagne d’Ambre, 40 Kilometer südlich, ein Bergregenwald auf einem erloschenen Vulkan mit Wasserfällen, Kratersee, Chamäleons und Lemuren — darunter das winzige Braunschwanz- Mausmaki, eines der kleinsten Primaten der Welt.
Tsingy Rouge, 60 Kilometer südlich: rote Sandsteintürme, von Erosion aus dem Boden gefräst, wie eine Miniaturstadt aus Rost.
Mer d’Émeraude, die Smaragdsee — eine flache Lagune am Buchtausgang, türkisgrün und von einem Riff geschützt, per Boot in einer Stunde erreichbar.
Madagaskar ist arm, und Taschendiebstahl kommt vor. Tagsüber in der Innenstadt ist es unproblematisch, wenn man keine Wertsachen zeigt. Man geht nicht allein in Seitenstraßen und nicht nach Einbruch der Dunkelheit — das Schiff fährt vorher. Fahrten ins Hinterland nur mit organisiertem Transport.
Stadt und Markt zwei Stunden, Montagne d’Ambre fünf bis sechs, Tsingy Rouge fünf, die Smaragdsee vier bis fünf. Zehn Stunden tragen ein Ziel draußen plus die Stadt.
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Madagaskars Ferieninsel im Nordwesten — Ylang-Ylang-Plantagen, Kraterseen, Lemuren zum Anfassen …
Hafen entdeckenMontagne d’Ambre, wenn Sie Natur und Lemuren wollen — der Regenwald ist leicht begehbar und die Tierdichte hoch. Mer d’Émeraude, wenn Sie Strand und Wasser wollen. Tsingy Rouge ist landschaftlich spektakulär, aber die Anfahrt ist hart und der Aufenthalt kurz.
In Ariary. Euro werden in Hafennähe genommen, zu einem Kurs zu Ihren Lasten. Es gibt Geldautomaten in der Stadt, die aber nicht immer funktionieren. Kleine Scheine mitnehmen und darauf achten, dass die Preise oft noch in der alten Währung Franc malgache genannt werden — ein Ariary sind fünf Francs, und das führt zu Missverständnissen.
Tagsüber in der Innenstadt und am Hafen ja, mit den üblichen Regeln: keine sichtbaren Wertsachen, Handy nicht offen tragen, Taschen vorn. Seitenstraßen und einsame Abschnitte meidet man, und nach Dunkelheit sollte man nicht unterwegs sein. Fahrten ins Umland nur mit organisiertem Transport.
In Montagne d’Ambre mit guter Wahrscheinlichkeit: Dort leben Kronensifakas, Sanford-Makis und das Braunschwanz-Mausmaki, eines der kleinsten Primaten der Welt. Ein lokaler Guide ist Pflicht im Park und findet die Tiere; ohne ihn sieht man wenig.
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