Nuuk zu Fuß: Museum, Kolonialhafen und Markt
Die Stadt ohne Fahrzeug: die Mumien von Qilakitsoq, die ältesten Häuser Grönlands, das Kulturhaus …
Tour ansehen420 Höhenmeter über der Stadt: anderthalb Stunden hinauf durch arktische Tundra, und am Horizont liegt das Inlandeis.
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2 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 27 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
©Foto: Kenny McFly · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsDer Hausberg hinter der Stadt, 420 Meter hoch — in anderthalb Stunden zu schaffen, mit Blick über Nuuk, den Fjord und die Eiskappe am Horizont.
Der offene Markt am Hafen, auf dem Jäger und Fischer verkaufen, was sie am Morgen gefangen haben — Fisch, Robbe, Rentier, Moschusochse.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 120 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Wer in Grönland nicht nur Häuser sehen will, muss hinauf. Der Lille Malene — grönländisch Quassussuaq — ist der Hausberg von Nuuk und mit 420 Metern an einem Hafentag zu schaffen.
Mit dem Taxi sind es fünfzehn Minuten bis zum alten Skilift bei Nuuk Fjeld, neun Kilometer vom Hafen. Von dort beginnt der markierte Pfad.
Der Aufstieg dauert anderthalb Stunden und ist kein Spaziergang: Fels, Moos, Geröll, stellenweise steil, die letzten Meter blockig. Festes Schuhwerk ist Pflicht.
Unterwegs geht man durch arktische Tundra: Zwergbirke, Krähenbeere, Weidenröschen, Steinbrech, und Flechten in Orange und Grau, von denen manche hunderte Jahre alt sind und einen Millimeter im Jahr wachsen. Alles bleibt flach am Boden, weil der Wind nichts anderes zulässt.
Oben liegt die Belohnung: Nuuk auf seiner Landzunge, der Nuup Kangerlua mit seinen Inseln und Seitenarmen — ein Fjordsystem, dessen Fläche größer ist als Dänemark —, dahinter die Bergkette mit dem Sermitsiaq und seinem charakteristischen Sattel.
Und nach Osten, bei klarer Luft, ein weißer Streifen am Horizont. Das ist das Inlandeis: der Eisschild, der 80 Prozent Grönlands bedeckt und an seiner dicksten Stelle über drei Kilometer misst. Wer ihn gesehen hat, versteht die Dimension dieses Landes.
Mit Glück begegnet man Schneehasen oder einem Polarfuchs; häufiger sind Raben und Falken.
Auf dem Rückweg lohnt ein Halt am Kalaaliaraq, dem offenen Markt am Kolonialhafen. Dort verkaufen Jäger und Fischer, was sie am Morgen gefangen haben — Dorsch, Heilbutt, Krabben, dazu Robbe, Rentier und Moschusochse. Nach drei Stunden in der Tundra versteht man besser, warum in einem Land ohne Landwirtschaft die Jagd Grundversorgung ist und kein Sport.
Zeitrechnung: mit Fahrt, Auf- und Abstieg und Markt rund vier Stunden. Bei zehn Stunden Liegezeit bequem, und danach bleibt Zeit für Museum und Kolonialhafen.
Praktisch: Mückenschutz und Kopfnetz im Juli und August — ohne wird der Aufstieg zur Qual. Wasser mitnehmen, Windjacke, feste Schuhe. Das Taxi für die Rückfahrt vorher bestellen; am Einstieg wartet keines, und zu Fuß wären es neun Kilometer. Bei Nebel den Aufstieg lassen.
Die Stadt ohne Fahrzeug: die Mumien von Qilakitsoq, die ältesten Häuser Grönlands, das Kulturhaus …
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