Die Stadt, die Bucht und die Smaragdsee
Verwitterte Kolonialfassaden und ein voller Markt, danach mit dem Auslegerboot in eine Lagune, die …
Tour ansehenEine Regenwaldinsel auf einem erloschenen Vulkan — Wasserfälle, Kraterseen, Chamäleons kleiner als ein Fingernagel und Lemuren in den Kronen.
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1 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 18 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
©Foto: Marco Schmidt [1] · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia CommonsBergregenwald auf einem erloschenen Vulkan: Wasserfälle, Kraterseen, Chamäleons — und Lemuren, die man tatsächlich zu sehen bekommt.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 120 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Der Grund, in Antsiranana an Land zu gehen, liegt im Hinterland — und Montagne d’Ambre ist davon das lohnendste Ziel.
Der Park liegt 42 Kilometer südlich auf einem erloschenen Vulkanmassiv, das bis auf 1.475 Meter ansteigt. Weil die Höhe Wolken abfängt, ist es dort feucht und grün, während die Umgebung trocken ist: eine Regenwaldinsel in einer Dornbuschlandschaft.
Das macht ihn zu einem der artenreichsten Orte Nordmadagaskars — und zugleich zum am leichtesten begehbaren: Die Wege sind angelegt, meist flach und auch ohne Bergerfahrung zu schaffen.
Was man sieht, wenn man einen guten Guide hat — und der ist im Park Pflicht:
Lemuren: Kronensifakas, die durch die Kronen springen, Sanford-Makis mit weißen Backenbärten, und das Braunschwanz-Mausmaki, nachtaktiv und mit wenigen Gramm eines der kleinsten Primaten der Welt. Der Guide zeigt sie schlafend in Baumhöhlen.
Chamäleons, darunter Brookesia-Zwergchamäleons: Manche Arten sind ausgewachsen kleiner als ein Fingernagel und sitzen zwischen den Blättern am Boden. Ohne Guide übersieht man sie garantiert.
Dazu Geckos, Boas, über hundert Vogelarten und mehr als tausend beschriebene Orchideenarten.
Die Wasserfälle: Der Grande Cascade fällt rund 80 Meter in einen Farnkessel, der Petite Cascade liegt zwanzig Minuten vom Eingang. Dazu zwei Kraterseen in alten Vulkanschloten, randvoll und von Wald umstanden.
Zeitrechnung, offen gerechnet: 42 Kilometer, aber die letzte Strecke ist Piste — rund eineinhalb Stunden je Richtung. Mit zwei bis drei Stunden im Park sind fünf bis sechs Stunden weg. Bei zehn Stunden Liegezeit ist das das Ziel des Tages.
Praktisch: Nur mit Geländewagen und Fahrer oder als gebuchter Ausflug. Eintritt plus obligatorischer lokaler Guide — und der ist sein Geld wert, denn allein findet man nichts. Oben ist es kühler und oft nass: Regenjacke, feste Schuhe, Mückenschutz. Für den Norden Madagaskars wird Malariaprophylaxe empfohlen; das klärt man Wochen vorher.
Verwitterte Kolonialfassaden und ein voller Markt, danach mit dem Auslegerboot in eine Lagune, die …
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