Station: Nationalpark Montagne d’AmbreFoto: Marco Schmidt [1] · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons · Quelle
Gemischt

Regenwald am Berg: Montagne d’Ambre

Eine Regenwaldinsel auf einem erloschenen Vulkan — Wasserfälle, Kraterseen, Chamäleons kleiner als ein Fingernagel und Lemuren in den Kronen.

6 Std.Dauer
MittelSchwierigkeit
Deine Zeit im Hafen

Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.

Die Route im Überblick

1 Nationalpark Montagn… S Port d’Antsiranana Schematische Darstellung – keine maßstabsgetreue Karte
Start und ZielStopp auf der Route

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Orte auf dieser Karte als Liste
  1. Port d’Antsiranana – Start am Liegeplatz
  2. Nationalpark Montagne d’Ambre – 180 Min. Aufenthalt
SPort d’Antsiranana 1Nationalpark Montagne … 30 Min. ⚓Port d’Antsiranana

Tour-Informationen

Dauer6 Std.
SchwierigkeitMittel
StartpunktPort d’Antsiranana
EndpunktPort d’Antsiranana

Die Stopps im Überblick

1 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.

09:00Start
S
Port d’Antsiranana

Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 18 Minuten zu Fuß ins Zentrum.

10:303 Std. bleiben
1
Ein Wasserfall im Regenwald der Montagne d’Ambre ©Foto: Marco Schmidt [1] · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
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Nationalpark Montagne d’Ambre

Bergregenwald auf einem erloschenen Vulkan: Wasserfälle, Kraterseen, Chamäleons — und Lemuren, die man tatsächlich zu sehen bekommt.

42 km ab Start
Mehr über Nationalpark Montagne d’Ambre
13:30zurück an Bord
Zurück zum Schiff – Port d’Antsiranana

Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 120 Minuten vor der Abfahrt an Bord.

Sei spätestens 120 Minuten vor der planmäßigen Abfahrt zurück an Bord. Die verbindliche Zeit steht in den Unterlagen deiner Reederei.

Die Tour im Detail

Der Grund, in Antsiranana an Land zu gehen, liegt im Hinterland — und Montagne d’Ambre ist davon das lohnendste Ziel.

Der Park liegt 42 Kilometer südlich auf einem erloschenen Vulkanmassiv, das bis auf 1.475 Meter ansteigt. Weil die Höhe Wolken abfängt, ist es dort feucht und grün, während die Umgebung trocken ist: eine Regenwaldinsel in einer Dornbuschlandschaft.

Das macht ihn zu einem der artenreichsten Orte Nordmadagaskars — und zugleich zum am leichtesten begehbaren: Die Wege sind angelegt, meist flach und auch ohne Bergerfahrung zu schaffen.

Was man sieht, wenn man einen guten Guide hat — und der ist im Park Pflicht:

Lemuren: Kronensifakas, die durch die Kronen springen, Sanford-Makis mit weißen Backenbärten, und das Braunschwanz-Mausmaki, nachtaktiv und mit wenigen Gramm eines der kleinsten Primaten der Welt. Der Guide zeigt sie schlafend in Baumhöhlen.

Chamäleons, darunter Brookesia-Zwergchamäleons: Manche Arten sind ausgewachsen kleiner als ein Fingernagel und sitzen zwischen den Blättern am Boden. Ohne Guide übersieht man sie garantiert.

Dazu Geckos, Boas, über hundert Vogelarten und mehr als tausend beschriebene Orchideenarten.

Die Wasserfälle: Der Grande Cascade fällt rund 80 Meter in einen Farnkessel, der Petite Cascade liegt zwanzig Minuten vom Eingang. Dazu zwei Kraterseen in alten Vulkanschloten, randvoll und von Wald umstanden.

Zeitrechnung, offen gerechnet: 42 Kilometer, aber die letzte Strecke ist Piste — rund eineinhalb Stunden je Richtung. Mit zwei bis drei Stunden im Park sind fünf bis sechs Stunden weg. Bei zehn Stunden Liegezeit ist das das Ziel des Tages.

Praktisch: Nur mit Geländewagen und Fahrer oder als gebuchter Ausflug. Eintritt plus obligatorischer lokaler Guide — und der ist sein Geld wert, denn allein findet man nichts. Oben ist es kühler und oft nass: Regenjacke, feste Schuhe, Mückenschutz. Für den Norden Madagaskars wird Malariaprophylaxe empfohlen; das klärt man Wochen vorher.

Zuletzt geprüft: 05.10.2026

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Zuletzt geprüft05.10.2026

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