Stachelrochen auf Gibbs Cay
Zehn Bootsminuten zu einer unbewohnten Insel, an deren Strand Stechrochen im knietiefen Wasser auf …
Tour ansehenFünf Kilometer nördlich liegt der echte Ort: zwei Straßen mit Kolonialhäusern, wilde Esel — und das älteste untersuchte europäische Schiffswrack Amerikas.
Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
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2 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Bis ins Zentrum sind es 5,0 km — zu Fuß ist das keine Strecke mehr.
©Foto: TampAGS, for AGS Media · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia CommonsDas älteste europäische Schiffswrack Amerikas, gefunden vor diesen Inseln — dazu Salzhandel, Taino-Funde und John Glenns Wasserung.
©Foto: Balou46 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsZwei Straßen mit Kolonialhäusern, Holzveranden und Ruinen — der Hauptort der Turks- und Caicosinseln mit 3.700 Einwohnern.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 75 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Wer Grand Turk nur vom Kreuzfahrtzentrum kennt, kennt die Insel nicht. Der Ort liegt fünf Kilometer nördlich, und ein Taxi kostet wenige Dollar.
Cockburn Town — gesprochen „Co-burn" — ist Regierungssitz der Turks- und Caicosinseln und besteht im Wesentlichen aus zwei Straßen: Front Street am Wasser und Duke Street dahinter.
Was dort steht, stammt großenteils aus dem 19. Jahrhundert: Häuser aus Kalkstein und Holz mit umlaufenden Veranden und Bermuda-Stufendächern — die Bauweise kam mit den Salzhändlern von Bermuda, die hier ab dem 17. Jahrhundert die Salinen anlegten.
Dazwischen Ruinen. Die Insel hat den Zusammenbruch des Salzgeschäfts, Hurrikane und den Wegzug nach Providenciales hinter sich. Manche Häuser sind restauriert, andere verfallen, und beides steht nebeneinander.
Durch den Ort laufen wilde Esel — Nachfahren der Lasttiere aus dem Salzbetrieb, die freigelassen wurden, als das Geschäft einging. Nicht füttern, aber fotografieren darf man.
Das Nationalmuseum im Guinep House ist der Kern dieser Runde. Sein wichtigstes Stück ist das Molasses-Reef-Wrack: ein spanisches Schiff, das um 1505 vor den Caicos-Inseln sank — das älteste untersuchte europäische Schiffswrack Amerikas, aus der Zeit unmittelbar nach Kolumbus.
Erhalten sind Waffen, Werkzeuge, Ballast — und Fußfesseln, die nahelegen, dass das Schiff am Sklavenhandel beteiligt war: Die Spanier verschleppten die Lucayan, die Ureinwohner dieser Inseln, nach Hispaniola in die Minen. Binnen zwanzig Jahren war die indigene Bevölkerung ausgelöscht. Das Museum benennt das deutlich, und es ist der Teil, der bleibt.
Dazu Abteilungen zum Salzhandel, zur Taino-Kultur und zu John Glenn, der 1962 vor der Insel wasserte.
Zeitrechnung: rund vier Stunden mit Fahrten.
Praktisch: Taxipreis vor dem Einsteigen klären und die Rückfahrt mitvereinbaren. Das Museum ist klimatisiert — bei Hitze ein Argument. Sonntags vieles geschlossen.
Zehn Bootsminuten zu einer unbewohnten Insel, an deren Strand Stechrochen im knietiefen Wasser auf …
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