Ciudad Amurallada: die Mauerstadt
Die ummauerte Altstadt: Holzbalkone über engen Gassen, Fassaden in Ocker und Indigo, Plätze mit …
Kreuzfahrthafen auf eigene Faust
Die ummauerte Kolonialstadt an der kolumbianischen Karibikküste — Weltkulturerbe, Festungen, Farben, und drei Kilometer vom Kai entfernt.
Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum von Cartagena de Indias unterschiedlich schnell. Hier findest du alle Möglichkeiten im Überblick.
Der Kreuzfahrtkai im Hafen von Manga. Vom Schiff führt der Weg durch einen angelegten tropischen Garten mit Aras, Flamingos, Tukanen und Faultieren zum Terminalgebäude mit Läden, Geldautomaten und Taxistand. Zur Mauerstadt sind es drei bis fünf Kilometer.
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Diese Ziele lassen sich von Cartagena de Indias aus während eines Hafenstopps gut erreichen.
Die ummauerte Altstadt: Holzbalkone über engen Gassen, Fassaden in Ocker und Indigo, Plätze mit …
Die größte spanische Festung Amerikas auf einem Hügel über der Stadt — mit begehbaren Tunneln und einem …
Das Viertel neben der Mauerstadt: Wandbilder, Musik am Abend, echte Nachbarschaft — und die Straße, in …
Das Kloster auf dem höchsten Hügel der Stadt — 150 Meter über dem Meer, mit dem weitesten Blick über …
Dreiundzwanzig Gewölbe in der Stadtmauer, einst Munitionslager und Gefängnis, heute Handwerksläden — …
Fertige Routen mit Zeitplan, Karte und Empfehlung für die Rückkehr zum Schiff.
Erst auf die größte spanische Festung Amerikas, dann hinunter in die ummauerte Altstadt — bei …
Tour ansehenDas Schiff liegt an der Sociedad Portuaria im Industriehafen, und das erste Stück nach der Gangway ist eine Überraschung: Man geht durch einen tropischen Garten mit Aras, Flamingos, Tukanen und Faultieren, den die Hafengesellschaft angelegt hat. Das dauert zehn Minuten und ist besser als es klingt.
Am Ausgang stehen Taxis und Shuttlebusse. Bis zur Ciudad Amurallada, der Mauerstadt, sind es drei bis fünf Kilometer — zu Fuß möglich, aber nicht empfohlen: Der Weg führt durch Hafen- und Durchgangsstraßen ohne Schatten.
Die Taxipreise ins Zentrum sind geregelt und am Ausgang ausgehängt; es gibt keine Taxameter, also gilt der ausgehängte Zonentarif. Ein Hinweis, der sich lohnt: Für drei bis vier Personen ist ein Taxi günstiger als der Shuttle.
Cartagena de Indias wurde 1533 gegründet und war der wichtigste spanische Hafen am Karibischen Meer. Durch ihn ging das Gold und Silber Südamerikas nach Europa — und durch ihn kamen Hunderttausende verschleppte Afrikaner: Cartagena war neben Veracruz der größte Sklavenmarkt Spanisch-Amerikas. Beides gehört zur Geschichte dieser Stadt, und die zweite Hälfte steht seltener im Prospekt.
Weil der Hafen so wertvoll war, wurde er befestigt wie kaum ein anderer: elf Kilometer Stadtmauer, bis zu 15 Meter dick, dazu ein Ring von Forts. Die Spanier brauchten zwei Jahrhunderte dafür. 1741 scheiterte eine britische Flotte mit 27.000 Mann an diesen Mauern, unter anderem an der Festung San Felipe de Barajas — und an Gelbfieber.
Die Altstadt innerhalb der Mauern ist seit 1984 UNESCO-Welterbe: Straßen mit Holzbalkonen, über die Bougainvillea hängt, Fassaden in Ocker, Blau und Indigo, Plätze mit Mandelbäumen, Kirchen, Klöster, Paläste. Es ist eng, laut und sehr farbig.
Direkt östlich liegt Getsemaní, das frühere Handwerker- und Sklavenviertel, heute lebendiger und weniger herausgeputzt — mit Wandbildern, Musik und Lokalen, in denen Einheimische sitzen.
Cartagena ist heiß und feucht: 30 bis 33 Grad, hohe Luftfeuchte, kaum Abkühlung. Trinkwasser mitnehmen, Schatten suchen, Mittagszeit in Innenräumen verbringen.
Und es gibt viele Verkäufer. Hüte, Sonnenbrillen, Obst, Zigarren, Massagen, Fotos mit Palenquera-Frauen in Trachten. Das ist beharrlich, aber nicht bedrohlich. Ein freundliches „No, gracias" und Weitergehen genügt; Diskussionen verlängern nur. Wer ein Foto mit einer Palenquera macht, zahlt dafür — das vorher klären, sonst wird es teuer.
Altstadt drei Stunden, San Felipe eine, Cerro de la Popa eine mit Fahrt. Sieben Stunden Liegezeit tragen Mauerstadt, Festung und Getsemaní bequem — Playa Blanca dagegen nicht.
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Kolumbiens älteste Stadt, gegründet 1525 — der Kai liegt an der Altstadt, das Küstengebirge …
Hafen entdeckenTheoretisch ja, praktisch nein. Es sind drei bis fünf Kilometer durch Hafen- und Durchgangsstraßen ohne Schatten, bei über 30 Grad. Nehmen Sie Taxi oder Shuttle; der ausgehängte Zonentarif gilt, und für drei bis vier Personen ist das Taxi günstiger.
In der Altstadt und bei Taxis ja, zumindest etwas. US-Dollar werden in Touristenlokalen angenommen, meist zu schlechtem Kurs. Am Terminal und in der Stadt gibt es Automaten; achten Sie auf die Nullen — ein Mittagessen kostet 40.000 bis 60.000 Pesos.
Knapp bis nein. Der Strand auf Barú liegt 35 Kilometer südlich, die Fahrt oder Bootsüberfahrt dauert gut eine Stunde je Richtung, und bei sieben Stunden Liegezeit bleiben zwei bis drei Stunden am Strand — ohne Puffer. Wer baden will, nimmt einen Ausflug der Reederei mit garantierter Rückfahrt.
Die Altstadt, Getsemaní und Bocagrande sind tagsüber touristisch geprägt und unproblematisch; Polizei ist präsent. Die üblichen Regeln gelten: kein Schmuck, Handy nicht offen tragen, Taschen vorn. Abseits dieser Viertel sollte man als Besucher nicht spazieren gehen, und auf Angebote von Fremden geht man nicht ein.
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