Station: Ciudad Amurallada: die MauerstadtFoto: Bernard Gagnon · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons · Quelle
Gemischt

Festung und Mauerstadt

Erst auf die größte spanische Festung Amerikas, dann hinunter in die ummauerte Altstadt — bei sieben Stunden Liegezeit die richtige Reihenfolge.

5 Std. 15 Min.Dauer
MittelSchwierigkeit
Deine Zeit im Hafen

Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.

Die Route im Überblick

1 Castillo San Felipe… 2 Ciudad Amurallada: d… S Sociedad Portuaria C… Schematische Darstellung – keine maßstabsgetreue Karte
Start und ZielStopp auf der Route

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Orte auf dieser Karte als Liste
  1. Sociedad Portuaria Cartagena – Start am Liegeplatz
  2. Castillo San Felipe de Barajas – 90 Min. Aufenthalt
  3. Ciudad Amurallada: die Mauerstadt – 180 Min. Aufenthalt
SSociedad Portuaria … 1Castillo San Felipe de … 10 Min. 2Ciudad Amurallada: die … 30 Min. ⚓Sociedad Portuaria …

Tour-Informationen

Dauer5 Std. 15 Min.
SchwierigkeitMittel
StartpunktSociedad Portuaria Cartagena
EndpunktSociedad Portuaria Cartagena

Die Stopps im Überblick

2 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.

09:00Start
S
Sociedad Portuaria Cartagena

Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 54 Minuten zu Fuß ins Zentrum.

09:201 Std. 30 Min. bleiben
1
Das Castillo San Felipe de Barajas über Cartagena ©Foto: Bernard Gagnon · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
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Castillo San Felipe de Barajas

Die größte spanische Festung Amerikas auf einem Hügel über der Stadt — mit begehbaren Tunneln und einem Angriff, der 1741 scheiterte.

6,5 km ab Start
Mehr über Castillo San Felipe de Barajas
10:503 Std. bleiben
2
Ein Platz in der Altstadt von Cartagena de Indias ©Foto: Bernard Gagnon · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
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Ciudad Amurallada: die Mauerstadt

Die ummauerte Altstadt: Holzbalkone über engen Gassen, Fassaden in Ocker und Indigo, Plätze mit Mandelbäumen — und elf Kilometer Mauer darum.

7,8 km ab Start 10 Min. Weg dorthin
Mehr über Ciudad Amurallada: die Mauerstadt
13:50zurück an Bord
Zurück zum Schiff – Sociedad Portuaria Cartagena

Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 75 Minuten vor der Abfahrt an Bord.

Sei spätestens 75 Minuten vor der planmäßigen Abfahrt zurück an Bord. Die verbindliche Zeit steht in den Unterlagen deiner Reederei.

Die Tour im Detail

Cartagena hat an diesem Anlauf sieben Stunden, und das ist weniger, als die Stadt verdient. Diese Route setzt die Prioritäten: die Festung, die die Stadt rettete, und die Altstadt, für die sie Welterbe ist.

Zuerst San Felipe, und zwar früh. Das Castillo San Felipe de Barajas liegt auf einem Hügel über der Stadt, zehn Minuten mit dem Taxi vom Kai. Es ist die größte Festung, die Spanien in Amerika baute: ab 1536 begonnen, über zwei Jahrhunderte zu gestaffelten Batterien ausgebaut, die so angeordnet sind, dass ein Angreifer nach jeder genommenen Stellung ins Feuer der nächsten läuft.

Ihre Bewährung kam 1741. Admiral Edward Vernon erschien mit 186 Schiffen und 27.000 Mann und hatte in London schon Siegesmedaillen prägen lassen. Die Verteidigung führte Blas de Lezo mit 3.000 Mann — ein Admiral, der zu diesem Zeitpunkt ein Auge, einen Arm und ein Bein verloren hatte. Nach 67 Tagen zog Vernon ab; Gelbfieber hatte seine Armee aufgerieben. Lezos Denkmal steht vor dem Tor.

Begehbar sind die Wälle und ein System von Tunneln im Berg, eng und feucht, einige beleuchtet. Von oben hat man den besten Überblick über die Stadt.

Dann hinunter in die Mauerstadt. Von der Festung zwanzig Gehminuten oder fünf mit dem Taxi. Man betritt die Ciudad Amurallada durch den Uhrturm Torre del Reloj; davor liegt die Plaza de los Coches, auf der bis ins 19. Jahrhundert der Sklavenmarkt stattfand — Cartagena war neben Veracruz der größte Spanisch-Amerikas. Heute stehen dort Süßigkeitenstände, und eine Tafel benennt, was war.

Weiter über die Plaza de la Aduana zur Plaza de Bolívar mit Mandelbäumen und dem Palacio de la Inquisición von 1770, zur Kathedrale von 1612 und zur Kirche San Pedro Claver. Das Vergnügen liegt aber im Gehen: enge, schattige Gassen, Holzbalkone mit Bougainvillea, Fassaden in Ocker, Blau und Indigo, Türklopfer aus Messing — Eidechsen für Händler, Löwen für Militärs.

Auf die Stadtmauer kann man an mehreren Stellen hinauf und oben entlanggehen.

Wer noch Zeit hat, hängt Las Bóvedas an — 23 Gewölbe in der Mauer, früher Munitionslager und Gefängnis, heute Handwerksläden — oder geht nach Getsemaní, dem Viertel nebenan, in dem am späten Nachmittag auf der Plaza de la Trinidad das Leben stattfindet.

Zeitrechnung: rund fünfeinhalb Stunden mit Fahrten. Von sieben Stunden bleibt damit ein Puffer, den man bei diesem Hafen braucht.

Praktisch: Auf den Festungswällen gibt es keinen Schatten — früh hingehen, Hut, Wasser. Taxitarife hängen am Terminalausgang aus und gelten für den Wagen. Verkäufer sind beharrlich, aber harmlos: „No, gracias" und weitergehen. Fotos mit Palenquera-Frauen kosten; Preis vorher vereinbaren.

Zuletzt geprüft: 03.10.2026
Quellen und Aktualität
Zuletzt geprüft03.10.2026

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