Castle Cornet
Eine Festung auf einer Insel im Hafen, 800 Jahre alt — fünf Museen, Gärten und täglich ein …
Kreuzfahrthafen auf eigene Faust
Hauptstadt einer Insel, die weder zu England noch zu Frankreich gehört — Victor Hugos Exilhaus, eine Hafenfestung und Bunker aus fünf Besatzungsjahren.
Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum von Saint Peter Port unterschiedlich schnell. Hier findest du alle Möglichkeiten im Überblick.
Die Mole mitten im Hafen, an der die Tender anlanden. Vom Anleger sind es 200 Meter zur High Street, 600 zum Castle Cornet am Ende der Mole und zehn Gehminuten bergauf zu Hauteville House. Taxis und Busse stehen am Kai.
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Diese Ziele lassen sich von Saint Peter Port aus während eines Hafenstopps gut erreichen.
Eine Festung auf einer Insel im Hafen, 800 Jahre alt — fünf Museen, Gärten und täglich ein …
Das Haus, das Victor Hugo in fünfzehn Jahren Exil selbst einrichtete — Gesamtkunstwerk aus …
Granithäuser in Terrassen über dem Hafen, Treppengassen namens Ruettes, Läden ohne Mehrwertsteuer und …
Die Kanalinseln waren das einzige besetzte britische Gebiet — ein Museum, Bunker im Gelände und ein …
Ein Klippenpfad über der gesamten Südküste — Steilwände, versteckte Buchten und Treppen hinunter zu …
Fertige Routen mit Zeitplan, Karte und Empfehlung für die Rückkehr zum Schiff.
Alles ohne Fahrzeug: die Hafenfestung mit acht Jahrhunderten Geschichte, das Exilhaus Victor Hugos …
Tour ansehenZwanzig Minuten mit der Fähre zu einer Insel mit sechzig Einwohnern, keinen Autos und einem Strand …
Tour ansehenWähle nach deiner Liegezeit in Saint Peter Port – wir zeigen dir passende Touren.
Auch Ziele außerhalb des Zentrums sind machbar.
Ein ganzer Tag – auch für Ausflüge in die Umgebung.
Saint Peter Port ist Reedehafen. Das Schiff ankert in der Bucht, und Tender bringen die Gäste an die Albert Pier mitten im Ort — zehn bis fünfzehn Minuten. Rund eine Stunde der Liegezeit geht dafür ab.
Vom Anleger beginnt die Stadt sofort: Die High Street liegt 200 Meter entfernt, das Castle Cornet am Ende derselben Mole, und Hugos Haus zehn Gehminuten bergauf.
Am Kai warten Taxis und Ausflugsbusse. Es gibt ein Linienbusnetz, das die ganze Insel abdeckt und günstig ist — Guernsey misst nur 10 auf 8 Kilometer, und kein Punkt ist weiter als eine halbe Stunde entfernt. Mietwagen gibt es, aber bei einem Tempolimit von 35 mph (56 km/h) inselweit und sehr engen Straßen ist der Bus oft die bessere Wahl.
Guernsey gehört nicht zum Vereinigten Königreich, sondern ist Kronbesitz — die britische Krone ist Staatsoberhaupt in ihrer Eigenschaft als Herzog der Normandie. Die Insel macht ihre eigenen Gesetze, erhebt ihre eigenen Steuern und war nie in der EU.
Sie liegt 50 Kilometer vor Frankreich und 120 von England entfernt, was man an den Ortsnamen merkt: Saint Peter Port heißt auf Normannisch Saint-Pierre-Port, und die alte Inselsprache Guernésiais ist ein normannischer Dialekt, der heute fast verschwunden ist.
Die Stadt selbst ist ein Amphitheater: Vom Hafen steigen die Häuser in Terrassen den Hang hinauf, Granit und Pastellfarben, dazwischen schmale Treppengassen, die Ruettes heißen. Es ist einer der hübschesten Hafenorte des Ärmelkanals.
Victor Hugo lebte hier von 1855 bis 1870 im Exil, nachdem er Napoleon III. öffentlich angegriffen hatte. In Hauteville House schrieb er „Die Elenden" und richtete ein Haus ein, das er selbst als sein größtes Werk bezeichnete — eine Collage aus Holzschnitzereien, Teppichen und Symbolen, die man gesehen haben muss, um sie zu glauben.
Und die deutsche Besatzung: Die Kanalinseln waren das einzige britische Gebiet, das im Zweiten Weltkrieg besetzt wurde — von Juni 1940 bis Mai 1945. Die Deutschen bauten sie zu Festungen des Atlantikwalls aus, mit Bunkern, Beobachtungstürmen und einem unterirdischen Lazarett, das Zwangsarbeiter in den Fels trieben. Diese Bauten stehen bis heute in der Landschaft, und die Insel geht offen damit um.
Stadt und Castle Cornet drei Stunden, Hauteville House eine, das Besatzungsmuseum zwei mit Fahrt. Zwölf Stunden Liegezeit abzüglich Tender tragen all das.
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Das Guernsey-Pfund, das 1:1 am britischen Pfund hängt. Britische Scheine und Karten werden überall genommen; Guernsey-Noten dagegen sind auf dem Festland wertlos. Wer Wechselgeld in Inselwährung bekommt, gibt es besser vor der Rückfahrt aus. Euro werden selten akzeptiert.
Sehr. Victor Hugo hat das Haus über Jahre selbst eingerichtet und dabei Möbel zersägt, Wandteppiche kombiniert und Symbole versteckt — es ist Wohnhaus und Gesamtkunstwerk zugleich, und oben steht der Glasaufbau, in dem er im Stehen schrieb. Die Besucherzahl ist begrenzt, also vorab buchen.
Nach Herm ja: Die Fähre braucht 20 Minuten, fährt mehrmals täglich, und die Insel ist autofrei mit einem der schönsten Strände des Kanals. Sark dauert 45 Minuten und ist bei zwölf Stunden Liegezeit knapp, aber machbar — dort gibt es bis heute keine Autos und keine Straßenbeleuchtung.
Castle Cornet hat fünf Museen unter einem Dach, Hauteville House ist innen, und das Deutsche Besatzungsmuseum ebenso. Guernsey hat mit 1.800 Sonnenstunden mehr Licht als England, aber Schauer kommen jederzeit.
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