Saint Peter Port zu Fuß: Festung, Hugo und Hafen
Alles ohne Fahrzeug: die Hafenfestung mit acht Jahrhunderten Geschichte, das Exilhaus Victor Hugos …
Tour ansehenZwanzig Minuten mit der Fähre zu einer Insel mit sechzig Einwohnern, keinen Autos und einem Strand aus zerriebenen Muschelschalen.
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2 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 4 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
©Foto: Daniel Kraft · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia CommonsZwanzig Minuten mit der Fähre: eine Insel ohne Autos, ohne Fahrräder und mit einem Strand aus zerriebenen Muscheln.
Granithäuser in Terrassen über dem Hafen, Treppengassen namens Ruettes, Läden ohne Mehrwertsteuer und eine Markthalle.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 120 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Wer zwölf Stunden Liegezeit hat, kann Guernsey verlassen — und das lohnt sich.
Herm liegt fünf Kilometer östlich, misst anderthalb Kilometer in der Breite und hat rund 60 Einwohner. Die Insel wird als Ganzes von einer Familie gepachtet, nicht besessen; Eigentümer ist der Staat Guernsey.
Es gibt keine Autos und, anders als auf Sark, auch keine Fahrräder. Wer hinüberfährt, geht. Transportiert wird mit Traktoren.
Die Fähre braucht 20 Minuten ab Saint Peter Port und fährt mehrmals täglich.
Das Ziel ist Shell Beach an der Nordostseite. Sein Sand besteht zu einem großen Teil aus zerriebenen Muschelschalen, die der Golfstrom von weit her anspült — er ist auffallend hell, fast weiß, und das Wasser darüber wirkt bei Sonne karibisch. Das ist keine Übertreibung, sondern Optik: heller Grund streut das Licht anders.
Daneben liegt Belvoir Bay, kleiner, von Felsen gefasst, windgeschützter und mit einem Café über dem Strand.
Wer laufen will, nimmt den Rundweg: in rund zwei Stunden einmal um die Insel, über die Klippen im Süden, vorbei an einer Kapelle aus dem 11. Jahrhundert, an Grabhügeln aus der Jungsteinzeit und zur Obelisken-Spitze im Norden. Von den Höhen sieht man nach Sark, Jethou und zurück nach Guernsey.
Im Dorf gibt es ein Hotel, einen Pub, ein Café und einen Laden — mehr nicht, und genau das ist der Punkt. Herm ist der ruhigste Ort, den man von diesem Hafen aus erreicht.
Zurück in Saint Peter Port bleibt Zeit für die High Street — Guernsey erhebt keine Mehrwertsteuer, und die Läden stehen entsprechend dicht. Dazu die Markthalle und ein Eis aus der Milch der Guernsey-Kühe, das auffallend gelb ist und anders schmeckt als anderswo.
Zeitrechnung: rund sechs Stunden mit Überfahrten und Stadtbummel.
Praktisch: Die letzte Rückfahrt notieren — sie ist früher als man denkt, und es gibt keine Alternative. Landegebühr wird erhoben. Essen ist begrenzt, Wasser mitnehmen. Gezeiten beachten: Der Tidenhub beträgt hier bis zu zehn Meter.
Alles ohne Fahrzeug: die Hafenfestung mit acht Jahrhunderten Geschichte, das Exilhaus Victor Hugos …
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