Nanortalik: Kolonialhäuser und der Hausberg
Das vollständigste Kolonialensemble Grönlands, dann 300 Meter hinauf — mit Blick bis zum Kap Farvel …
Tour ansehenEin ganzes Kolonialviertel von 1797 bis zum 19. Jahrhundert, erhalten statt nachgebaut — mit Kajaks, Torfhütte und Umiak.
Das Freilichtmuseum von Nanortalik ist das vollständigste Kolonialensemble Grönlands und der Grund, warum dieser kleine Ort in Reiseplänen steht. Anders als anderswo wurde hier nicht nachgebaut — die Gebäude stehen, wo sie immer standen, und wurden restauriert.
Zum Ensemble gehören rund zehn Bauten aus der Zeit zwischen 1797 und dem späten
Schmiede, das Fasslager, ein Bootshaus und mehrere Wohnhäuser. Alles aus Holz, das aus Dänemark kam, gestrichen in Rot, Schwarz und Gelb, auf Granitsockeln.
In den Innenräumen steht die Einrichtung der Zeit: Kontorpulte, Waagen, Werkzeug, Handelsbücher. Man sieht, wie ein dänischer Handelsposten funktionierte — Felle und Tran hinaus, Mehl, Eisen und Kaffee hinein, alles über eine Handelsgesellschaft mit Monopol.
Daneben zeigt das Museum die Inuit-Seite: eine nachgebaute Torfhütte, in die man hineingehen kann; Kajaks aus Robbenhaut mit Jagdausrüstung; ein Umiak, das große, offene Frauenboot, mit dem ganze Familien samt Hausrat umzogen; Kleidung aus Fell, Werkzeug aus Knochen und Speckstein.
Ein Raum behandelt die nordischen Siedler: Südgrönland war ihr Gebiet, von Erik dem Roten ab 985 besiedelt, und bis etwa 1450 bewohnt. Warum sie verschwanden, ist bis heute offen — Klimaabkühlung, Isolation, Abwanderung oder eine Mischung. Funde aus der Gegend liegen hier.
Draußen auf dem Gelände steht Gerät: Walfangboote, Schlitten, Anker, eine Kanone.
Zur Planung: 500 Meter vom Anleger, acht Gehminuten. Zwei Stunden.
Praktisch: Eintritt gering, im Sommer täglich geöffnet. Beschriftung auf Grönländisch, Dänisch und Englisch. Die Türen sind niedrig, die Treppen steil. Das beste Regenziel des Ortes.
Vom Liegeplatz Ortskai Nanortalik bis Das Freilichtmuseum Nanortalik.
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Das Freilichtmuseum Nanortalik ist Teil folgender Landgänge.
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