Utah Beach und Sainte-Mère-Église
Der westlichste Landungsstrand des 6. Juni 1944, ein Museum in der Düne — und die Kirche mit dem …
Tour ansehenDer westlichste Landungsstrand des 6. Juni 1944, mit einem Museum direkt an der Düne — und der Kirche mit dem Fallschirmjäger am Turm.
Utah Beach war am 6. Juni 1944 der westlichste der fünf Landungsabschnitte, und er liegt mit 62 Kilometern am nächsten an Cherbourg.
Hier gingen rund 23.000 Amerikaner an Land, und die Landung verlief glimpflicher als an Omaha Beach: Die Strömung hatte die ersten Boote 2.000 Meter südlich des geplanten Punkts abgetrieben — an eine Stelle, die schwächer verteidigt war. Brigadegeneral Theodore Roosevelt Jr., Sohn des Präsidenten, entschied an Ort und Stelle, die Landung dort fortzusetzen, mit dem Satz: „Wir fangen den Krieg von hier aus an."
Das Musée du Débarquement steht direkt in der Düne, teilweise auf einem deutschen Bunker. Es ist eines der besten Museen der Normandie: Kernstück ist ein originaler B-26-Marauder-Bomber, einer von sechs erhaltenen weltweit, dazu Landungsboote, Fahrzeuge und ein Film, der die Operation in Echtzeit erklärt. Vom Dach sieht man den Strand, der heute leer und sehr weit ist.
Zwölf Kilometer landeinwärts liegt Sainte-Mère-Église, das erste befreite Dorf Frankreichs. In der Nacht vor der Landung sprangen hier Fallschirmjäger der 82. und 101. Luftlandedivision ab — mitten über den Ort, in dem gerade ein Hausbrand gelöscht wurde und deshalb alles wach war. Viele wurden in der Luft getroffen.
Einer blieb mit dem Schirm am Kirchturm hängen: John Steele. Er stellte sich zwei Stunden lang tot und überlebte. Heute hängt dort dauerhaft eine Puppe mit Fallschirm — ein Motiv, das manche kitschig finden und andere nicht. In der Kirche erinnern zwei Buntglasfenster an die Fallschirmjäger.
Am Ort steht das Airborne Museum mit einer originalen C-47 und einem Lastensegler.
Zur Planung: 62 Kilometer, rund eine Stunde Fahrt. Mit beiden Orten und Hin- und Rückweg fünf Stunden. Bei elf Stunden Liegezeit gut machbar.
Praktisch: Beide Museen kosten Eintritt und sind ganzjährig offen. Am Strand ist es windig. Wer Omaha Beach und den amerikanischen Friedhof sehen will, braucht 110 Kilometer je Richtung — das geht nur als geführter Ganztagsausflug.
Vom Liegeplatz Gare Maritime Transatlantique bis Utah Beach und Sainte-Mère-Église.
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Plane genügend Zeit für den Rückweg ein. Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
Utah Beach und Sainte-Mère-Église ist Teil folgender Landgänge.
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