U-Boot und Stadt: Cherbourg ohne Fahrt
Das größte besichtigbare U-Boot der Welt liegt im Terminalgebäude — danach fünfzehn Minuten zu Fuß …
Tour ansehenDer westlichste Landungsstrand des 6. Juni 1944, ein Museum in der Düne — und die Kirche mit dem Fallschirmjäger am Turm.
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2 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 22 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
©Foto: Jebulon · CC0 · Wikimedia CommonsDer westlichste Landungsstrand des 6. Juni 1944, mit einem Museum direkt an der Düne — und der Kirche mit dem Fallschirmjäger am Turm.
©Foto: Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsFußgängerzonen, ein Markt unter Platanen, eine Basilika aus dem 15. Jahrhundert — und Napoleon, der nach England zeigt.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 90 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Die Normandie liegt vor der Tür, und von Cherbourg aus ist Utah Beach der nächstgelegene der fünf Landungsabschnitte: 62 Kilometer, rund eine Stunde Fahrt.
Utah Beach. Hier gingen am 6. Juni 1944 rund 23.000 Amerikaner an Land. Die Landung verlief glimpflicher als an Omaha: Die Strömung hatte die ersten Boote 2.000 Meter südlich des geplanten Punkts abgetrieben, an eine schwächer verteidigte Stelle. Brigadegeneral Theodore Roosevelt Jr. entschied an Ort und Stelle, dort weiterzumachen — mit dem Satz: „Wir fangen den Krieg von hier aus an."
Das Musée du Débarquement steht direkt in der Düne, teilweise auf einem deutschen Bunker, und gehört zu den besten der Normandie. Kernstück ist ein originaler B-26-Marauder-Bomber, einer von sechs erhaltenen weltweit, dazu Landungsboote, Fahrzeuge und ein Film, der die Operation in Echtzeit erklärt. Vom Dach sieht man den Strand, der heute leer und sehr weit ist.
Sainte-Mère-Église liegt zwölf Kilometer landeinwärts und war das erste befreite Dorf Frankreichs. In der Nacht vor der Landung sprangen hier Fallschirmjäger der 82. und 101. Luftlandedivision ab — mitten über den Ort, in dem gerade ein Hausbrand gelöscht wurde und deshalb alles wach war. Viele wurden in der Luft getroffen.
Einer blieb mit dem Schirm am Kirchturm hängen: John Steele. Er stellte sich zwei Stunden lang tot und überlebte. Heute hängt dort dauerhaft eine Puppe mit Fallschirm. In der Kirche erinnern zwei Buntglasfenster an die Fallschirmjäger, am Ort steht das Airborne Museum mit einer originalen C-47.
Auf dem Rückweg reicht die Zeit für eine Stunde in Cherbourg selbst: die Place Général de Gaulle mit ihren Platanen, die Basilique Sainte-Trinité am Wasser und Napoleon, der mit ausgestrecktem Arm nach England zeigt.
Zeitrechnung: rund sechseinhalb Stunden mit Fahrten. Bei elf Stunden Liegezeit machbar.
Praktisch: Mietwagen vom Bahnhof oder Taxi mit Festpreis und Rückfahrtzeit — oder ein gebuchter Ausflug. Am Strand ist es windig. Wer Omaha Beach und den amerikanischen Friedhof sehen will, braucht 110 Kilometer je Richtung; das geht nur als Ganztagsausflug und schließt Utah aus.
Das größte besichtigbare U-Boot der Welt liegt im Terminalgebäude — danach fünfzehn Minuten zu Fuß …
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