Pharos, Theater und Corniche
Eine Festung aus den Trümmern eines Weltwunders, ein Marmortheater zwischen Wohnblöcken und abends …
Tour ansehenFünfzehn Kilometer Uferstraße mit Kolonialfassaden, dahinter der Antiquitätenmarkt, auf dem Alexandrias alte Möbel liegen.
Die Corniche ist Alexandrias Rückgrat: eine 15 Kilometer lange Uferstraße von der Zitadelle Qaitbay im Westen bis zum Montazah-Palast im Osten, immer am Wasser. Entlang der Strecke stehen Reste der levantinischen Stadt — italienische, griechische und französische Fassaden aus der Zeit, als Alexandria eine der kosmopolitischsten Städte des Mittelmeers war und Griechen, Italiener, Juden, Armenier und Malteser hier die Mehrheit der Kaufmannschaft bildeten.
Am Saad-Zaghloul-Platz stehen das Cecil Hotel von 1929, in dem Churchill und der britische Geheimdienst verkehrten, und das Café Trianon mit Deckenmalerei und Marmortischen. Es sind die Orte, an die Lawrence Durrells Alexandria-Quartett erinnert — eine Welt, die 1956 nach der Suezkrise mit der Ausweisung der Ausländer endete.
Abends gehört die Corniche den Alexandrinern: Familien auf der Brüstung, Maiskolben auf Kohlebecken, Angler, Hochzeitspaare beim Fotografieren. Bei Liegezeit bis Mitternacht ist das die beste letzte Stunde des Tages.
Hinter der Corniche beginnt der Souk Attarine, Alexandrias Antiquitätenmarkt. In engen Gassen stapeln sich Möbel, Spiegel, Lüster, Grammophone und Messing — vieles aus den Haushalten der Familien, die in den fünfziger Jahren gingen. Nebenan liegen Gewürz- und Stoffgassen, dazu der Fischmarkt an der Anfushi-Bucht.
Praktisch: Zwei bis drei Kilometer vom Terminal, flach und zu Fuß begehbar. Der Souk ist eng und voll — Taschen nach vorn, kleine Scheine, handeln ist selbstverständlich. Echte Antiquitäten dürfen Ägypten nicht verlassen; was legal verkauft wird, ist Gebrauchtware oder Nachbau, und wer etwas Altes mitnehmen will, braucht eine Händlerbescheinigung.
Vom Liegeplatz Alexandria Passenger Terminal bis Corniche und Souk Attarine.
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Corniche und Souk Attarine ist Teil folgender Landgänge.
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