Alexandria
Alexander der Große gründete sie, die Bibliothek machte sie berühmt — heute eine Stadt mit …
Hafen entdeckenKreuzfahrthäfen auf eigene Faust entdecken
Zwei Mittelmeerhäfen, zwei völlig verschiedene Landgänge — Alexandria mit der Stadt vor der Tür, Port Said als Tor nach Kairo.
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2 Häfen mit Hafenführer, Wegen vom Terminal und Landgang-Vorschlägen.
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Hafen entdeckenZiele, die sich während eines Hafenstopps gut erreichen lassen.
Festung von 1477 auf dem Fundament des Pharos — gebaut aus den Trümmern des Weltwunders, mit Rundblick …
Dreistöckige Grabanlage 35 Meter unter der Stadt, in der ägyptische Götter römische Rüstung tragen.
Eine 27 Meter hohe Granitsäule über den Trümmern des Serapis-Tempels — und zwei Sphingen, die niemand …
Promenade am Kanalmund, von der aus die Konvois einfahren — Containerriesen, Tanker und Autotransporter …
Drei grüne Kuppeln über dem Kanalmund, 1902 für die Kanalgesellschaft gebaut — das Wahrzeichen der …
Kostenlose Fähre quer über den Suezkanal nach Port Fuad — von Afrika nach Asien in sieben Minuten.
Ägypten erreicht man auf Mittelmeerrouten über zwei Häfen, und die Wahl entscheidet über den ganzen Tag: Alexandria liegt mitten in einer Stadt mit eigener Geschichte, Port Said ist vor allem der kürzeste Weg nach Kairo — 200 Kilometer, drei Stunden pro Richtung.
Zum Geld: Währung ist das Ägyptische Pfund. Das Pfund hat in den letzten Jahren massiv an Wert verloren, weshalb an Touristenorten gern direkt in Euro oder US-Dollar abgerechnet wird. Nehmen Sie kleine Scheine mit: Trinkgeld, bakschisch, ist in Ägypten nicht Kür, sondern eingeplanter Teil des Einkommens — für den Kofferträger, den Fahrer, den Wärter, der eine Kammer aufschließt. Umgetauschte Pfund wieder loszuwerden ist mühsam.
Zum Handeln: Auf Märkten und bei Kutschern ist der erste Preis ein Vorschlag. Das ist kein Konflikt, sondern Umgangsform — freundlich, mit Geduld, und mit der Bereitschaft, wegzugehen.
Was man ehrlich sagen muss: Ägypten ist anstrengender als die europäischen Häfen derselben Route. Es ist heiß, laut und voll, die Ansprache durch Händler und Fahrer ist beharrlich, und die Wege sind lang. Wer das weiß, hat einen großartigen Tag; wer einen entspannten Hafenbummel erwartet, nicht.
Zur Kleidung: Bedeckte Schultern und Knie sind in Moscheen Pflicht und auf der Straße angenehmer — für Frauen wie für Männer. Ein Schal im Gepäck löst das. Kein Kopftuch nötig, außer in Moscheen.
Zur Gesundheit: Trinken Sie nur Wasser aus verschlossenen Flaschen, auch beim Zähneputzen, und lassen Sie Eiswürfel und ungeschältes Obst weg. Das ist die häufigste Ursache dafür, dass der zweite Ägypten-Tag im Bett endet.
Zur Einreise: Ägypten verlangt grundsätzlich ein Visum. Für Kreuzfahrtgäste erledigt das in der Regel das Schiff im Rahmen einer Gruppengenehmigung — das ist aber meist an die Teilnahme an einem organisierten Ausflug oder an eine Anmeldung an Bord gebunden. Klären Sie das vor der Reise und spätestens am ersten Seetag an der Rezeption, nicht am Morgen des Anlaufs. Wer auf eigene Faust an Land will, braucht oft eine eigene Genehmigung.
Zum Klima: Von Mai bis September über 32 Grad, im Landesinneren deutlich mehr. Oktober bis April ist die Zeit für Ägypten: 22 bis 28 Grad, trocken, klar.
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