Unter die Stadt: Katakomben, Säule, Bibliothek
Anubis in Legionärsrüstung 35 Meter unter der Stadt, die letzte antike Säule — und eine Bibliothek …
Tour ansehenEine Festung aus den Trümmern eines Weltwunders, ein Marmortheater zwischen Wohnblöcken und abends die Corniche.
Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
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3 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 54 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
©Foto: لا روسا · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia CommonsFestung von 1477 auf dem Fundament des Pharos — gebaut aus den Trümmern des Weltwunders, mit Rundblick über den Osthafen.
©Foto: isawnyu · CC BY 2.0 · Wikimedia CommonsMarmorrund für 800 Zuschauer mitten in der Innenstadt, dazu die Villa der Vögel mit ihren Mosaiken.
©Foto: David Lisbona from Haifa, Israel · CC BY 2.0 · Wikimedia CommonsFünfzehn Kilometer Uferstraße mit Kolonialfassaden, dahinter der Antiquitätenmarkt, auf dem Alexandrias alte Möbel liegen.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 90 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Diese Runde nimmt das Alexandria, das über der Erde liegt — und sie beginnt dort, wo das berühmteste Bauwerk der Stadt stand.
Die Zitadelle Qaitbay steht am Ende der Hafenmole auf dem Fundament des Pharos, des Leuchtturms, der zu den sieben Weltwundern zählte. Über 100 Meter hoch, im 3. Jahrhundert vor Christus erbaut, durch Erdbeben zwischen 956 und 1323 zerstört. Sultan Qaitbay ließ 1477 aus seinen Trümmern diese Festung bauen — man läuft über das Material eines Weltwunders, und man sieht es: Im Mauerwerk stecken antike Granit- und Marmorblöcke, mancher Pfeiler ist eine umgelegte Säule. Vom Dach geht der Blick über den Osthafen mit seiner Bucht voller blauer Fischerboote.
Am Fuß der Mole liegt der Fischmarkt mit Lokalen, in denen man den Fang aussucht und grillen lässt — die beste Mittagsadresse der Stadt.
Zweiter Halt: das Römische Theater von Kom el-Dikka, mitten in der Innenstadt und erst 1960 bei einer Baugrube entdeckt. Ein halbrundes Auditorium aus weißem Marmor mit 13 Sitzreihen, deren Plätze mit griechischen Buchstaben numeriert sind — Platzkarten gab es also. Rundherum stehen Wohnblöcke, nebenan rauscht der Verkehr, und dazwischen liegt römisches Alexandria wie ein ausgeschnittenes Rechteck. Mit eigenem Eintritt nebenan die Villa der Vögel mit Mosaikböden, auf denen die Vogelarten bestimmbar sind.
Zum Abschluss die Corniche und der Souk Attarine: 15 Kilometer Uferstraße mit Resten der levantinischen Stadt — Cecil Hotel von 1929, Café Trianon mit Deckenmalerei, italienische und griechische Fassaden aus der Zeit, als Alexandria eine der kosmopolitischsten Städte des Mittelmeers war. Dahinter stapeln sich im Antiquitätenmarkt Möbel, Spiegel und Grammophone aus den Haushalten der Familien, die nach 1956 gehen mussten.
Bei Liegezeit bis Mitternacht ist die Corniche die beste letzte Stunde: Familien auf der Brüstung, Maiskolben auf Kohlebecken, Angler.
Praktisch: Nehmen Sie ein Taxi auf Stundenbasis (15 bis 20 Euro je Stunde mit Wartezeit), Preis vorher festlegen. Eintritte: Zitadelle rund 300 EGP, Theater 100. Echte Antiquitäten dürfen Ägypten nicht verlassen.
Anubis in Legionärsrüstung 35 Meter unter der Stadt, die letzte antike Säule — und eine Bibliothek …
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