Torre del Conde
Ein quadratischer Wehrturm von 1450, das älteste Militärgebäude der Kanaren — und Schauplatz eines …
Kreuzfahrthafen auf eigene Faust
Kolumbus’ letzter Hafen vor Amerika — und das Tor zum Garajonay, einem Lorbeerwald, der die Eiszeiten überlebt hat.
Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum von San Sebastián de La Gomera unterschiedlich schnell. Hier findest du alle Möglichkeiten im Überblick.
Der Hafen am Südrand der Stadt, an dem Kreuzfahrtschiffe und die Fähren nach Teneriffa anlegen. Vom Kai sind es 400 Meter an der Promenade bis zum Torre del Conde; Taxis, Mietwagen und Ausflugsbusse stehen am Ausgang.
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Diese Ziele lassen sich von San Sebastián de La Gomera aus während eines Hafenstopps gut erreichen.
Ein quadratischer Wehrturm von 1450, das älteste Militärgebäude der Kanaren — und Schauplatz eines …
Fußgängerzone, Kirche und der Brunnen, aus dem Kolumbus 1492 Wasser für die Atlantiküberquerung nahm.
Ein Lorbeerwald, der seit dem Tertiär überlebt hat — UNESCO-Welterbe, in Wolken gehüllt und voller Moos …
Eine Glasplattform, die 600 Meter über dem Meer in die Luft ragt — darunter das Dorf Agulo, gegenüber …
Ein Tal, das sich in Terrassen zum Meer öffnet — Palmen, Bananen, schwarze Strände und seit den 1970ern …
Fertige Routen mit Zeitplan, Karte und Empfehlung für die Rückkehr zum Schiff.
Erst die Altstadt mit Turm und Brunnen, dann hinauf in den Garajonay — einen Wald, den es seit dem …
Tour ansehenSan Sebastián ist einer der einfachsten Häfen der Kanaren: Das Schiff macht am Kai fest, und der Ortskern beginnt nach 400 Metern — fünf bis sieben Gehminuten an der Promenade entlang. Einen Shuttle braucht man nicht.
Am Kai stehen Taxis und Ausflugsbusse. Mietwagen gibt es im Ort und am Hafen, und sie sind auf La Gomera die vernünftigste Wahl: Die Insel ist klein, aber die Straßen sind Serpentinen, und der öffentliche Bus fährt selten.
Die Fähre nach Teneriffa legt nebenan ab — für Tagesgäste ohne Bedeutung, aber sie erklärt den Betrieb am Hafen.
La Gomera ist mit 370 Quadratkilometern die zweitkleinste der Kanarischen Inseln und die steilste: Vom Meer steigt sie auf 1.487 Meter an, und tiefe Schluchten — Barrancos — schneiden sie wie Tortenstücke. Straßen folgen den Graten, und zehn Kilometer Luftlinie bedeuten oft eine Stunde Fahrt.
Die Insel ist vulkanisch alt: Seit rund zwei Millionen Jahren gab es keinen Ausbruch mehr, und die Erosion hat Zeit gehabt. Das unterscheidet sie von Teneriffa und La Palma.
In der Mitte liegt der Nationalpark Garajonay, UNESCO-Welterbe seit 1986: ein Lorbeerwald, wie er im Tertiär den ganzen Mittelmeerraum bedeckte. Er überlebte die Eiszeiten, weil die Passatwolken hier hängenbleiben und den Wald das ganze Jahr feucht halten.
San Sebastián hat rund 9.000 Einwohner und ist vor allem ein Ort mit einer Geschichte: Hier machte Christoph Kolumbus 1492 seinen letzten Halt vor der Atlantiküberquerung. Er nahm Wasser und Proviant und blieb einen Monat — angeblich wegen Beatriz de Bobadilla, der Inselherrin.
Zu sehen sind der Torre del Conde von 1450, der älteste Militärbau der Kanaren, die Casa de Colón, die Kirche Nuestra Señora de la Asunción und der Brunnen, aus dem Kolumbus Wasser für die Schiffe nahm.
Auf La Gomera gibt es Silbo Gomero, eine Pfeifsprache: Spanisch, übertragen in gepfiffene Töne, mit denen man über Schluchten hinweg kilometerweit kommuniziert. Sie ist UNESCO-Weltkulturerbe und wird seit 1999 wieder in den Schulen unterrichtet. In Restaurants im Inselinneren wird sie vorgeführt.
Stadt eine bis zwei Stunden. Garajonay mit Fahrt vier bis fünf, Valle Gran Rey ebenso. Zehn Stunden tragen die Stadt plus ein Ziel im Inneren.
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Hafen entdeckenJa. Vom Kai sind es 400 Meter an der Promenade entlang bis zum Torre del Conde und zur Fußgängerzone Calle del Medio. Alles im Ort liegt in zehn Gehminuten.
Auf La Gomera ja, mehr als auf den anderen Kanaren. Die Busse fahren selten und passen nicht zur Liegezeit, Taxis für Inselrundfahrten kosten 150 Euro aufwärts. Vorab buchen — an Hafentagen sind die Wagen knapp. Wer sich enge Serpentinen nicht zutraut, nimmt einen Ausflug.
Eine Pfeifsprache, mit der Spanisch in Töne übersetzt wird — sie trägt über Schluchten bis zu drei Kilometer weit und war vor dem Telefon das Kommunikationsmittel der Insel. Sie wäre fast ausgestorben, wird seit 1999 wieder in Schulen unterrichtet und ist UNESCO-Weltkulturerbe. Vorführungen gibt es in Restaurants bei Las Rosas und im Besucherzentrum.
Almogrote, eine scharfe Paste aus Hartkäse, Paprika und Knoblauch, ist die Spezialität der Insel. Dazu Papas arrugadas mit Mojo, frischer Fisch und Palmhonig (Miel de Palma) aus dem Saft der Kanarischen Dattelpalme — ein dunkler Sirup, den es nur hier gibt.
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