La Gomera: Kolumbus’ Hafen und der Lorbeerwald
Erst die Altstadt mit Turm und Brunnen, dann hinauf in den Garajonay — einen Wald, den es seit dem …
Tour ansehenEin Lorbeerwald, der seit dem Tertiär überlebt hat — UNESCO-Welterbe, in Wolken gehüllt und voller Moos und Flechten.
Der Nationalpark Garajonay nimmt mit 40 Quadratkilometern rund ein Zehntel der Insel ein und ist seit 1986 UNESCO-Welterbe. Was ihn so besonders macht, ist sein Alter: Hier steht ein Lorbeerwald (Laurisilva), wie er vor Millionen Jahren den gesamten Mittelmeerraum bedeckte.
Die Eiszeiten haben ihn dort ausgelöscht. Auf La Gomera überlebte er, weil die Passatwolken am Bergrücken hängenbleiben und das ganze Jahr Feuchtigkeit liefern — die Bäume kämmen das Wasser buchstäblich aus dem Nebel, es tropft von den Blättern und versorgt den Boden. Dieser „horizontale Regen" ist auch der Grund, warum die Insel trotz geringer Niederschläge Quellen hat.
Wer hineingeht, steht in einer Welt, die mit den Kanaren nichts zu tun zu haben scheint: mehrstämmige Bäume mit dicken, glänzenden Blättern — Stinklorbeer, Barbusano, Viñátigo, Baumheide —, Stämme dicht bewachsen mit Moos und Flechten, Farne bis Brusthöhe, Wurzeln über dem Weg, und ständig Nebel zwischen den Bäumen. Es ist kühl, feucht und sehr still.
Mehrere Wanderwege sind ausgeschildert, von zwanzig Minuten bis zu mehreren Stunden. Der bekannteste kurze führt bei El Cedro durch den dichtesten Bestand. Der Alto de Garajonay, mit 1.487 Metern der höchste Punkt der Insel, ist in zwanzig Minuten vom Parkplatz erreichbar — bei klarer Luft sieht man von dort den Teide auf Teneriffa, La Palma und El Hierro.
Das Besucherzentrum Juego de Bolas bei Agulo erklärt Entstehung und Ökologie und hat einen Garten mit allen Pflanzen der Insel.
Ein Hinweis: 2012 brannten rund 750 Hektar des Parks. Die Spuren sieht man an manchen Hängen noch; der Lorbeerwald erholt sich langsam, weil er sehr alt und sehr langsam wächst.
Zur Planung: 26 Kilometer, aber Serpentinen — rund 45 Minuten je Richtung. Mit zwei Stunden im Wald sind vier Stunden weg.
Praktisch: Zugang und Parken frei. Es ist oben deutlich kühler als am Hafen, oft neblig und feucht — Jacke mitnehmen, auch bei 25 Grad unten. Feste Schuhe, die Wege sind nass und rutschig. Nur mit Mietwagen, Taxi oder Ausflug erreichbar.
Vom Liegeplatz Puerto de San Sebastián bis Nationalpark Garajonay.
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Plane genügend Zeit für den Rückweg ein. Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
Nationalpark Garajonay ist Teil folgender Landgänge.
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