Gamle Stavanger
Auf dem Hügel westlich des Vågen stehen rund 170 kleine Holzhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert an …
Kreuzfahrthafen auf eigene Faust
Alte Holzhausviertel am Hafen, ein Ausgangspunkt für den Lysefjord — und ein Liegeplatz direkt in der Stadt.
Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum von Stavanger unterschiedlich schnell. Hier findest du alle Möglichkeiten im Überblick.
Längster Kreuzfahrtkai der Stadt an der Westseite des Vågen, ohne Längenbeschränkung und deshalb Platz der großen Schiffe. Die Gangway endet unmittelbar an der Uferstraße mitten in der Innenstadt.
Kai an der Ostseite des Vågen, gegenüber von Strandkaien, mit Speicherhäusern und Lokalen direkt hinter der Gangway. Genutzt von mittelgroßen und kleineren Schiffen.
Kürzerer Kai am äußeren Ostrand des Hafenbeckens, in Nachbarschaft zum Ölmuseum und zum Schnellbootterminal Fiskepiren. Vorgesehen für kleinere Schiffe.
Liegeplatz nordwestlich des Vågen vor dem Konzerthaus im Stadtteil Bjergsted, außerhalb des historischen Hafenbeckens. Der Weg ins Zentrum führt durchgehend am Wasser entlang.
Oben eine schematische Übersicht ohne Fremdzugriff. Die richtige Karte lädt Kartenbilder von OpenStreetMap – dabei geht deine IP-Adresse an den Kartendienst. Deine Zustimmung merken wir auf diesem Gerät; widerrufen kannst du sie unter jeder geladenen Karte.
Welcher Liegeplatz es wird, entscheidet die Reederei. Die Buchstaben findest du oben auf der Karte wieder.
Diese Ziele lassen sich von Stavanger aus während eines Hafenstopps gut erreichen.
Auf dem Hügel westlich des Vågen stehen rund 170 kleine Holzhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert an …
Die Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert steht am Torget zwischen Hafenbecken und Stadtsee Breiavatnet …
Das Erdölmuseum auf der Halbinsel Kjeringholmen erklärt mit Originalteilen, Modellen und Simulatoren …
Der Wachturm von 1853 steht auf dem Valberg-Hügel und bietet den besten frei erreichbaren Rundblick …
In der Fußgängergasse Øvre Holmegate ist jedes Haus in einer anderen Farbe gestrichen, dazwischen …
Fertige Routen mit Zeitplan, Karte und Empfehlung für die Rückkehr zum Schiff.
Die Runde führt einmal um das Hafenbecken Vågen: erst die weißen Holzhäuser im Westen, dann Markt …
Tour ansehenEine kompakte Linie vom Holzhausviertel über die Fischhalle zum Torget und zur Kathedrale. Der …
Tour ansehenEine Bootsrundfahrt in den Lysefjord, vorbei an Wasserfällen und unter der Felskanzel Preikestolen …
Tour ansehenDie Runde verbindet drei überdachte Ziele mit kurzen Wegen dazwischen und endet im Erdölmuseum auf …
Tour ansehenWähle nach deiner Liegezeit in Stavanger – wir zeigen dir passende Touren.
Kurz an Land, das Wichtigste sehen.
Genug Zeit für die Höhepunkte in Ruhe.
Auch Ziele außerhalb des Zentrums sind machbar.
Ein ganzer Tag – auch für Ausflüge in die Umgebung.
Stavanger liegt nicht am Ende eines langen Fjordarms, sondern offen zum Boknafjord; die Anfahrt führt über flaches Insel- und Schärenland statt zwischen Felswänden hindurch. Die Stadt lebte lange vom Hering und von Sardinenkonserven, später vom Öl in der Nordsee – beides liegt zu Fuß nebeneinander: das Norsk Oljemuseum auf einer Landzunge am östlichen Hafenrand, das Konservenmuseum (Norsk hermetikkmuseum) in einer ehemaligen Fabrik mitten in Gamle Stavanger. Der Kern der Altstadt besteht aus rund 170 weiß gestrichenen Holzhäusern in schmalen Kopfsteingassen, am Kopf des Hafenbeckens steht die Domkirche, deren Bau im 12. Jahrhundert begann. Anders als in den Bergstädten der Route ist Stavanger flach: Zwischen Kai, Dom, Marktplatz und Altstadt liegen kaum zehn Gehminuten und keine nennenswerten Steigungen.
Die Kreuzfahrtschiffe machen im Vågen fest, dem inneren Hafenbecken, das die Innenstadt von drei Seiten umschließt. Der längste Kai und damit der Platz der großen Schiffe ist Strandkaien an der Westseite; von der Gangway aus stehst du direkt an der Uferstraße, links geht es in einer Minute in die Holzhausgassen von Gamle Stavanger, rechts am Wasser entlang in zwei bis drei Minuten zum Marktplatz Torget und zur Domkirche. Skagenkaien an der Ostseite liegt genauso zentral, hier reihen sich Lokale in alten Speicherhäusern, und die farbige Gasse Øvre Holmegate liegt fünf Gehminuten dahinter. Skansekaien am äußeren Ostrand ist kleineren Schiffen vorbehalten und liegt beim Ölmuseum, von dort sind es rund zehn Minuten um das Becken herum in die Fußgängerzone. Konserthuskaien liegt weiter draußen in Bjergsted, etwa einen Kilometer nördlich; der Weg am Wasser entlang dauert eine knappe Viertelstunde. Steht in deinem Fahrplan dagegen "Stavanger (Sandnes)", liegst du an Somaneset oder Piren am Gandsfjord und bist auf den Transfer deiner Reederei angewiesen.
Sechs Stunden reichen für Altstadt, Domkirche, Øvre Holmegate und ein Museum, wobei der Rückweg zum Kai überall unter einer Viertelstunde bleibt. Ab sieben bis acht Stunden wird eine Bootsfahrt in den Lysefjord realistisch: Die Ausflugsboote legen an den Kais des Vågen ab, sind rund drei bis dreieinhalb Stunden unterwegs und kommen an derselben Stelle wieder an – rechne trotzdem eine Stunde Puffer ein, denn eine verspätete Rückkehr kannst du nicht beeinflussen. Das Schwertdenkmal Sverd i fjell am Hafrsfjord liegt rund sieben Kilometer südwestlich; mit Stadtbus und kurzem Fußweg brauchst du hin und zurück etwa zwei Stunden. Die Wanderung zum Preikestolen ist für einen knappen Hafentag die schlechteste Wahl: Busfahrt durch den Unterwassertunnel nach Ryfylke, dazu rund acht Kilometer Weg mit vier bis fünf Stunden reiner Gehzeit – das geht nur bei sehr langer Liegezeit und mit einem Transfer, der an dein Schiff gebunden ist.
Stavanger ist mild und eisfrei, Schnee bleibt im Winter selten liegen, dafür kann Regen zu jeder Jahreszeit kommen, meist als Schauer mit Wind von der Nordsee. Auf den offenen Kais und am Hafrsfjord ist es spürbar zugiger als in den Gassen hinter dem Vågen, eine winddichte Jacke nützt mehr als ein Schirm. Im Hochsommer bleibt es bis spät hell, im Frühjahr und Herbst wird es früh dämmrig, und die Kopfsteingassen von Gamle Stavanger sind bei Nässe rutschig.
Bezahlt wird in norwegischen Kronen, praktisch überall mit Karte und auch für Kleinbeträge kontaktlos; viele Betriebe nehmen gar kein Bargeld mehr an, ein Umtausch lohnt für einen Hafentag also kaum. Norwegisch ist Amtssprache, Englisch wird im Handel, in Museen und bei den Bootsanbietern selbstverständlich gesprochen, Deutsch nur vereinzelt. Öffnungszeiten, Eintritte und Abfahrtszeiten der Fjordboote erfährst du an der jeweiligen Kasse, am Anleger im Vågen oder in der Touristinformation in Hafennähe. Leitungswasser ist trinkbar, eine mitgebrachte Flasche spart dir den Kiosk.
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Bergen liegt zwischen sieben Bergen an einem geschützten Fjordarm. Vom Kreuzfahrtterminal sind …
Hafen entdeckenDer bekannteste Fjordhafen Norwegens, umgeben von Steilwänden und Wasserfällen. Tenderhafen.
Hafen entdeckenDie Hauptstadt mit Liegeplätzen nahe dem Zentrum, Museen und der Oper direkt am Wasser.
Hafen entdeckenBei den Liegeplätzen im Vågen nicht. Von Strandkaien, Skagenkaien und Skansekaien gehst du in wenigen Minuten in die Innenstadt, von Konserthuskaien in einer knappen Viertelstunde am Wasser entlang. Ein Transfer ist nur nötig, wenn dein Schiff an Somaneset oder Piren am Gandsfjord festmacht.
Nur bei sehr langer Liegezeit. Zur Anfahrt durch den Unterwassertunnel nach Ryfylke kommen rund acht Kilometer Wanderweg mit vier bis fünf Stunden reiner Gehzeit, dazu Pausen und Wartezeiten am Startpunkt. Wenn du es trotzdem versuchen willst, ist ein an dein Schiff gebundener Transfer die einzige Variante, bei der dich jemand vermisst, falls du dich verspätest. Eine Bootsfahrt in den Lysefjord zeigt dir den Felsen von unten und ist zeitlich deutlich besser kalkulierbar.
Dann liegt dein Schiff nicht im Vågen, sondern an Somaneset oder Piren am Gandsfjord, südlich der Stadt. Beide Kais sind Industrie- und Fährkais ohne Innenstadt in Gehweite, die Fahrt nach Stavanger dauert etwa 20 Minuten. Die Reederei richtet in diesen Fällen üblicherweise einen Bus ein; nach Sandnes hinein und weiter mit dem Zug geht es auch selbst, kostet aber zusätzlich Zeit.
In der Regel nicht. Karte wird überall akzeptiert, viele Cafés, Museen und Bootsanbieter nehmen ausschließlich Karte. Wenn du Bargeld dabeihast, kann es passieren, dass ein Betrieb es ablehnt oder kein Wechselgeld vorhält.
Stavanger lässt sich auch nass gut abarbeiten: Ölmuseum, Konservenmuseum, Dom und die überdachten Bereiche rund um Sølvberget liegen alle nah beieinander. Die Wege dazwischen sind kurz genug, um zwischendurch aufs Schiff zurückzukehren. Wind ist hier meist unangenehmer als Nässe, eine winddichte Jacke schlägt den Schirm.
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