Dover Castle
Die größte Burg Englands mit dem römischen Leuchtturm im Hof — und den Tunneln, aus denen 1940 …
Kreuzfahrthafen auf eigene Faust
Englands Tor zum Kontinent unter den weißen Klippen — mit einer Burg voller Kriegstunnel und Canterbury eine halbe Stunde entfernt.
Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum von Dover unterschiedlich schnell. Hier findest du alle Möglichkeiten im Überblick.
Der ehemalige Bahnhof Dover Marine von 1915, heute Kreuzfahrtterminal. Ins Zentrum sind es 20 Gehminuten an der Uferstraße; Shuttles und Taxis stehen am Ausgang, der Bahnhof Dover Priory liegt zehn Minuten weiter.
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Diese Ziele lassen sich von Dover aus während eines Hafenstopps gut erreichen.
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Hundertzehn Meter Kreide über dem Ärmelkanal, ein Klippenweg und der Leuchtturm, von dem die erste …
Fünfundzwanzig Bahnminuten in die Stadt, deren Kathedrale seit 1.400 Jahren Sitz der englischen Kirche …
Ein 3.500 Jahre altes Seeboot aus Eichenplanken — das älteste bekannte der Welt, gefunden beim …
Fertige Routen mit Zeitplan, Karte und Empfehlung für die Rückkehr zum Schiff.
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Genug Zeit für die Höhepunkte in Ruhe.
Auch Ziele außerhalb des Zentrums sind machbar.
Ein ganzer Tag – auch für Ausflüge in die Umgebung.
Die Kreuzfahrtterminals liegen in den Western Docks am Westende der Bucht. Terminal 1 ist der ehemalige Bahnhof Dover Marine von 1915, von dem aus im Ersten Weltkrieg die Truppenzüge nach Frankreich fuhren — ein denkmalgeschützter Bau mit Glasdach, in dem heute die Abfertigung ist.
Bis zum Ortszentrum sind es anderthalb Kilometer, rund 20 Gehminuten an der Uferstraße. Shuttles fahren an Anlauftagen, Taxis stehen am Terminal. Der Bahnhof Dover Priory liegt zehn Gehminuten weiter — von dort fährt der Zug nach Canterbury in 25 Minuten und nach London in einer Stunde.
Dover ist seit der Römerzeit der Punkt, an dem England dem Kontinent am nächsten ist: 34 Kilometer bis Calais, an klaren Tagen sichtbar. Die Römer bauten hier zwei Leuchttürme, von denen einer bis heute steht — im Burghof, und damit das älteste Gebäude Großbritanniens über Erdgleiche.
Der Ort selbst ist klein und wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschossen: Deutsche Ferngeschütze von der französischen Küste nahmen Dover unter Feuer, und die Stadt hieß in der Presse „Hellfire Corner“. Wiederaufbau prägt das Bild.
Was bleibt: das Dover Museum mit dem Bronzezeit-Boot, einem 3.500 Jahre alten Seefahrzeug aus Eichenplanken, das 1992 beim Straßenbau gefunden wurde — das älteste bekannte seegehende Boot der Welt. Und das Roman Painted House mit Wandmalereien des 2. Jahrhunderts.
Dover Castle steht seit dem 12. Jahrhundert über der Stadt und ist eine der größten Burgen Englands. Unter ihr liegt ein Tunnelsystem: mittelalterlich begonnen, in den Napoleonischen Kriegen erweitert und im Zweiten Weltkrieg zur Kommandozentrale ausgebaut. Von hier leitete Vizeadmiral Ramsay 1940 die Evakuierung von Dünkirchen — 338.000 Mann in neun Tagen. Die Tunnel sind zu besichtigen.
Die White Cliffs sind Kreide, 110 Meter hoch, und ein nationales Symbol. Vom Besucherzentrum bei Langdon Cliffs führt ein Weg am Rand entlang zum South Foreland Lighthouse, von dem aus Marconi 1898 die erste Schiff-zu-Land-Funkverbindung herstellte.
Burg: drei Stunden. Klippen: zwei. Canterbury: vier.
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Hafen entdeckenBeides geht bei zwölf Stunden Liegezeit. Die Burg braucht drei Stunden, weil die Kriegstunnel eine Führung mit Zeitfenster haben; die Klippen zwei. Wer nur eines nimmt: die Burg, wegen der Tunnel.
Der Zug braucht eine Stunde je Richtung ab Dover Priory. Bei zwölf Stunden Liegezeit bleiben acht Stunden — machbar, aber teuer und mit Risiko. Canterbury ist die klügere Wahl.
An klaren Tagen ja — 34 Kilometer über die Meerenge, am besten von den Klippen oder vom Burgwall aus. Bei Dunst verschwindet es.
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