Pendennis Castle
Die Festung auf der Landzunge Pendennis Head bewacht seit dem 16. Jahrhundert die Einfahrt zum Carrick …
Cornwalls Werfthafen zu Fuß erkunden
Falmouth liegt an der Südküste Cornwalls am Eingang der Carrick Roads, einem der tiefsten Naturhäfen der Welt. Die Schiffe machen in den Falmouth Docks fest, rund zehn bis fünfzehn Gehminuten vom Ortskern; größere Schiffe ankern in der Bucht und tendern. Ort, Strände und Pendennis Castle liegen alle im Fußradius.
Je nach Liegeplatz erreichst du das Zentrum von Falmouth unterschiedlich schnell. Hier findest du alle Möglichkeiten im Überblick.
Der Hauptliegeplatz für Kreuzfahrtschiffe im Werftgelände von A&P Falmouth, an der Nordseite der Docks. Der Ortskern liegt zu Fuß rund zehn bis fünfzehn Minuten entfernt.
Zweiter Kreuzfahrtliegeplatz im Werfthafen, westlich von County Wharf und näher am Dockstor. Der Weg in den Ort ist entsprechend etwas kürzer.
Die östlichen Wharfs des Werfthafens, die bei mehreren Anläufen oder belegtem County Wharf genutzt werden. Sie liegen am weitesten vom Dockstor entfernt.
Anlandestelle für Tenderboote, wenn das Schiff in der Hafeneinfahrt oder in der Falmouth Bay ankert. Der Pier liegt direkt an der Uferstraße im Ortszentrum.
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Welcher Liegeplatz es wird, entscheidet die Reederei. Die Buchstaben findest du oben auf der Karte wieder.
Diese Ziele lassen sich von Falmouth aus während eines Hafenstopps gut erreichen.
Die Festung auf der Landzunge Pendennis Head bewacht seit dem 16. Jahrhundert die Einfahrt zum Carrick …
Das Museum am Discovery Quay zeigt in fünfzehn Galerien auf fünf Ebenen, was das Meer aus Cornwall …
Falmouths Hauptstraße zieht sich unter vier wechselnden Namen am Hafen entlang, von der Arwenack Street …
Der Sandstrand liegt südlich der Landzunge, geschützt in einer flachen Bucht mit Blick auf St Anthony …
Vom Prince of Wales Pier fährt die Passagierfähre über die Reede zum gegenüberliegenden Ufer der …
Fertige Routen mit Zeitplan, Karte und Empfehlung für die Rückkehr zum Schiff.
Die Runde nimmt das Seefahrtsmuseum am Discovery Quay, die Hafenstraße der Altstadt, den Sandstrand …
Tour ansehenEin kompakter Bogen vom Liegeplatz zum Seefahrtsmuseum und weiter in die alte Hafenstraße. Der …
Tour ansehenVom Prince of Wales Pier setzt du über die Reede zur Roseland-Halbinsel über und hast drei Stunden …
Tour ansehenZwei überdachte Schwerpunkte, verbunden durch einen kurzen Stadtbummel unter Markisen und in engen …
Tour ansehenWähle nach deiner Liegezeit in Falmouth – wir zeigen dir passende Touren.
Genug Zeit für die Höhepunkte in Ruhe.
Auch Ziele außerhalb des Zentrums sind machbar.
Ein ganzer Tag – auch für Ausflüge in die Umgebung.
Falmouth hat keinen abgetrennten Kreuzfahrtterminal, sondern eine arbeitende Werft. Die Schiffe machen in den Falmouth Docks fest, betrieben von A&P Falmouth: an County Wharf, an Duchy Wharf oder an North und South Queens Wharf. Längsseits geht es bis etwa 240 Meter Schiffslänge und rund 8,2 Meter Tiefgang, größere Schiffe ankern in der Hafeneinfahrt oder in der Falmouth Bay und setzen Tenderboote ein. Vom Kai läuft man über einen markierten Fußweg durch das Werftgelände zum Dockstor an der Bar Road. Dort geht es nach Westen leicht bergab, am kleinen Bahnhof Falmouth Docks vorbei, und über die Arwenack Street in den Ortskern: rund zehn bis fünfzehn Minuten bis Events Square und Discovery Quay. Der Weg ist asphaltiert, doch es sind Werftfahrzeuge unterwegs: an die Markierung halten, Bordkarte griffbereit. Wer nicht laufen mag, nimmt den Transferbus, der bei Anläufen meist zwischen Kai und Ortsrand pendelt; Näheres steht im Tagesprogramm.
Falmouth war von 1688 bis 1850 Royal-Mail-Packet-Station und lebt bis heute vom Wasser: Werft, Segelszene, Fischerei. Die Hauptgeschäftsstraße zieht vom Discovery Quay als Arwenack, Church und Market Street bis zum Platz The Moor, wechselt mehrfach den Namen und verzweigt sich nicht — verlaufen kann man sich kaum. Am Discovery Quay steht das National Maritime Museum Cornwall, am Moor die Falmouth Art Gallery in den Municipal Buildings; dahinter führt die Treppe Jacob's Ladder steil den Hang hinauf. Auf der Landzunge liegt Pendennis Castle, 1540 unter Heinrich VIII. zum Schutz der Carrick Roads gebaut; ab Bahnhof Falmouth Docks rund 750 Meter bergauf. Castle Beach erreichst du vom Dockstor in wenigen Minuten, Gyllyngvase Beach in gut zehn, und vom Prince of Wales Pier im Ortszentrum fahren kleine Fähren nach Flushing und über die Bucht nach St Mawes.
Mit vier bis fünf Stunden bleibst du im Ort: Hauptstraße, Museum oder Galerie, ein Stück Uferweg, ein Pasty. Sechs bis sieben Stunden reichen für Pendennis Castle plus Ortskern oder für die Fähre nach St Mawes — plane dafür mit Aufenthalt gut zwei Stunden und frage am Pier nach der letzten Rückfahrt. Ab acht Stunden ist Truro machbar: Die Maritime Line ab Falmouth Docks braucht rund 25 Minuten, du solltest aber die Zugfolge kennen, bevor du losfährst. Eden Project, St Michael's Mount und Land's End liegen 50 bis 80 Autominuten entfernt; auf eigene Faust mit Bus und Bahn wird das bei neun Stunden Liegezeit knapp und lässt kaum Puffer. Rechne für den Rückweg vom Ortskern zum Kai fünfzehn bis zwanzig Minuten, bei Tenderbetrieb deutlich mehr.
Cornwall hat ein mildes Seeklima; Frost ist selten, Regenschauer sind es zu keiner Jahreszeit. Rechne mit Wetterwechseln innerhalb eines Vormittags und mit Wind auf der Landzunge um Pendennis, während es in der Hauptstraße still sein kann. Eine wasserdichte Jacke ist sinnvoller als ein Schirm. Die Tide spielt mit: Am Castle Beach bleibt bei Hochwasser wenig Sand, und Bootstouren den Fal hinauf richten sich nach dem Wasserstand statt nach festem Takt. Bei auflandigem Schwell kann der Tenderbetrieb ins Stocken geraten — an solchen Tagen gehört der Rückweg früher geplant.
Gezahlt wird in Britischen Pfund; kontaktlos mit Karte oder Handy klappt in Läden, Cafés, Bussen und auf den Fähren fast überall. Bargeld brauchst du selten, der nächste Geldautomat liegt gut einen halben Kilometer vom Dockstor Richtung Ort. Amtssprache ist Englisch, Kornisch begegnet dir auf Schildern und Ortsnamen; Deutsch wird kaum gesprochen, einfache Verständigung auf Englisch genügt überall. Am Anleger stehen ehrenamtliche Cruise Ambassadors in hellblauer Kleidung, die Stadtpläne verteilen und Wege erklären, aber keine Tickets verkaufen. Öffnungszeiten, Fahrpläne und Preise erfragst du dort oder in der Tourist Information im Ort.
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Hafen entdeckenLängsseits geht es in den Falmouth Docks bis etwa 240 Meter Schiffslänge und rund 8,2 Meter Tiefgang. Größere Schiffe ankern in der Hafeneinfahrt oder in der Falmouth Bay und setzen Tender ein. Welcher Fall zutrifft, steht im Tagesprogramm an Bord, oft erst am Vorabend. Bei Tenderbetrieb landest du meist mitten im Ort am Prince of Wales Pier.
Vom Kai führt ein markierter Fußweg durch das Werftgelände zum Dockstor an der Bar Road. Von dort gehst du nach Westen leicht bergab, am Bahnhof Falmouth Docks vorbei, und bist über die Arwenack Street in zehn bis fünfzehn Minuten am Discovery Quay. Bei Anläufen fährt meist zusätzlich ein Transferbus. Taxis warten üblicherweise am Ausgang oder am Pier.
Es liegt rund 50 bis 60 Autominuten entfernt, mit Bahn und Bus dauert es deutlich länger, weil du über Truro oder St Austell umsteigen musst. Bei acht bis neun Stunden Liegezeit bleibt dann wenig Zeit vor Ort und kein Puffer für einen verpassten Anschluss. Wer es trotzdem versuchen will, klärt die Rückverbindung vor der Hinfahrt und legt sich einen früheren Zug als Ziel fest.
Das National Maritime Museum Cornwall am Discovery Quay ist überdacht und liegt wenige Minuten vom Dockstor entfernt. Die Falmouth Art Gallery am Moor und die Läden entlang der Market und Church Street sind ebenfalls trocken erreichbar. Pendennis Castle hat Innenräume, der Weg dorthin ist allerdings offen und windig.
In der Regel nicht. Karte und Handy funktionieren in Läden, Cafés, Bussen und auf den Fähren nahezu durchgängig. Ein Geldautomat liegt etwa einen halben Kilometer vom Dockstor Richtung Ortsmitte. Kleine Marktstände oder Parkautomaten können abweichen.
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