Nanortalik: Kolonialhäuser und der Hausberg
Das vollständigste Kolonialensemble Grönlands, dann 300 Meter hinauf — mit Blick bis zum Kap Farvel und auf die Granitwände des Tasermiut.
Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
Die Route im Überblick
Oben eine schematische Übersicht ohne Fremdzugriff. Die richtige Karte lädt Kartenbilder von OpenStreetMap – dabei geht deine IP-Adresse an den Kartendienst. Deine Zustimmung merken wir auf diesem Gerät; widerrufen kannst du sie unter jeder geladenen Karte.
Orte auf dieser Karte als Liste
- Ortskai Nanortalik – Start am Liegeplatz
- Das Freilichtmuseum Nanortalik – 120 Min. Aufenthalt
- Die Kirche und der Ortskern – 45 Min. Aufenthalt
- Qaqqarsuaq, der Hausberg – 180 Min. Aufenthalt
Tour-Informationen
Die Stopps im Überblick
3 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 7 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
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Ein ganzes Kolonialviertel von 1797 bis zum 19. Jahrhundert, erhalten statt nachgebaut — mit Kajaks, Torfhütte und Umiak.
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Eine Holzkirche von 1916 über dem Hafen, dazu bunte Häuser auf Granit, Trockengestelle und der Blick auf die Bucht.
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Der Berg über dem Ort, rund 300 Meter — eine Stunde hinauf, mit Blick über die Inselwelt, die Eisberge und bei klarer Luft bis zu den Granitwänden.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 90 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Die Tour im Detail
Nanortalik ist Reedehafen, und von acht Stunden geht eine für die Tender ab. Der Rest reicht gut für diese Runde, die komplett zu Fuß geht.
Zuerst das Freilichtmuseum, 500 Meter vom Anleger. Es ist das vollständigste Kolonialensemble Grönlands — und anders als anderswo wurde hier nicht nachgebaut: Rund zehn Gebäude aus der Zeit zwischen 1797 und dem späten 19. Jahrhundert stehen, wo sie immer standen, und wurden restauriert.
Zu sehen sind Kaufmannshaus, Speicher, Schmiede und Bootshaus, innen mit Kontorpulten, Waagen und Handelsbüchern. Man sieht, wie ein dänischer Handelsposten funktionierte: Felle und Tran hinaus, Mehl, Eisen und Kaffee hinein, alles über eine Gesellschaft mit Monopol.
Daneben die Inuit-Seite: eine begehbare Torfhütte, Kajaks aus Robbenhaut mit Jagdausrüstung, ein Umiak — das große offene Frauenboot, mit dem ganze Familien samt Hausrat umzogen. Und ein Raum zu den nordischen Siedlern: Südgrönland war ihr Gebiet, ab 985 von Erik dem Roten besiedelt und um 1450 verlassen. Warum, ist bis heute offen.
Dann durch den Ortskern zur Kirche von 1916, einem Holzbau über dem Hafen mit einem Schiffsmodell unter der Decke. Der Friedhof daneben leuchtet bunt — die Gräber sind mit Plastikblumen geschmückt, weil Schnittblumen hier weder wachsen noch überleben.
Zum Schluss hinauf auf den Qaqqarsuaq, den Hausberg. Rund 300 Meter, eine Stunde hinauf über Granitplatten und Blockwerk, ohne Kletterei.
Oben geht der Blick nach Süden über die Inselwelt bis zum Kap Farvel, der Südspitze Grönlands; nach Westen auf die Davisstraße mit treibenden Eisbergen; und nach Nordosten auf die Granitmassive des Tasermiut, die bis 1.400 Meter senkrecht aufsteigen und Kletterer aus aller Welt anziehen.
Südgrönland ist der grünste Teil des Landes, und im Juli blüht das Weidenröschen, die Nationalblume, in großen rosa Flächen.
Zeitrechnung: rund fünfeinhalb Stunden — bei acht Stunden abzüglich Tender gut machbar.
Praktisch: Feste Schuhe, Windjacke, Mückenschutz. Bargeld mitnehmen, Karten funktionieren nicht überall. Umkehrzeit mit Blick auf den letzten Tender festlegen.
Quellen und Aktualität
Zeitkritische Angaben auf dieser Seite: Gehzeiten und Entfernungen, Öffnungszeiten der Ziele. Öffnungszeiten, Preise und Fahrpläne können sich kurzfristig ändern. Bitte prüfe zeitkritische Angaben vor Ort oder beim Anbieter.
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