Ein Tag am Golf: Clearwater Beach
Weißer Quarzsand, der in der Sonne kühl bleibt, warmes flaches Wasser — und auf dem Rückweg ein …
Tour ansehenKostenlos in ein Zigarrenviertel von 1885 mit kubanischen Wurzeln — und zurück über den Riverwalk am Fluss.
Alle Zeitangaben sind Erfahrungswerte und dienen der Planung. Verbindlich sind ausschließlich die Angaben deiner Reederei an Bord. Prüfe Liegezeit, Verkehr, Wetter und Wartezeiten immer selbst und plane einen Puffer ein.
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2 Stationen in der empfohlenen Reihenfolge. Die Uhrzeiten sind ein Beispiel für einen Start um 09:00 Uhr – verschiebe sie entsprechend deiner Ankunft.
Start deiner Tour direkt am Liegeplatz. Vom Terminal sind es rund 27 Minuten zu Fuß ins Zentrum.
©Foto: Peter K Burian · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsEine Fabrikstadt von 1885 mit kubanischen, spanischen und italienischen Wurzeln — Backsteinfabriken, Clubhäuser und frei laufende Hühner unter Schutz.
©Foto: Taty2007 · CC BY 3.0 · Wikimedia CommonsViereinhalb Kilometer Uferweg am Hillsborough River, vorbei an Museen, Parks und einem Hotel mit silbernen Minaretten.
Plane für den Rückweg rund 30 Minuten ein und sei mindestens 75 Minuten vor der Abfahrt an Bord.
Tampas praktischster Weg kostet nichts: Die TECO Line Streetcar fährt direkt vor dem Terminal ab, ist kostenlos und braucht fünfzehn Minuten nach Ybor City.
1885 kaufte der spanische Zigarrenfabrikant Vicente Martínez-Ybor hier Sumpfland und baute eine Fabrikstadt. Er holte Arbeiter aus Kuba, Spanien und Italien, baute Häuser für sie und verkaufte sie ihnen günstig, um sie zu halten.
Es funktionierte: Zur Blütezeit arbeiteten über 12.000 Menschen in rund 200 Fabriken, und Tampa rollte über 500 Millionen Zigarren im Jahr — die Stadt hieß Cigar City.
Aus der monotonen Handarbeit entstand eine Einrichtung, die es sonst kaum gab: der Lector. Er saß auf einem Podest mitten im Saal und las vor — morgens Zeitungen, nachmittags Romane von Cervantes bis Zola —, bezahlt von den Arbeitern selbst. Ybor Citys Zigarrendreher galten als ungewöhnlich gebildet und politisch organisiert; 1931 schafften die Fabrikbesitzer die Lectores ab, weil sie sie für Unruhestifter hielten.
Von hier aus betrieb José Martí die kubanische Unabhängigkeitsbewegung, finanziert von den Arbeitern aus ihrem Lohn.
Heute stehen die Backsteinfabriken teils als Lofts, dazu die Clubhäuser der Einwanderergruppen, die als Krankenkassen und Bildungsvereine dienten, und die 7th Avenue mit Lokalen und Zigarrenläden. Durch die Straßen laufen Hühner, Nachfahren der Tiere der Einwandererfamilien — seit 2013 unter kommunalem Schutz, mit eigenem Hühnerbeauftragten.
Zum Essen: das Columbia Restaurant von 1905, Floridas ältestes, mit spanischen Fliesen und Innenhöfen. Oder ein Cuban Sandwich — in der Tampa-Variante mit Salami, was in Miami als Ketzerei gilt.
Zurück über den Riverwalk: 4,5 Kilometer Uferweg am Hillsborough River, vorbei am Kunstmuseum und am ehemaligen Tampa Bay Hotel von 1891 mit seinen sechs silbernen Minaretten — heute Universität, 1898 Quartier von Theodore Roosevelt vor dem Spanisch-Amerikanischen Krieg.
Zeitrechnung: rund fünf Stunden.
Praktisch: Straßenbahn alle 15 bis 20 Minuten, kostenlos. Auf dem Riverwalk ist der Schatten knapp — Hut und Wasser. Zigarren werden vor Ort gerollt; die Einfuhr nach Deutschland ist mengenbeschränkt.
Weißer Quarzsand, der in der Sonne kühl bleibt, warmes flaches Wasser — und auf dem Rückweg ein …
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